Wer vom Tennis kommt oder sich im Freizeit-Pickleball verbessern will, kämpft oft mit denselben Fehlern. So spielst du taktisch klüger und kontrollierter.
Pickleball boomt, doch viele Freizeitspieler stehen sich auf dem Platz selbst im Weg. Oft liegt das an alten Gewohnheiten aus dem Tennis oder an einfachen taktischen Fehlentscheidungen. Verschiedene Experten und Profis zeigen auf YouTube-Kanälen wie Selkirk TV, Better Pickleball oder Tony Roig Pickleball, wo die typischen Schwachstellen liegen und wie du sie mit gezielten Anpassungen sofort behebst.
Eines der größten Probleme beim Übergang vom Tennis zum Pickleball ist der Drang nach großen, kraftvollen Schwüngen. Laut Selkirk TV ist der sogenannte Reset – ein kontrollierter, weicher Schlag aus der Übergangszone (Transition Zone) sanft in die gegnerische Kitchen – der Schlag, den Tennisspieler am schwersten lernen. Während Tennis dich lehrt, dich seitlich zu stellen, auszuholen und durchzuziehen, verlangt der Reset das genaue Gegenteil: frontal zum Netz bleiben, locker lassen und die Geschwindigkeit des Balls absorbieren, statt neue Energie hinzuzufügen.
Wer in der Übergangszone, also dem Bereich kurz hinter der Kitchen-Linie, zu fest schwingt, spielt dem Gegner den Ball auf perfekter Angriffshöhe zurück. Um das zu üben, empfiehlt ein DUPR-Video eine einfache Übung: Ein Spieler steht an der Kitchen-Linie und übt Druck mit Volleys aus, während der andere in der Übergangszone steht und jeden Ball weich in die Kitchen zurückspielt. Nach jedem erfolgreichen Reset geht der hintere Spieler einen kleinen Schritt vor, bis er die Linie erreicht hat.
Viele Fehler im Freizeitbereich sind laut dem Profispieler Zane Navratil für die Spieler selbst unsichtbar. Dazu gehören:
Gegen sogenannte 'Banger' – Spieler, die fast jeden Ball mit maximaler Härte spielen – geraten viele Freizeitsportler in Panik. Laut der Profispielerin Ashley Griffith und dem Kanal Mari Humberg Pickleball liegt das oft an zwei Fehlern: Man schaut dem eigenen Ball hinterher, statt sofort vorzurücken, und man vergisst den Split Step.
Sobald du den Ball geschlagen hast, musst du dich in Richtung Kitchen-Linie bewegen. Kurz bevor der Gegner den Ball schlägt, machst du einen Split Step – du stoppst, landest stabil auf den Fußballen und bringst den Schläger in Bereitschaft. Das gibt dir die nötige Balance, um auch harte Schläge kontrolliert abzuwehren. Gegen schnelle, jüngere Spieler hilft laut CJ Johnson (Better Pickleball) zudem kein Gegenfeuer, sondern ein kontrollierter Block-Volley. Dabei hilft es, den Schläger gedanklich schon vor dem Schlag leicht schräg (auf 10 oder 11 Uhr statt 12 Uhr) zu positionieren, um schneller bereit zu sein.
Auch die Wahl des falschen Volleys führt oft zu Fehlern. Ein flacher Punch Volley (ein gerader, gestoßener Volley) funktioniert gut, wenn der Ball auf einer angenehmen Höhe direkt auf dich zukommt. Fällt der Ball jedoch weiter unten in Richtung deiner Knie ab, führt ein Punch Volley meist dazu, dass der Ball im Netz landet oder zu hoch abprallt. In dieser Situation ist laut Selkirk TV der Roll Volley die richtige Wahl. Hierbei senkst du den Schlägerkopf bewusst unter die Höhe des Balls ab und ziehst ihn mit einer Aufwärtsbewegung nach oben, um Topspin zu erzeugen. Das hält den Ball flach und setzt den Gegner unter Druck.
Das nimmst du mit: Reduziere die Schwunggröße bei harten Bällen, nutze den Split Step vor dem gegnerischen Schlag und lass schulterhohe Bälle einfach ins Aus fliegen.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.