Cutback in der Welle: Bottom Turn mit Gegenbewegung, Wellenkamm anpeilen, Beine strecken und Gewicht wieder nach vorn – so setzt du den Turn an die Lippe.
Was ist ein Cutback beim Windsurfen? Der Turn an der Lippe der Welle [2]. Auf der Frontside-Welle heißt er Frontside Cutback oder einfach Cutback und ist ein aggressiv gefahrener Top Turn [2].
Die ehrliche Antwort zur Schwierigkeit: Dailydose stuft den Frontside Cutback auf Level 5 von 6 [2]. Er hängt komplett an einem guten Bottom Turn davor [1]. Und er ist kein Showmove: Die PWA-Jury bewertet bei Wave-Wettbewerben echtes Surfen über die Kante (kritische Turns nach Lee) höher als Freestyle in der Welle [3].
Wenn du schon Wellen abreitest und einen Bottom Turn fährst, ist der Cutback der logische nächste Baustein.
Wo der Skill in deiner Lernkette sitzt: Der Cutback ist der Turn, der dich vom Wellenritt zum Waveriding bringt. Er verbindet Bottom Turn und Top Turn und hängt an deiner Wellenwahl. Ohne den Bottom Turn davor ist er nichts, mit ihm wird er zum Herzstück jeder Welle. Wer ihn beherrscht, kann Wellen nicht nur abreiten, sondern gestalten.
Dazu kommt ein Mindset, das die Judges klar benennen: Es geht um echtes Surfen. Das Rigg ist der Motor, aber die Welle liefert die Energie. Wenn du dir den Ritt ohne Segel vorstellst, muss er trotzdem nach einer guten Linie aussehen [3].
Baue den Cutback aus Bausteinen: erst Bottom Turn mit Gegenbewegung an kleinen Wellen, dann der Blick zum Wellenkamm, dann das Beinstrecken. Beginne mit Bedingungen, die dich nicht überfordern: kleine, saubere Wellen, ein Rigg, das du kontrollierst, und ein Spot ohne Riff. Zähle nicht die Cutbacks, sondern die gelungenen Linien. Ein guter Cutback ist der, nach dem du noch Speed für die nächste Sektion hast. Und sprich vor jeder Session mit Locals über Strömung und Vorfahrt am Peak, bevor du eine Welle nimmst.
Such dir eine Welle, die du sicher abreiten kannst. Sprich vorher mit Schule oder Locals über Riff, Strömung und Vorfahrt am Peak.
Eine schnelle, enge Kurve beginnt mit einer Gegenbewegung: Kurz vor der Kurve lenkst du in die entgegengesetzte Richtung, dann erst in die eigentliche. Dadurch kippt dein Körperschwerpunkt vor dem Einleiten nach innen. Würdest du ohne Gegenbewegung hart einschlagen, fielest du nach außen [1]. Das Gegenlenken bringt den Druck auf die Kante [1].
Meilenstein: Du fährst 5 Bottom Turns hintereinander auf der Welle, ohne das Brett zu verlieren.
Peilst du den Wellenkamm an, erfolgt der Wechsel vom Bottom Turn zum Cutback [1]. Das Rigg steht heute aufrechter als früher; früher kippte man es im Bottom Turn Richtung Heck [1].
Die Beine werden beim Cutback wieder gestreckt [1]. Willst du das Heck ausbrechen lassen (Spray), streckst du das hintere Bein. Willst du dynamisch mit Restgeschwindigkeit durchfahren, streckst du das vordere Bein und das hintere bleibt etwas gebeugt [1].
Nach dem Cutback verlagerst du das Gewicht wieder weiter nach vorn, damit die Flucht vor der Welle gelingt und du genug Speed für den nächsten Bottom Turn aufbaust [1].
Meilenstein: Drei Cutbacks in einer Welle verbunden mit Bottom Turn und Speed.
Wähle erst die Welle, dann den Move. PWA-Judge Emilio Galindo Barquin sagt: Für hohe Wertungen brauchst du eine Set-Welle mit Potenzial; Takas, 360s oder Goiters sind nicht zwingend, saubere Turns mit Surf-Ansatz helfen [7]. Der Cutback gehört dazu: richtig gesetzt, an der Lippe, mit Speed.
Der Turn an der Lippe der Welle; auf der Frontside heißt er Frontside Cutback oder Top Turn [2].
Der Schlüssel für einen guten Cutback mit viel Spray liegt in einem guten Bottom Turn; der Cutback folgt aus dem Anpeilen des Wellenkamms [1].
Strecke beim Cutback das hintere Bein [1].
Sie wollen echtes, kritisches Surfen über die Kante nach Lee sehen und mögen Freestyle in der Welle nicht besonders [3].
Wave 360 beim Windsurfen: Der Dreher vor der brechenden Welle — [object Object]