Die Vuelta a España zeigt extremen Radsport. Doch hinter den Leistungen von Pogacar und van Aert stecken wertvolle Lektionen für dein eigenes Training.
Die Vuelta a España verlangt den Profis alles ab. Steile Rampen, extreme Hitze und unzählige Höhenmeter prägen das Rennen. Doch du musst kein Profi sein, um von den Taktiken und Fehlern der Stars auf den schweren Bergetappen zu lernen. Die Ereignisse rund um die siebte Etappe nach Aramón Valdelinares bieten reichlich Anschauungsunterricht für dein eigenes Training und deine nächste Ausfahrt in den Bergen.
Ein großes Thema bei den Profis ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wout van Aert ging auf der siebten Etappe direkt ab Kilometer null in die Offensive, um sich wichtige Punkte für das Grüne Trikot zu sichern. Am Ende stand ein dritter Platz zu Buche, doch im Ziel haderte er laut Berichten von Radsport-News und Cyclingnews mit sich selbst: Er habe sich für den Schlussanstieg zu wenig zugetraut und die Konkurrenz unterschätzt. Statt taktisch klüger zu agieren, investierte er früh extrem viel Kraft.
Für dich bedeutet das: Kenne deine Grenzen, aber unterschätze dich auch nicht. Wenn du einen langen Anstieg vor dir hast, hilft ein realistischer Plan. Lass dich nicht von schnelleren Fahrern mitreißen, sondern finde deinen eigenen Rhythmus. Wer zu früh überzieht, bezahlt hintenraus doppelt – wer sich aber gar nichts zutraut, schöpft sein Potenzial nicht aus.
Wie wichtig Teamwork und die passende Taktik sind, zeigte das norwegische Team Uno-X Mobility. Andreas Leknessund und Tobias Halland Johannessen fuhren einen Doppelsieg ein. Johannessen hielt sich im Finale zurück, ließ die entscheidende Lücke aufgehen und sicherte seinem Teamkollegen so den emotionalen Sieg. Auch das Team Decathlon-CMA CGM zeigte Mut: Sie versteckten sich nicht hinter dem dominierenden Team des Gesamtführenden Tadej Pogacar, sondern machten am Schlussanstieg selbst das Tempo, um die Konkurrenz unter Druck zu setzen.
Im Freizeitsport läuft es ähnlich: Gemeinsam fährt es sich leichter. Nutzt in der Gruppe den Windschatten, wechselt euch in der Führung ab und sprecht euch ab. Ein gut funktionierendes Team spart enorm viel Energie, die du am Berg für dich nutzen kannst.
Dass selbst den besten Fahrern der Welt Fehler unterlaufen, zeigte Tadej Pogacar auf der sechsten Etappe. Wie Cyclingnews berichtete, schüttete sich der Gesamtführende sein Wasser zur Kühlung über den Kopf und stand die letzten 24 Kilometer ohne gefüllte Trinkflasche da. Bei der extremen Hitze ein riskantes Unterfangen. Pogacar gab im Anschluss offen zu, dass fehlendes Wasser im Finale extrem schmerzhaft ist.
Für dein Training gilt: Die Energieversorgung und Hydration müssen von Anfang an stehen. Warte nicht, bis der Durst oder der Hungerast kommt. Besonders an heißen Tagen und bei langen Anstiegen ist regelmäßiges Trinken und die Zufuhr von Kohlenhydraten Pflicht, um Leistungseinbrüche zu verhindern.
Das nimmst du mit: Teile deine Kräfte am Berg klug ein, verpflege dich rechtzeitig und nutze die Dynamik der Gruppe, um Energie zu sparen.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.