Smarter laufen mit Gehpausen und passendem Pacing

Wie Run-Walk-Intervalle, das richtige Grundlagentempo und passende Ausrüstung dein Training voranbringen, ohne den Körper zu überlasten.

Viele Läuferinnen und Läufer glauben noch immer, dass Fortschritt nur aus ununterbrochenem Laufen im Grenzbereich entsteht. Wer langsamer macht oder gar Gehpausen einlegt, wird oft belächelt. Mehrere aktuelle Berichte und Trainingsanalysen von Runner’s World zeigen jedoch ein ganz anderes Bild: Gezielte Gehintervalle, eine kontrollierte Geschwindigkeitssteuerung und passendes Material sind oft der wirksamere Hebel, um persönliche Bestzeiten zu erreichen, das Verletzungsrisiko zu senken und das Training langfristig durchzuhalten.

Run-Walk als Tempomacher und Regenerationshelfer

Die sogenannte Run-Walk-Methode ist keineswegs nur ein Notnagel für Anfänger. Laut Chris Twiggs, Cheftrainer bei Galloway Training, setzen immer mehr schnelle Athleten strategische Gehpausen ein, um persönliche Bestzeiten aufzustellen oder die Qualifikation für renommierte Rennen wie den Boston Marathon zu schaffen. Durch die kurzen Gehpausen erholt sich die Muskulatur bereits während der Belastung, wodurch die Beine frischer bleiben und das Tempo bis ins Ziel gehalten werden kann.

Wie Runner’s World berichtet, richten sich die Intervalle nach dem Leistungsniveau: Je höher das angestrebte Wettkampftempo, desto kürzer fallen die Gehpausen aus und desto zügiger wird gelaufen. Um das richtige Pacing zu ermitteln, dient etwa die sogenannte »Magic Mile«. Dabei wird die Zeit einer voll gelaufenen Meile mit dem Faktor 1,2 für den Halbmarathon oder dem Faktor 1,3 für den Marathon multipliziert, um die passenden Zielzeiten und Trainingsbereiche abzuleiten.

Pacing: Langsam laufen und Steigungen ausgleichen

Ein weiterer Kernpunkt für den Trainingsfortschritt ist die Disziplin beim Grundlagentempo. In der Videoshow von Runner’s World weisen Kristine Kearns und Aly Ellis darauf hin, dass bewusst langsames Laufen eine feste Säule im Trainingsplan sein muss, um letztlich schneller zu werden. Auch Laufcoach Andrew Kastor betont, dass flexible Kilometerbereiche im Trainingsplan den Druck nehmen und es dem Körper erlauben, Müdigkeit ohne Leistungseinbrüche zu verarbeiten.

Wer auf dem Laufband oder an Steigungen trainiert, muss diese Belastung direkt in der Geschwindigkeit berücksichtigen. David Siik, Begründer von Precision Run, erklärt, dass jede Erhöhung der Steigung mit einer Temporeduktion einhergehen muss, um Überlastungen zu vermeiden. In seinem Konzept senkt man die Geschwindigkeit um 0,2 Meilen pro Stunde, sobald die Steigung um ein Prozent ansteigt. Das schützt davor, den Körper in den roten Bereich zu treiben.

Ausrüstung und Routinen ohne Dogmen

Neben dem Pacing spielt die richtige Ausstattung eine zentrale Rolle, um das Training schmerzfrei zu absolvieren. Runner’s World hebt hervor, dass es bei Laufschuhen – beispielsweise bei Läufern mit Senkfüßen – keine Universallösung gibt. Während manche Läufer viel Stütze im Fußgewölbe benötigen, kommen andere mit flexibleren Modellen besser zurecht. Hier empfiehlt sich die Abstimmung auf das individuelle Laufgefühl, statt starren Theorien zu folgen.

Auch bei der Bekleidung für kältere Monate setzt sich funktionale Anpassung durch: Funktionelle Schichten wie windabweisende Jacken mit atmungsaktiven Einsätzen oder isolierte Tights sorgen dafür, dass man weder überhitzt noch auskühlt. Dr. Frizzi Mayer, Ärztin und Ausdauersportlerin, betont im Podcast von Achilles Running, dass auch Trainingsroutinen flexibel bleiben müssen. Ein starrer Plan erhöht nur den Alltagsstress; stattdessen sollten Einheiten und Entlastungsphasen dynamisch an die jeweilige Saison angepasst werden.

Was du konkret für deine Trainingspraxis mitnimmst

Um dein Lauftraining ab sofort stabiler und überlastungsfrei aufzubauen, kannst du folgende Schritte umsetzen:

Das nimmst du mit: Strategische Gehpausen und ein konsequent dosiertes Grundlagentempo schützen dich vor Überlastung und machen dich auf langen Strecken messbar schneller.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.