Profis wie Boris Herrmann überlassen vor extremen Regatten nichts dem Zufall. So bereitest du dich mental und materiell optimal auf deine nächste Herausforderung vor.
Wenn extreme Bedingungen auf dem Wasser warten, überlassen Profisegler nichts dem Zufall. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der deutsche Hochseesegler Boris Herrmann. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bereitet er sich mit seinem Team auf das Ocean Race Atlantic vor. Dieses Rennen führt über etwa 3200 Seemeilen (im FAZ-Bericht mit rund 1728 Kilometern beziffert) von New York nach Lorient in Frankreich. Komplizierte Windbedingungen und harte Bewährungsproben stehen dabei auf dem Programm. Wie schaffen es Profis, sich materiell und mental auf solche Belastungen einzustellen?
Die materielle Vorbereitung im Profisport ist extrem intensiv. Herrmann startet mit einer neuen Yacht, der „Malizia 4“. In dieses Boot flossen laut FAZ rund 85.000 Arbeitsstunden und zwei Jahre Entwicklungszeit von mehr als 150 Mitarbeitern. Doch die reine Technik reicht nicht aus: Nach dem Start des Bootes absolvierte das Team in nur zwei Monaten rund 6500 Trainingsseemeilen.
Das neue Boot ist schmaler, hat einen flacheren Rumpf und ein deutlich kleineres Cockpit. Herrmann beschreibt das Boot als kompromissloser und schwieriger zu segeln als das Vorgängermodell. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, das neue Sportgerät durch intensives Training auf dem Wasser erst richtig kennenzulernen, um das Optimum herauszuholen und die höhere Geschwindigkeit auch sicher beherrschen zu können.
Neben dem Material spielt die Crew eine entscheidende Rolle für die mentale Sicherheit. Beim Ocean Race Atlantic gilt eine feste Regel: Die vierköpfige Crew muss zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen bestehen. Herrmann segelt zusammen mit Cole Brauer, Justine Mettraux und Julien Villion.
Die mentale Vorbereitung basiert hier vor allem auf gemeinsam verbrachter Zeit. Laut FAZ betont Herrmann, dass er sich mit dieser Crew sehr sicher fühlt, weil sie während der Testfahrten extrem viel Zeit miteinander auf dem Wasser verbracht haben. Dieses gemeinsame Erleben schafft das nötige Vertrauen, um sich auch bei schwierigen Windverhältnissen aufeinander verlassen zu können.
Auch wenn du im Freizeitsport nicht mit einer millionenschweren Yacht den Atlantik überquerst, lassen sich die Prinzipien der Profis leicht auf deine eigenen Vorhaben übertragen:
Das nimmst du mit: Vertrauen in das eigene Material und die Crew entsteht vor allem durch gemeinsam verbrachte Stunden und intensives Training auf dem Wasser.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.