In-and-Out Dribbling lernen: Crossover antäuschen, mit derselben Hand zurück nach außen. Mit Regel zum Dribbling, Übungsaufbau, Fehlern und Meilensteinen.
Der In-and-Out ist ein angetäuschter Crossover: Der Ball geht nach innen, als wolltest du die Hand wechseln, und kommt mit derselben Hand wieder nach außen. Der Verteidiger kippt zur Mitte, und du bleibst auf der Seite. Er gehört zu den einfachsten Täuschungen im Dribbling.
Die ehrliche Antwort auf „Wirkt das auch gegen echte Verteidiger?“: Es kommt darauf an, wie oft du es einsetzt. Ein Laborspiel zeigte, dass das Beobachten eines Fakes die Erkennung des nächsten Fakes erleichtert, während dem Täuschenden dabei nichts hilft; die Autoren raten, mehrere Fakes nicht in kurzer Zeit zu spielen [2]. Eine weitere Studie fand, dass Menschen ihr Verhalten an die Häufigkeit von Fakes anpassen [3]. Ein In-and-Out wirkt also am besten als Überraschung, nicht als Dauerprogramm.
Wie schnell du ihn lernst, lässt sich nicht seriös beziffern. Es hängt davon ab, wie sicher du schon dribbelst. Das ist Trainer-Erfahrung.
Der In-and-Out sagt dem Verteidiger „Ich wechsle“, und im letzten Moment bleibst du, wo du bist.
Während eines Dribblings darfst du die Hand nicht unter den Ball legen und ihn von einem Punkt zum anderen tragen [1]. Das gilt gerade beim In-and-Out, weil die Hand den Ball seitlich wegführt. Ein Dribbling endet, wenn du den Ball mit beiden Händen berührst oder er in der Hand zur Ruhe kommt [1]. Meilenstein: Du kannst erklären, wann ein Dribbling als „Tragen“ gilt.
Dribble auf der Stelle mit der rechten Hand. Führe den Ball diagonal nach links vorn, als wolltest du wechseln, aber lege die Hand oben auf den Ball und ziehe ihn mit der gleichen Hand wieder nach rechts zurück. Meilenstein: 20 saubere In-and-Outs mit rechts, 20 mit links, der Ball bleibt immer auf Hüfthöhe oder tiefer.
Beginne mit der schwächeren Hand. In einer Studie mit 52 Schulkindern, die eine komplexe Dribbelaufgabe vier Wochen lang übten, lernte die Gruppe besser, die zuerst mit der nicht dominanten Hand trainierte [4]. Das ist ein Ergebnis bei Kindern in einer Slalom-Aufgabe, kein Beleg für den In-and-Out. Meilenstein: Die schwächere Hand schafft 15 saubere Wiederholungen hintereinander.
Gehe mit dem Dribbling los. Deine Schulter und dein Blick gehen mit dem Ball nach innen, danach explodiert die Hüfte nach außen. Meilenstein: Drei bis fünf Hütchen, an jedem ein In-and-Out, das Dribbling bleibt unter Kontrolle.
Mit einem Partner im Passiv-Verteidiger-Modus: Der Verteidiger folgt nur. Setze den In-and-Out genau dann ein, wenn er seine Füße zur Mitte dreht. Meilenstein: In fünf von zehn Versuchen kippt der Verteidiger zur Mitte, und du kommst auf der Außenbahn vorbei.
Der In-and-Out belastet vor allem Gelenke bei Richtungswechseln. Unerwartete Richtungswechsel erhöhen die Belastung am Knie stärker als vorhergesehene, das zeigte eine Studie mit 24 Basketballspielerinnen; Ermüdung wirkt zusätzlich und unabhängig davon [5]. Beuge deshalb die Knie, halte die Füße schulterbreit und übe nicht im ermüdeten Zustand mit hohem Tempo. Dieser Guide erklärt und motiviert, er ersetzt kein betreutes Training und keinen Trainer.
Verkaufe den Fake mit den Augen. Schau beim Ball nach innen kurz in diese Richtung und dann zurück. Der Verteidiger folgt eher dem Blick als der Hand. Das ist Trainer-Erfahrung.
Beim Crossover wechselt der Ball tatsächlich die Hand und du ziehst auf die andere Seite. Beim In-and-Out wird der Wechsel nur angedeutet, die gleiche Hand holt den Ball zurück, und du bleibst auf der Seite.
Mit beiden. Beginne mit der schwächeren Hand. Studien zeigen bei Kindern, dass die Reihenfolge das Lernen beeinflussen kann (nicht dominante Hand zuerst im Vorteil) [4], aber das ist keine Garantie für jede Aufgabe.
Nicht, solange deine Hand nicht unter den Ball greift und ihn von einem Punkt zum anderen trägt [1]. Ein sauberer In-and-Out schiebt den Ball mit der Handfläche oben.
Es gibt keine feste Zahl. Studien deuten darauf hin, dass wiederholte Fakes ihre Wirkung verlieren, weil Verteidiger sie schneller erkennen [2]. Setze ihn gezielt ein und wechsle ihn mit anderen Moves ab.
Mit einem Hütchen-Parcours, einer Wand oder einem Spiegel. Stelle drei bis fünf Hütchen im Abstand von zwei bis drei Metern auf und mache an jedem Hütchen einen In-and-Out. Filme dich von der Seite, um zu prüfen, ob der Ball tief bleibt und die Hand oben liegt. Das ist Praxis-Erfahrung.
Pro Hop lernen: Der beidbeinige Hüpf-Stopp aus dem Dribbling — [object Object]