Der Tenniskalender fordert seinen Tribut. Profis wie Carlos Alcaraz ziehen die Reißleine und planen längere Pausen. Warum das auch für dein Training der Schlüssel zum Erfolg ist.
Wer im Sport alles geben will, muss auch mal gar nichts tun. Was einfach klingt, fällt vielen ambitionierten Sportlern im Alltag extrem schwer. Doch selbst die absoluten Weltklasse-Athleten stoßen irgendwann an ihre körperlichen Grenzen, wenn die Belastung dauerhaft zu hoch ist. Ein prominentes Beispiel dafür ist Tennis-Star Carlos Alcaraz. Nach seinem Einzug in die dritte Runde der US Open fand der Spanier deutliche Worte für den extrem dichten Terminkalender der Profi-Tour und kündigte für die Zukunft bewusste, längere Pausen an, um seinen Körper zu schützen. Seine Botschaft ist klar: Ohne gezielte Auszeiten droht der körperliche Verschleiß.
Laut Medienberichten wie von tennisnet.com und Ubitennis beklagt Alcaraz den „unmöglichen“ Spielplan der ATP-Tour. Wenn ein Top-30-Spieler alle verpflichtenden Turniere – darunter vier Grand Slams, neun Masters-1000-Turniere und vier ATP-500-Events – bestreitet, ist er rund 40 Wochen im Jahr im Einsatz. Die Folge dieser extremen Dauerbelastung zeigt sich deutlich: Viele Spieler sind müde, die Zahl der Verletzungen steigt spürbar an. Alcaraz selbst musste zuvor wegen einer Handgelenksverletzung vier Monate pausieren. Auch andere Profis wie Jannik Sinner, der die US Open wegen Knieproblemen verpasste, oder Emma Raducanu, die sich mit einer Stressfraktur herumschlug, zeigen, wie schnell der Körper streikt, wenn die Regeneration zu kurz kommt. Sogar im Schwimmsport zeigt das Beispiel von Gretchen Walsh nach den Pan Pacific Championships, dass ein extrem dichtes Reiseprogramm und ständige Wettkämpfe Spuren hinterlassen und die eigene Erwartungshaltung belasten können.
Alcaraz hat für sich eine Konsequenz gezogen: Er will künftig lieber freiwillig einzelne Turniere auslassen und geplante Pausen von einem oder zwei Monaten einlegen, anstatt durch eine schwere Verletzung zu einer monatelangen Zwangspause gezwungen zu werden. Diese Strategie der vorausschauenden Belastungssteuerung lässt sich hervorragend auf den Freizeitsport übertragen. Oft neigen wir dazu, Warnsignale des Körpers zu ignorieren, bis eine Zerrung, eine Sehnenentzündung oder totale Erschöpfung uns stoppen. Wer klug trainiert, plant Erholungsphasen fest in seinen Trainingskalender ein, noch bevor Schmerzen entstehen. Bei gesundheitlichen Problemen oder anhaltenden Beschwerden sollte zudem immer eine fachliche Abklärung durch Ärzte oder Physiotherapeuten erfolgen.
Für dein eigenes Training bedeutet das: Setze auf Qualität statt auf reine Quantität. Wenn du merkst, dass die Müdigkeit überhandnimmt oder die Konzentration nachlässt – wie es Alcaraz in seinem Erstrunden-Satz gegen Jaime Faria erging, als er nach eigener Aussage zu hastig und ungeduldig agierte –, ist es Zeit für einen Gang zurück. Plane nach intensiven Trainingswochen ganz bewusst regenerative Phasen ein. Das stärkt nicht nur deine Muskeln und Sehnen, sondern hält auch deine Motivation langfristig hoch. Nur wer dem Körper die nötige Zeit zur Anpassung gibt, kann verletzungsfrei bleiben und seine Leistung dauerhaft steigern.
Das nimmst du mit: Plane feste Erholungsphasen aktiv in deinen Trainingsplan ein, um Verletzungen vorzubeugen, statt erst zu pausieren, wenn der Körper dich dazu zwingt.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.