Surfen in Costa Rica

6 kuratierte Surfen-Spots in Costa Rica, jeder mit eigenem Text und Quelle.

Dominical

Puntarenas · Beste Zeit: Ganzjährig · Für alle Level

Beachbreak an einer Flussmündung, hohl und kräftig — zum Lernen ausdrücklich nicht empfohlen. Am meisten Swell läuft von Juni bis September, am saubersten ist es Dezember bis April, und am besten läuft es bei mittlerer bis hoher Tide. Die Strömungen sind so stark, dass Dominical als erster Strand Costa Ricas feste Rettungsschwimmer bekam; Anfänger fahren drei Kilometer südlich nach Dominicalito.

Quellen: Bodhi Surf + Yoga

Jacó / Playa Hermosa

Puntarenas · Beste Zeit: Ganzjährig · Fortgeschritten

Ein langer Sand-Beachbreak mit Lefts, Rights und A-Frame-Sandbänken, der jeden Südwest-Swell mitnimmt; ablandig ist Ostwind, ideal sind 1,5 bis 2,7 Meter. Kräftig und mit vielen Closeouts — ein Revier ab Fortgeschritten. Wer lernen will, bleibt 10 bis 15 Autominuten nördlich in Jacó. Krokodile und Stechrochen sind hier ein reales Thema.

Quellen: Surf Atlas

Nosara

Guanacaste · Beste Zeit: Ganzjährig · Für alle Level

Playa Guiones ist ein Sand-Beachbreak, der Südwest-Groundswell aufnimmt und mit der Tide wechselt: härter und hohler bei Niedrigwasser, fett und gemütlich bei Hochwasser. Für Einsteiger bleibt reichlich Weißwasser übrig. Am besten läuft es in der Trockenzeit von November bis März, wenn nachmittags regelmäßig ablandiger Wind glättet. In der Regenzeit trübt Abfluss aus den Bergen das Wasser.

Quellen: Surf Atlas, Nalu Studio Nosara, Norte Nosara

Puerto Viejo

Limón · Beste Zeit: Dez–Mär · Für alle Level

Salsa Brava ist ein flacher Riff-Slab mit kehliger Rechts-Röhre — Sache von Könnern, und die Welle läuft nur ein paar Mal im Jahr richtig, mit dem besten Fenster bei großem Ostswell von Januar bis März. Wer normale Wellen sucht, geht an den Beachbreak Playa Cocles oder nach Playa Negra, einer kleinen Rechten, die an einem Wrack abläuft.

Quellen: Real Surf Travel

Santa Teresa

Puntarenas · Beste Zeit: Ganzjährig · Für alle Level

Sand-Beachbreaks mit Peaks über die ganze Bucht: An Playa Santa Teresa laufen die Wellen weich und verzeihend, am besten bei höherer Tide. Playa Carmen im Süden ist punchiger und hat am Nordende lange Rechte, die an Felsen ablaufen — innen liegen überraschend Steine. Der Wind ist meist bis etwa 10 Uhr ablandig aus Nordost, danach auflandig; am meisten Swell bringen April bis Oktober.

Quellen: Real Surf Travel, Pura Vida Adventures

Tamarindo

Guanacaste · Beste Zeit: Ganzjährig · Einsteiger

Die Rechte an der Flussmündung gehört Könnern: steiler Take-off über flacher Sandbank, bei Niedrigwasser mit Südwest- oder Nordwest-Swell, Hauptzeit Dezember bis April. Zu den Gefahren zählen fliegende Bretter, viel Andrang und Krokodile. Der Beachbreak 200 Meter nördlich ist die zugänglichere Lernzone.

Quellen: Witch's Rock Surf Camp

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