Wer monatelang trainiert, will Fortschritte sehen. Standard-Kurven von Apps greifen aber oft zu kurz. So misst du deine Leistung auf den fuer dich wichtigen Belastungsstufen.
Nach monatelangem Training moechtest du verstaendlicherweise Beweise fuer deine harte Arbeit sehen und wissen, ob du schneller wirst. Viele Trainings-Apps nutzen standardisierte Kurven, um deine Trainingsbereiche anhand deiner Laktatschwelle zu berechnen. Doch wie Trainerin Alison Freeman im Magazin Triathlete erklaert, entspricht kaum eine reale Leistungskurve diesen Standard-Kurven. Jeder Koerper ist anders, und das Training wirkt sich nicht auf allen Stufen gleich aus. Ein starker Fokus auf Grundlagen-Ausdauer flacht die Kurve ab, waehrend hochintensives Training sie steiler macht. Die entscheidende Frage ist daher nicht nur, ob du schneller wirst, sondern ob du auf einer bestimmten Belastungsstufe schneller wirst.
Fuer Freizeitsportler ist es wichtig, genau die Belastungsstufen zu testen, die fuer das persoenliche Saisonziel relevant sind oder die im kuerzlichen Training schwerpunktmaessig trainiert wurden. Du wirst naemlich nur in den Bereichen besser, die du auch gezielt trainiert hast. Um deine Fortschritte messbar zu machen, kannst du zwischen Schwellen-Tests und Unterschwellen-Tests waehlen. Schwellen-Tests eignen sich besonders fuer kuerzere Distanzen wie Sprint- oder olympische Distanzen. Unterschwellen-Tests, die oft als wiederholte Intervalle absolviert werden, zeigen dir wiederum, wie gut deine Ermuedungsresistenz auf laengeren Strecken ist.
Laut Triathlete ist der Ablauf fuer das Testen an der Leistungsschwelle beim Schwimmen, Radfahren und Laufen sehr aehnlich aufgebaut. Er besteht aus einem Warm-up, einem Vorbereitungs-Set, einer kurzen Erholung, dem eigentlichen Test und einem Cool-down. Das richtige Pacing ist dabei entscheidend: Starte kontrolliert in den ersten Minuten, halte dann ein Tempo, das du gerade so durchstehen kannst, bis du am Ende kaum noch Reserven hast. Ein zu starker Zielsprint zeigt meist, dass du zwischendurch zu vorsichtig warst. Der Test sollte sich richtig anstrengend anfuehlen.
Das nimmst du mit: Teste deine Fitness gezielt auf den Belastungsstufen, die du im Training auch wirklich vorbereitet hast, um echte Fortschritte zu sehen.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.