Butterfly-Recovery im Eishockey-Tor lernen: aus dem Butterfly über das Bein in Bewegungsrichtung aufstehen. Mit Meilensteinen, Hüftschutz und Ausrüstung.
Die Butterfly-Recovery ist der Weg aus dem Butterfly zurück auf die Füße: Du stehst über das Bein in Bewegungsrichtung auf, damit Kopf, Hände und Füße schon wieder zum Puck zeigen. Sie entscheidet, ob du nach einem Schuss und einem Abpraller noch im Spiel bist.
Die ehrliche Antwort auf „Ist Aufstehen nicht einfach Aufstehen?“: Nein. Wer sich einfach hochdrückt, steht zu spät und schaut in die falsche Richtung. Der Torwart-Leitfaden von Hockey Alberta gliedert die Recovery in sechs Punkte: Augen und Kopf drehen sich zuerst dorthin, wohin du willst; das führende Bein wird unter den Körper gezogen; die Ellbogen bleiben am Körper, Hände und Hüften zeigen in Bewegungsrichtung; du stehst mit dem äußeren, hinteren Bein auf, stößt dich direkt damit ab und stoppst nur mit dem führenden Fuß [1].
Zur Recovery gibt es auch Biomechanik: Bei 14 Torhütern auf dem Eis war die Hüft-Innenrotation bei der Recovery deutlich kleiner als bei Bremsen im Laufen oder beim Butterfly selbst [2]. Heißt: Die Recovery ist die freundlichste der drei Bewegungen für deine Hüfte, solange du sie sauber ausführst.
Eine gute Recovery erkennst du daran, dass der nächste Schuss dich nicht überrascht.
Du kniest im Butterfly: Augen auf das Eis, Kinn vor den Knien, Knie zusammen, Pads nach außen geöffnet, Ellbogen am Körper, Hände vor dem Körper, Stock auf dem Eis [1]. Meilenstein: Zehn saubere Butterflys, bei denen die Haltung im Video stimmt.
Bevor sich der Körper bewegt, drehst du Augen und Kopf in die Richtung, in die du aufstehen willst [1]. Der Körper folgt dem Blick. Meilenstein: Dein Trainer zeigt dir ein Ziel, du drehst den Kopf dorthin, bevor du dich bewegst, fünfmal in Folge.
Ziehe das führende Bein unter den Körper. Die Ellbogen bleiben am Körper, Hände und Hüften zeigen in die Bewegungsrichtung [1]. Meilenstein: Zehn Wiederholungen, bei denen die Hände nicht nach hinten wegsacken.
Du stehst mit dem äußeren, hinteren Bein auf und stößt dich direkt damit ab. Gestoppt wird nur mit dem führenden Fuß [1]. Meilenstein: Zehn Recoveries in jede Richtung, bei denen du in der Grundstellung ankommst, ohne einen zusätzlichen Schritt.
Dein Trainer schießt, du gehst in den Butterfly und stehst auf, sobald du den Abpraller siehst. Das entspricht dem Tracking-Prinzip des Leitfadens: Du folgst dem Puck nach der Parade und beginnst den Save-Prozess neu [1]. Meilenstein: Sieben von zehn Abprallern erreichst du in der Grundstellung mit Blick zum Puck.
Die Hüfte ist die empfindlichste Stelle des Torwarts. In einer Messung an 14 Torhütern war die Hüft-Innenrotation beim Bremsen im Laufen 54 % größer als im Butterfly und 265 % größer als in der Recovery [2]. Eine Umfrage unter 132 Torhütern und 43 Trainern zeigte, dass der Butterfly von 25 % als sehr oder extrem fordernd für Hüfte und Leiste empfunden wurde [5]. Wärme Hüfte und Leiste auf, steigere das Tempo nur langsam und höre bei Schmerzen in Hüfte oder Leiste auf. Dieser Guide erklärt und motiviert, er ersetzt kein betreutes Training und keinen Trainer.
Übe die Recovery zuerst als Zeitlupe mit Pause im Zwischenschritt. Halte kurz, wenn das Bein unter dem Körper ist, und prüfe, ob Hände und Hüften zum Ziel zeigen. Das ist Trainer-Erfahrung, keine Studie.
Die Bewegung aus dem Butterfly zurück in die Grundstellung. Du stehst über das Bein in Bewegungsrichtung auf, mit Blick, Händen und Hüften schon zum Puck [1].
Nach dem Hockey-Alberta-Leitfaden: Kopf und Augen zuerst, das führende Bein unter den Körper, Ellbogen am Körper, mit dem äußeren, hinteren Bein abstoßen und nur mit dem führenden Fuß stoppen [1].
Weniger als das Bremsen im Laufen: Die Hüft-Innenrotation war in der Recovery deutlich kleiner als im Butterfly und beim Bremsen [2]. Aufwärmen bleibt trotzdem wichtig.
Nein. Nach jedem Save musst du bereit sein, den Abpraller zu verfolgen und neu zu beginnen [1]. Wann du aufstehst, hängt von der Spielsituation ab.
Vollständige Torwartausrüstung inklusive Maske. Masken variierten in einem Test im Schutz je nach Aufprallort [3].
Blocker-Parade lernen: Den Puck mit der Stockhand in die Ecke lenken — [object Object]