Saucer Pass lernen: Puck auf der Blattferse, Blatt öffnen, flach rotierend über Stöcke heben und weich beim Mitspieler landen — mit Meilensteinen.
Beim Saucer Pass (Schwebepass) hebst du den Puck flach rotierend kurz über Stöcke oder Schlittschuhe in der Passlinie und lässt ihn flach beim Mitspieler landen — wie eine Untertasse, daher der Name. Er löst ein Problem, das der normale Flachpass nicht lösen kann: Ein Gegnerstock liegt genau in der Passlinie.
Die ehrliche Antwort auf „Wann benutze ich den Saucer?": Seltener, als du denkst. Hockey Canada verlangt vom Passgeber, dass er den richtigen Pass für die Situation wählt und den Mitspieler nicht abbremst, sondern in vollem Schritt bedient [1]. Wo die Passlinie frei ist, ist der flache Pass die bessere Wahl. Der Saucer ist ein Werkzeug für eine einzige Situation, und er scheitert, wenn der Puck zu hoch fliegt oder wackelt: Ein taumelnder Puck ist für den Empfänger schwerer anzunehmen.
Laut der Ontario Minor Hockey Association (OMHA) besteht die Technik im Kern aus zwei Dingen: Der Puck startet auf der Blattferse mit geöffnetem Blatt und rollt dann vor dem Körper entlang des Blattes zum Mitspieler, wodurch er in Rotation kommt und flach in der Luft bleibt [2]. Landen soll er wenige Zentimeter vor dem Stock deines Mitspielers [2]. Für alles andere gilt: Das ist Trainer-Praxis, nicht Wissenschaft — zum Saucer Pass habe ich keine Studie gefunden.
Voraussetzungen, an denen du dich messen kannst (Praxis-Standard, keine Studie):
Aus der Puckführungs-Haltung: Puck über die Körperebene hinaus, Blatt rechtwinklig zum Ziel, Gewicht vom hinteren aufs vordere Bein, mit der oberen Hand ziehen und mit der unteren schieben, tief nachführen [1]. Meilenstein: 8 von 10 Pässen landen flach auf dem Stock deines Partners.
Leg den Puck auf die Blattferse und öffne das Blatt leicht [2]. Der Puck liegt dann etwas schräg, bereit zum Abrollen. Meilenstein: Du hältst den Puck so bei einer ruhigen Fahrt, ohne dass er abrutscht.
Roll den Puck vor dem Körper entlang des Blattes in Richtung Partner. Das ist keine Schlagbewegung wie beim Schlagschuss, sondern ein Abrollen mit Zug und Schub [2]. Aus diesem Abrollen entsteht die Drehung, die den Puck flach hält. Meilenstein: Der Puck dreht sich sichtbar und fliegt flach.
Der Saucer soll gerade so hoch fliegen, dass er den Stock überquert. Übe zuerst mit einem Stock oder einer Pylone auf dem Eis, 2 Meter vor dir, und heb den Puck knapp drüber. Meilenstein: 7 von 10 Pucks überqueren das Hindernis und landen danach flach.
Ziel ist ein Puck, der kurz vor dem Stock des Partners aufkommt und dann flach weiterrutscht [2]. Landet er auf dem Blatt, springt er; landet er zu früh, bleibt er liegen. Meilenstein: 6 von 10 Saucer landen so, dass dein Partner ohne Korrektur annehmen kann.
Danach erst aus langsamer Fahrt, zuletzt auf der Rückhand. Die Rückhand ist deutlich schwerer. Meilenstein: 5 Saucer aus der Fahrt in Folge, die der Partner im Lauf annimmt.
Ein gehobener Puck fliegt in Gesichts- und Knöchelhöhe — beides tut weh. Spiel den Saucer nur auf Partner, die dich ansehen, und nie quer durch eine Gruppe oder auf Torhüter ohne Ausrüstung. Trag Helm mit Gesichtsschutz: In einer NHL-Auswertung senkte ein Visier Augen- und andere Kopfverletzungen, aber nicht die Zahl der Gehirnerschütterungen [3]. Übe den Saucer nie ohne freie Passlinie. Dieser Guide erklärt und motiviert, er ersetzt kein betreutes Training.
Bring dem Empfänger das Landen bei. Sag deinem Partner, dass der Saucer „kurz vor dem Stock" aufsetzt, und lass ihn das Blatt flach aufs Eis legen. Der Puck wird dann auf dem Eis aufgenommen, statt vom Blatt abzuprallen. Wer den Saucer übt, übt auch die weiche Annahme mit [1]. Beides gehört zusammen.
Ein Saucer Pass ist ein Pass, bei dem der Puck flach rotierend leicht angehoben wird, um über Stöcke oder Schlittschuhe in der Passlinie zu fliegen, und dann flach beim Mitspieler landet [2]. Er ist ein Spezialpass, kein Standard.
Puck auf die Blattferse, Blatt leicht öffnen und den Puck vor dem Körper entlang des Blattes zum Mitspieler abrollen, sodass er sich dreht und flach fliegt [2]. Ziele darauf, dass er wenige Zentimeter vor dem Stock aufsetzt. Starte mit einem Stock als Hindernis.
Nur, wenn ein Stock oder eine Kufe in der Passlinie liegt und ein Flachpass nicht möglich ist. Hockey Canada verlangt, die passende Passart für die Situation zu wählen [1]. Ein Saucer, der misslingt, kann ein Puckverlust sein.
Meist fehlt das saubere Abrollen: Du schlägst den Puck statt ihn von der Ferse zur Spitze rollen zu lassen. Auch ein zu weit geöffnetes Blatt oder eine zu hohe Flugbahn lassen den Puck taumeln [2]. Übe auf kurze Distanz und mit weniger Höhe.
Snapshot im Eishockey: schneller Schuss mit kurzem Ausholen — [object Object]