Puck abschirmen lernen: Körper dazwischen, Puck weit weg vom Gegner, Kopf oben. Mit Meilensteinen, Fehlern und Übungen unter Druck von Hockey Canada.
Puck abschirmen heißt, Körper und Stock so zwischen Gegner und Puck zu bringen, dass der Gegner nicht herankommt, und den Puck dabei so weit wie möglich von ihm entfernt zu führen. Hockey Canada beschreibt das als Strategie, den Puck vor dem Gegner so geschützt zu halten, dass er nicht offen liegt [4].
Die ehrliche Antwort auf „Ist das nicht Ballhalten?": Fast. Im Eishockey kommt dazu, dass du auf Kufen stehst und der Gegner den Stock mitbringt. Aber das Prinzip bleibt: Wer den Puck behält, hat Torchancen. Hockey Canada sagt es so: Puckkontrolle bedeutet, den Puck zu halten, sobald man ihn hat, und das ist der Schlüssel zu Besitz und Chancen [1].
Warum das im Alltag zählt: Die meisten Spieler verbringen den Großteil des Spiels ohne den Puck am Stock. Wenn er dann doch bei dir ist, musst du das Beste daraus machen [1]. Außerdem findet der Großteil des Spiels in den Angriffs- und Verteidigungszonen statt, also auf engem Raum [1].
Wie lange das dauert? Die Grundhaltung lernst du in ein, zwei Eiszeiten. Unter Druck sicher zu werden, braucht viele Wiederholungen. Ein festes Versprechen gibt es nicht.
Voraussetzungen, an denen du dich messen kannst (Praxis-Standard, keine Studie):
Stell dich seitlich zum Gegner, den Puck führst du auf der von ihm abgewandten Seite, weit weg von seinem Stock [4]. In Hockey-Canada-Übungen heißt das: Körper zwischen Puck und Checker, Körper als Schild [2]. Meilenstein: Du hältst den Puck 10 Sekunden lang gegen einen Partner, der nur den Stock einsetzt.
Hüfte und Schulter bleiben zwischen Puck und Gegner, der Stock ist die Verlängerung. Wenn der Gegner die Seite wechselt, wechselst du mit. Die Grundhaltung bleibt: Knie gebeugt, Gewicht auf den Fußballen, Kopf oben. Meilenstein: Du hältst den Körper 15 Sekunden lang zwischen Puck und Gegner, auch wenn er den Weg wechselt.
Hockey Canada übt den Schutz mit einer Hand und mit zwei Händen, mit der oberen oder der unteren Hand [1]. Einhändig bekommst du mehr Reichweite weg vom Gegner, beidhändig mehr Kontrolle. Meilenstein: Du schützt den Puck einhändig 5 Sekunden und beidhändig 10 Sekunden.
Schau zwischendurch auf, damit du Fluchtwege und Mitspieler siehst. Bei Profis erhöhte das Umschauen vor der Annahme die Chance auf eine gelungene Folgeaktion [3]. Meilenstein: Du nennst in einer Übung die Farbe eines Hütchens, das dir der Trainer hinter deinem Rücken zeigt, ohne den Puck zu verlieren.
Hockey Canada baut die Übungen so auf: erst die Technik, dann spielnaher Druck [1]. Beginn mit passivem Druck (Partner hält nur den Stock auf), dann steigerst du auf aktiven Druck. Zum Schluss kommen kleine Spielformen auf engem Raum dazu [1]. Meilenstein: Du behauptest den Puck 8 von 10 Mal 5 Sekunden lang gegen einen aktiven Gegner.
Beim Abschirmen ist Körperkontakt nahe. Bleib bei legalem Spiel: Hüfte und Schulter als Schild, kein Stoß und kein Check, vor allem nie von hinten. Hockey Canada warnt, in der Gefahrenzone von 3 bis 4 Metern vor der Bande dürfen Spieler nie von hinten gecheckt, angerempelt oder geschubst werden und sollten sich dort immer bewegen [4]. Trag Helm mit Gitter oder Visier. Dieser Guide erklärt und motiviert, er ersetzt kein betreutes Training.
Mach dich für den Gegner „unsichtbar". Der Puck liegt dort, wo der Gegner zuletzt hinschauen muss: hinter deinem Körper. Fahr Kurven, bei denen die Außenseite des Kreises immer dein Rücken ist. Ein Handy-Video von oben zeigt dir sofort, ob du dich wirklich zwischen Puck und Gegner schiebst oder nur daneben fährst.
Puck abschirmen (Puck Protection) bedeutet, Körper und Stock zwischen Gegner und Puck zu bringen, den Puck weit weg vom Gegner zu führen und ihn nicht offen anzubieten [4].
Weil die meisten Spieler das Spiel überwiegend ohne Puck verbringen. Wenn sie ihn haben, müssen sie ihn halten, denn der Puckbesitz erzeugt die Torchancen [1].
Führ den Puck im Kreis, der Körper bleibt zwischen Puck und einem gedachten Gegner. Wechsle zwischen Vorhand und Rückhand sowie zwischen einer und zwei Händen [1]. Mit einem Partner steigerst du dich auf passiven, dann aktiven Druck.
Nicht ständig. Schau zwischendurch auf, um Wege und Mitspieler zu sehen: Bei Profis erhöhte das Umschauen vor der Annahme die Chance auf eine gelungene Folgeaktion [3]. Der Gegner bleibt im Augenwinkel.
Schusstäuschung im Eishockey: Verteidiger mit einer Schussfinte überlisten — [object Object]