Inward Heelflip lernen: Backside Shove-it und Heelflip kombiniert

Inward Heelflip lernen: Voraussetzungen, fünf Stufen von Scoop und Heel-Flick getrennt bis zum Fangen, typische Fehler und Schutz für Schienbein.

Sportart: Skateboarden · Level: Profi

Einleitung

Der Inward Heelflip ist ein Backside Shove-it, kombiniert mit einem Heelflip: Das Board dreht sich um die Hochachse und flippt gleichzeitig mit der Ferse des vorderen Fußes um die Längsachse. Die ehrliche Antwort: Er ist ein Kombitrick aus zwei Dingen, die du schon kannst, und wer Pop Shove-it und Heelflip sicher beherrscht, braucht trotzdem Wochen, bis die beiden Bewegungen zusammenpassen.

Der Inward Heelflip fühlt sich anfangs an, als würdest du zwei Befehle gleichzeitig geben. Der hintere Fuß schiebt das Tail zur Seite, der vordere kickt mit der Ferse aus. Der Trick gelingt, wenn der Pop sauber sitzt und beide Füße in der richtigen Reihenfolge arbeiten.

Zur Einordnung: Bei Ollie, Kickflip und 360-Flip teilen sich die Muskeln ein gemeinsames Sprungmuster [1]. Für den Inward Heelflip gibt es keine eigene Messung; die Zahlen gelten nicht für ihn. Aber der Hinweis stimmt auch hier: Ohne sauberen Pop gelingt kein Flip.

Wie lange es dauert, ist ein Erfahrungswert: Plane Wochen.

Was du brauchst

Schritt für Schritt

1. Die Grundlage prüfen

Je zehn Pop Shove-its und zehn Heelflips hintereinander. Beide müssen sitzen. Laut einer Befragung von 91 Skatern lernen Skater vor allem durch Vormachen, Drills und die Auswertung von Fehlern [2]. Meilenstein: Pop Shove-it 9 von 10, Heelflip 8 von 10.

2. Heelflip mit Scoop-Fußstellung

Setz den hinteren Fuß wie beim Pop Shove-it (Scoop) und den vorderen wie beim Heelflip. Springe, ohne zu kicken, und lass nur die Drehung kommen. Meilenstein: 8 von 10 Mal sauber gelandet.

3. Der Heel-Flick allein

In der Position mit Scoop-Fuß kickt jetzt der vordere Fuß mit der Ferse aus, der hintere schiebt nicht. Das Board flippt, dreht aber kaum. Meilenstein: 8 von 10 Mal sauber gelandet.

4. Beides zusammen

Pop, Scoop, Heel-Flick. Die Füße arbeiten kurz nacheinander: erst der Pop, dann der Scoop, dann der Flick. Du wartest, bis das Grip erscheint. Meilenstein: 3 von 10 Mal gefangen, auch wenn die Landung wackelt.

5. Fangen und wegrollen

Beide Füße über den Schrauben, Knie gebeugt, Blick nach vorn. Erst wenn du stehst, zählt der Versuch. Meilenstein: 5 von 10 Inward Heelflips gelandet und weggerollt.

Film-Check: Filme dich von der Seite und von hinten. Flippt das Board vor der Drehung oder gleichzeitig? Wenn das Board zu stark dreht und zu wenig flippt, siehst du es im Clip.

Session-Aufbau (Erfahrungswert): Wärm dich mit Pop Shove-its und Heelflips auf, danach Stufe für Stufe. Höchstens drei Serien zu fünf Versuchen, dann Pause.

Wenn es stockt: Dreht das Board zu stark und flippt kaum, nimm in Stufe 2 mehr Kraft aus dem Scoop und konzentriere dich auf den Flick. Flippt es, ohne zu drehen, wiederhole Stufe 2 in Serien zu zehn. Fehler sind hier Information: Skater nutzen sie als wichtigste Rückmeldung [2]. Schreib dir nach jedem Versuch ein Stichwort auf, zum Beispiel „zu viel Scoop“ oder „Flick zu spät“, und fang die nächste Session genau dort an.

Kontrolle mit Zahlen: Zähle in Serien zu zehn, wie oft das Board in der Luft komplett flippt und dreht. Erst wenn das 7 von 10 Mal passiert, kümmerst du dich um die Landung. Bis dahin ist jeder Versuch ein Training für den Pop, nicht für das Fangen.

Häufige Fehler

Sicherheitshinweise

Beim Inward Heelflip kickt die Ferse aus, und das Board schlägt gern ans Schienbein oder Sprunggelenk. In einer Umfrage unter 197 Skatern in Spanien waren Bänderzerrungen mit 39,6 Prozent die häufigste Verletzungsart, besonders am Sprunggelenk (39,3 Prozent) [3]. Profis hatten in einer Messung einen kleineren Inversionswinkel im Sprunggelenk als Amateure [4].

Handgelenk und Unterarm machen bei Skatern mehr als die Hälfte der Verletzungen aus, weil man auf den ausgestreckten Arm fällt [5]. In einer australischen Auswertung von 5.026 Verletzungen machten Sprunggelenksverletzungen 45 Prozent der Verletzungen der unteren Extremität aus [6]. Üb nur auf flachem, freiem Boden und nie über Treppen oder Gaps. Dieser Guide erklärt und motiviert, er ersetzt kein betreutes Training.

Pro-Tipp

Stell dir zwei getrennte Befehle vor: Erst die hintere Ferse nach unten und zur Seite, dann die vordere Ferse nach außen. Wenn du die beiden Bewegungen im Kopf zeitlich trennst, passen sie im Sprung besser zusammen. Film dich von hinten und prüfe, ob der Scoop vor dem Flick kommt.

FAQ

Was ist ein Inward Heelflip?

Ein Inward Heelflip ist ein Backside Shove-it kombiniert mit einem Heelflip: Das Board dreht sich und flippt gleichzeitig mit der Ferse des vorderen Fußes.

Wie lerne ich den Inward Heelflip?

In fünf Stufen: Grundlage prüfen, Heelflip mit Scoop-Fußstellung, Heel-Flick allein, beides zusammen, fangen. Voraussetzung sind sicherer Pop Shove-it und Heelflip.

Was ist der Unterschied zwischen Inward Heelflip und Varial Heelflip?

Der Varial Heelflip dreht sich in die andere Richtung. Beim Inward Heelflip ist die Drehung ein Backside Shove-it.

Wie lange dauert es?

Das ist ein Erfahrungswert: oft mehrere Wochen, wenn Pop Shove-it und Heelflip sitzen. Eine Studie dazu gibt es nicht.

Warum schlägt das Board ans Schienbein?

Weil die Ferse auskickt und das Board dabei hochfliegt. Schienbeinschoner und ein kontrollierter Flick helfen. Ein zu hoher Pop ist selten das Problem.

Schritt für Schritt

  1. Grundlage prüfen: Pop Shove-it und Heelflip. Kriterium: 9 bzw. 8 von 10.
  2. Heelflip mit Scoop-Fußstellung: Fußstellung mit Scoop, ohne Flick. Kriterium: 8 von 10.
  3. Heel-Flick allein: Ferse kickt aus, kein Scoop. Kriterium: 8 von 10.
  4. Beides zusammen: Pop, Scoop, Flick, warten. Kriterium: 3 von 10.
  5. Fangen und wegrollen: Über den Schrauben. Kriterium: 5 von 10.

Key Takeaways

Nächster Guide

Hardflip lernen: Frontside Shove-it und Kickflip, senkrecht durch die Beine — [object Object]

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