Schneller im Ziel durch geplante Gehpausen beim Halbmarathon

Wer beim Laufen zwischendurch geht, verliert keine Zeit, sondern spart Kraft. Experten erklaeren, warum die Run-Walk-Methode dich sogar zu einer neuen Bestzeit fuehren kann.

Der Halbmarathon gehoert zu den beliebtesten Distanzen im Laufsport. Doch die 21,1 Kilometer erfordern eine kluge Krafteinteilung, um nicht auf den letzten Kilometern einzubrechen. Eine bewaehrte Strategie, um frisch und stark ins Ziel zu kommen, ist die sogenannte Run-Walk-Methode. Was fuer viele nach einem Rueckschritt klingt, ist in Wahrheit eine hocheffektive Taktik. Wie das US-Magazin Runner's World berichtet, nutzen selbst erfahrene Trainer und Langstreckenlaeufer gezielte Gehpausen, um ihre Leistung zu optimieren und Erholungszeiten zu verkuerzen.

Warum Gehpausen fuer Freizeitsportler so wertvoll sind

Das Prinzip hinter der Methode ist einfach: Durch die regelmaessigen Gehpausen laufen die Beine nicht so schnell heiss. Laut der Lauftrainerin Andrea Dell sorgt die Strategie dafuer, dass man nicht auf bereits ermüdeten Muskeln weiterlaeuft. Zudem hilft der Wechsel aus Laufen und Gehen dabei, waehrend des Trainings einfacher im aeroben Bereich (Zone 2) zu bleiben. Das schont die Energiereserven. Laut Chris Twiggs von Galloway Training finishen die meisten Laeufer, die diese Methode anwenden, sogar fuenf bis sieben Minuten schneller, weil sie einen vorzeitigen Leistungseinbruch verhindern. Gehpausen sind also kein Zeichen von Schwaeche, sondern ein Werkzeug fuer ein kluges Pacing.

So baust du die Intervalle in dein Training ein

Um die Methode erfolgreich im Wettkampf einzusetzen, solltest du die Intervalle bereits im Training ausprobieren. Einsteiger koennen beispielsweise mit sehr kurzen Laufabschnitten von 5 bis 10 Sekunden und einer anschliessenden Gehpause von einer Minute starten. Erfahrene Laeufer nutzen oft andere Verhaeltnisse, wie etwa der Trainer Manny Davila, der anfangs mit 60 Sekunden Laufen und 30 Sekunden Gehen trainierte und damit schliesslich eine Halbmarathon-Bestzeit von 1:45:14 erreichte. Wichtig ist laut Experten, dass sich das Gehtempo deutlich vom Lauftempo unterscheidet und man waehrend des Trainings auf das eigene Koerpergefuehl hoert, um das individuell beste Verhaeltnis zu finden.

Das nimmst du mit: Geplante Gehpausen halten deine Beine frisch und koennen deine Halbmarathon-Endzeit um mehrere Minuten verbessern.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.