Wie du dein Stellungsspiel im Doppel verbesserst, typische Fehler vermeidest und die richtige Reihenfolge beim Lernen von Schlägen einhältst.
Viele Freizeitspieler im Pickleball stagnieren auf ihrem Niveau, weil sie versuchen, schwierige Schläge zu lernen, bevor die Grundlagen sitzen. Um im Pickleball systematisch besser zu werden, kommt es auf die richtige Reihenfolge beim Fähigkeitsaufbau, ein abgestimmtes Stellungsspiel im Doppel und die Vermeidung typischer Fehler in der Übergangszone an.
Laut Berichten von The Dink Media Team machen viele Hobbyspieler den Fehler, monatlich den sogenannten „Third Shot Drop“ (den weichen dritten Schlag in die gegnerische Küchenzone) zu trainieren, obwohl ihnen grundlegende Fähigkeiten fehlen. Ein systematischer Aufbau – eine sogenannte Skill-Progression – ist jedoch entscheidend, da bestimmte Fähigkeiten Voraussetzungen für andere sind. Ein langer, weicher Ball lässt sich beispielsweise erst dann kontrollieren, wenn man den kurzen Ball an der Netzkante (Dink) beherrscht.
Der richtige Aufbau der Fähigkeiten sollte von unten nach oben erfolgen:
Ein häufiges Problem im Doppel ist, dass Bälle genau in der Mitte zwischen beiden Spielern landen und unberührt durchgehen. Das liegt meist an einer fehlerhaften Positionierung, dem sogenannten „Shading“ (Verschieben). Laut der Briones Pickleball Academy bedeutet Shading, dass sich beide Spieler koordiniert mit dem Ball bewegen, um den prozentual größten Teil des Feldes abzudecken.
Dabei gilt eine einfache Grundregel: Der Spieler, der diagonal zum Ball steht (crosscourt), ist für die Mitte zuständig. Der Spieler, der dem Ball direkt gegenübersteht, deckt die Linie ab. Ein häufiger Fehler ist, dass der Linienspieler in der Mitte stehen bleibt und die Linie komplett offenlässt. Schon ein kleiner Schritt in Richtung der Seitenlinie reicht aus, um diesen Passierball unmöglich zu machen.
Die Übergangszone (Transition Zone) ist der Bereich, in dem die meisten Punkte im Freizeitbereich verloren gehen. Trainerin Mari Humberg betont, dass die Entscheidung, ob man einen Ball direkt aus der Luft nimmt oder nach dem Aufprall spielt, bereits beim Verlassen des gegnerischen Schlägers getroffen werden muss. Wer erst reagiert, wenn der Ball da ist, gerät unter Zeitdruck.
Auch beim vierten Schlag im Ballwechsel entstehen oft Fehler, weil Spieler versuchen, den Ball mit aller Kraft tief an die gegnerische Grundlinie zu spielen, selbst wenn dieser flach an ihren eigenen Füßen landet. Coach Tanner Tomassi rät in solchen Situationen dazu, die „Küche abzutreten“ (conceding the kitchen). Das bedeutet, den Ball nicht mit Gewalt tief spielen zu wollen, sondern ihn kontrolliert und weich in die gegnerische Küchenzone zurückzulegen. Dies nimmt das Tempo aus dem Ballwechsel und erlaubt es, sich neu zu sortieren.
Wenn die Grundlagen stabil sind, können fortgeschrittene Techniken das Spiel bereichern. Dazu gehören:
Um diese Schläge effektiv zu trainieren, eignen sich strukturierte Übungen für zwei Personen besser als freies Spielen. Bei einer Übung wie „Battleships“ platziert man beispielsweise Hütchen in der gegnerischen Küchenzone als Zielscheiben. Das sorgt für Präzision und verhindert unkonzentriertes Hin- und Herspielen.
Das nimmst du mit: Konzentriere dich im nächsten Training zuerst auf einen sauberen Treffpunkt und das richtige Verschieben im Doppel, bevor du komplizierte Angriffsschläge ausprobierst.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.