Method Air lernen: vordere Hand an die Fersenkante, Knie gebeugt, Board nach hinten gezogen. Mit Voraussetzungen, Meilensteinen, Fehlern und Sicherheitshinweisen.
Beim Method Air greift die vordere Hand die Fersenkante, beide Knie sind gebeugt, und das Board wird nach hinten auf Kopfhöhe gezogen. Er ist der Grab, der am meisten nach Snowboarden aussieht, und eine Frage von Beweglichkeit, Timing und Landung.
Ein Method sieht nach Style aus, verlangt aber Kontrolle.
Ehrlich zur Dauer: Wer den Melon sicher greift, braucht für einen ersten Method oft eine ganze Saison. Bis er rund und hoch aussieht, dauert es länger. Das ist ein Erfahrungswert, keine Studienzahl.
Der DSLV ordnet den Grab der Stylephase zu: Anfahrt, Absprung, Flug- oder Stylephase, Landung [1]. Der Method baut auf dem Melon auf. Der Unterschied ist die Ausführung: Beide Knie werden gebeugt, und du ziehst das Board aktiv hinter dich. Je größer der Style, desto kleiner die Zeit für die Landung.
Zur Einordnung: In einer Videoanalyse von 704 Sprüngen stürzten die Fahrer im Schnitt einmal pro fünf Versuche, und Landungen auf Flachem oder Knuckle sowie schief ausgerichtetes Board sagten Stürze voraus [2].
Der Method ist ein Melon mit mehr Bewegung. Meilenstein: Zehn Melons hintereinander mit Full-Base-Landung.
Zieh beide Knie zur Brust, nicht nur das vordere. Meilenstein: Im Stand stabil in der Method-Position.
Zieh das Board auf Kopfhöhe nach hinten. Das passiert am höchsten Punkt, nicht am Absprung. Meilenstein: Du ziehst das Board am kleinen Kicker, ohne die Landung zu verlieren.
Strecke die Beine und lass los, bevor du landest. Meilenstein: fünf Methods mit sauberer Landung [6].
Steigere die Kickergröße erst, wenn die Landung stabil ist. Meilenstein: Method an einem mittleren Kicker ohne Sturz.
Ein Method sieht nach Style aus, wird aber über die Landung entschieden. Der DSLV nennt für Kursbetrieb: Kickergröße dem Niveau anpassen und Landung einsehbar halten oder durch den Starter freigeben [1]. Für Anfänger empfiehlt er geringe Flughöhe, weil sie die Angst nimmt, und einen kleinen Landewinkel, weil er die Verletzungsgefahr minimiert [1]. Das gilt auch für dich als Profi, wenn du einen neuen Kicker nutzt.
Variation hilft: Fahr den Method einmal mit kurzem Griff, einmal mit längerem, einmal mit mehr Knieanzug. Der Verband empfiehlt, durch Variieren zu perfektionieren [1]. Aber ändere nie zwei Dinge gleichzeitig: nicht Kickergröße und Griffdauer.
Regel für Profis: Wenn der Kicker neu ist, fahr zuerst einen geraden Sprung, auch wenn du den Method seit Jahren kannst. Das entspricht der Park-Regel „First Jump, Straight Jump", auch wenn sich die Schneeverhältnisse geändert haben [1].
Dieser Guide ersetzt keinen Snowboardlehrer.
Zieh nicht das Board zu dir, sondern die Knie zum Board. Dann bleibt dein Schwerpunkt ruhig, und das Board kommt von selbst nach hinten. Das ist Praxiswissen.
Der Method ist ein Zusammenfalten, kein Ziehen.
Beim Method Air greift die vordere Hand die Fersenkante, beide Knie sind gebeugt, und das Board wird nach hinten auf Kopfhöhe gezogen.
Der Melon ist ein Griff der vorderen Hand an die Fersenkante. Der Method ist ein Melon mit gebeugten Knien und nach hinten gezogenem Board.
Zuerst Melon sicher, dann beide Knie beugen, dann das Board am höchsten Punkt nach hinten ziehen, dann früh loslassen.
Nicht höher als nötig. Der DSLV empfiehlt, die Kickergröße dem Niveau anzupassen [1].
Er ist ein Sprung mit Grab. Sprünge hatten in einer Studie die höchste Verletzungsrate (2,56 pro 1000 Fahrten) [9].
Nur so viele, wie du frisch bleibst. Der DSLV warnt davor, die eigene Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zu überschätzen [1]. Wenn die Landungen schlechter werden, hör auf.
180 On und 180 Off: mit Drehung auf die Box und wieder runter — [object Object]