Wenn Muskeln und Bänder nicht optimal zusammenarbeiten, reagiert der Körper oft mit schmerzhafter Steifheit. Physiotherapeuten erklären, wie du gezielt gegensteuerst.
Viele Läufer kennen das Gefühl von steifen Muskeln und Gelenken nach dem Training. Oft wird dieses Problem auf das Älterwerden oder einen unrunden Laufstil geschoben. Doch wie der Physiotherapeut Joe Uhan in einem Beitrag für das Magazin iRunFar erklärt, steckt hinter einer hartnäckigen Steifheit häufig ein ganz anderer Auslöser: eine Instabilität der Gelenke.
Für Freizeitsportler ist dieser Zusammenhang besonders wichtig. Wer trotz Dehnen, Faszienrollen und Massagen ständig unter schwerfälligen Beinen und Bewegungseinschränkungen leidet, bekämpft möglicherweise nur die Symptome. Wenn ein Gelenk nicht stabil im System sitzt, versucht der Körper sich selbst zu schützen. Er spannt die umliegende Muskulatur extrem an, was sich letztlich als Blockade und Steifheit bemerkbar macht.
Laut den im Artikel beschriebenen Erkenntnissen des Orthopädie-Professors Manohar Panjabi basiert die Stabilität unserer Gelenke auf drei wesentlichen Säulen, die wie ein Stativ zusammenwirken müssen:
Arbeitet eines dieser Systeme nicht richtig, müssen die anderen den Ausfall kompensieren. Das führt zu unkoordinierten Bewegungen, überlasteten Muskeln und gereizten Gelenkflächen. Die Folge nach dem Laufen ist ein Gefühl von Schwere, ein schneller Verlust der Beweglichkeit und oft auch Schmerzen. Bei anhaltenden Beschwerden oder unklaren Schmerzen sollte jedoch immer eine fachliche Abklärung durch Mediziner oder Physiotherapeuten erfolgen.
Das nimmst du mit: Achte bei anhaltender Steifheit nicht nur auf Dehnen, sondern stärke gezielt die stabilisierende Muskulatur rund um deine Gelenke.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.