Reverse Layup lernen: Wie du unter dem Korb durchziehst, den Ring als Schutz vor dem Block nutzt, die Schritte regelkonform setzt und sicher landest.
Der Reverse Layup ist ein Korbleger, bei dem du unter dem Korb hindurchziehst und auf der anderen Seite des Rings abschließt, als du gestartet bist. Der Ring und das Brett stehen dabei zwischen dir und dem Verteidiger, und der Block wird schwieriger. Er ist der natürliche nächste Schritt nach dem normalen Korbleger, weil du denselben Abschluss brauchst, nur mit anderem Winkel.
Die ehrliche Antwort auf „Wie schwer ist das?": Der Wurf selbst ist kaum schwerer als ein normaler Korbleger. Schwer sind der Weg unter dem Brett hindurch, das Tempo und der Abschluss mit der „falschen" Hand. Zahlen für das Lerntempo gibt es nicht; das ist Trainer-Erfahrung.
Wichtig ist die Landung. Bei Kreuzbandrissen in der NBA war die häufigste Situation die Landung aus einem Sprung (14 von 31 Fällen), und 83,9 % der Risse geschahen innerhalb der Zone; 90,3 % der Spieler hatten zum Zeitpunkt der Verletzung jemanden innerhalb von etwa 60 Zentimetern (2 Fuß) um sich herum [4]. Genau dort, in der Zone und mit Gegner, findet der Reverse Layup statt.
Der Reverse Layup nutzt, was der Verteidiger nicht ändern kann: den Ring. Er steht fest — du bewegst dich um ihn.
Nach dem Fang in der Bewegung oder dem Ende deines Dribblings hast du zwei Schritte [1]. Der erste Schritt ist der erste Bodenkontakt nach der Ballkontrolle, der zweite der nächste. Springst du auf dem ersten Schritt von einem Fuß ab, darfst du beidbeinig landen, ohne Standbein [1]. Die Zahl der Schritte hat nichts mit dem Wurfmoment zu tun [1]. Meilenstein: Du zählst laut mit: „eins – zwei – hoch".
Starte von der Seite (45-Grad-Winkel), dribble zum Korb, nimm den Ball im ersten Schritt auf. Statt zum nahen Rand zu gehen, ziehst du unter das Brett und hältst den Ball nah am Körper. Meilenstein: 10 Läufe, bei denen du ohne Ball sauber unter dem Brett durchkommst.
Wirf mit der Hand, die weiter vom Verteidiger entfernt ist, gegen das Brett oder direkt in den Ring. Die Wurfhand führt den Ball nach oben; der Körper schirmt ab. Meilenstein: 6 von 10 Treffern von rechts nach links, 6 von 10 von links nach rechts, ohne Gegner.
Stelle einen Partner mit Pratze (Schlagpolster) oder Arm vor den Korb. Der Ball geht über das Hindernis. Die Regel gilt: Hat der Verteidiger eine legale Position, ist Kontakt dein Foul [1]. Stoppe daher vor der Kollision oder zieh daran vorbei. Meilenstein: 5 von 10 Versuchen ohne Kontakt mit dem Verteidiger.
Wechsle die Seite und das Tempo, bis du von beiden Seiten gleich sicher abschließt. Meilenstein: 15 Versuche, 70 % davon im Korb (das ist eine Praxis-Zielmarke).
Der Abschluss unter dem Brett endet oft in einer Landung mit Körperkontakt oder in der Nähe der Stütze. Knie- und Sprunggelenksverletzungen sind die häufigsten schweren Basketballverletzungen, Umknicken die häufigste Form [5]. In einer Studie mit 30 Spielern zeigte die Gruppe mit chronischer Sprunggelenksinstabilität beim Drei-Schritt-Layup auf einem Bein eine größere Einwärtsdrehung beim Landen [3] — wer schon einmal umgeknickt ist, sollte besonders sauber landen.
Es gibt starke Evidenz für das Tragen einer Orthese und moderate Evidenz für neuromuskuläres Training, um Rückfälle zu verhindern [6]. Ein strukturiertes Aufwärmprogramm senkt das Kreuzbandrisiko bei jugendlichen Spielerinnen um etwa 60 % [7]. Dieser Guide erklärt und motiviert, er ersetzt kein betreutes Training und keinen Trainer.
Lande auf beiden Füßen, bevor du das erste Mal mit Gegner übst. Wenn der erste Schritt auf einem Bein abspringt, darfst du nach den Regeln beidbeinig landen [1]. Das ist die stabilste Landung, und sie funktioniert auch unter Körperkontakt. Teste sie zuerst ohne Gegner, dann mit Pratze.
Beim normalen Layup schließt du auf der Seite ab, von der du kommst. Beim Reverse Layup ziehst du unter dem Korb durch und schließt auf der anderen Seite ab. Der Ring schützt dich so vor dem Block. Die Technik des Wurfs ist ähnlich.
Zwei, wenn du den Ball in der Bewegung fängst oder dein Dribbling beendest [1]. Der Wurfmoment ist unabhängig von der Schrittzahl [1]. Wichtig: Du darfst nicht zweimal hintereinander mit demselben Fuß aufsetzen [1].
Mit der Hand, die weiter vom Verteidiger entfernt ist. Bei einer Drehung unter dem Brett ist das meist die Hand auf der Seite, auf der du abschließt. Übe beide Seiten.
Er enthält eine Landung unter Gegnerdruck. Bei NBA-Kreuzbandrissen geschah die Mehrheit in der Zone und fast immer mit einem Gegner in direkter Nähe [4]. Aufwärmen, saubere Landung und frühes Umknick-Training senken das Risiko [6][7].
Euro-Step lernen: Zwei Schritte in zwei Richtungen am Verteidiger vorbei — [object Object]