Extreme Anstiege, dichte Fahrerfelder und mentale Stärke: So meisterst du steile Bergetappen mit der richtigen Renntaktik und innerer Gelassenheit.
Wer schon einmal vor einem extrem steilen Anstieg stand oder sich in einem dichten Fahrerfeld wiederfand, weiß: Am Berg entscheidet sich ein Rennen nicht nur in den Beinen, sondern vor allem im Kopf. Die jüngsten Ereignisse im Profiradsport zeigen eindrucksvoll, wie wichtig mentale Gelassenheit, taktische Disziplin und die richtige Einteilung der Kräfte sind, wenn es am Berg richtig hart wird. Ob auf der Straße bei extremen Bergetappen oder auf anspruchsvollen Offroad-Strecken – die Prinzipien für den Erfolg ähneln sich stark.
Wie wichtig mentale Stärke ist, zeigte sich eindrucksvoll bei der 9. Etappe der Vuelta a España 2026. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden des Topfavoriten Tadej Pogačar stand der neue Führende Enric Mas (Movistar) unter enormem Druck. Auf der brutalen Bergetappe über 187,4 Kilometer mit fast 5.000 Höhenmetern (laut Sportschau sogar 5.213 Höhenmeter) und sechs kategorisierten Anstiegen versuchten seine Konkurrenten, ihn am 22 Kilometer langen Schlussanstieg zum Alto de Aitana isolieren und zu bezwingen. Doch Mas blieb ruhig.
Laut Berichten von Cyclingnews betonte Mas nach seinem Sieg, dass ihn die sportliche Leitung aus dem Teamfahrzeug heraus mental hervorragend durch den Anstieg geführt habe. Anstatt auf jede frühe Attacke panisch zu reagieren, vertraute er auf seine Kräfte, parierte die Angriffe seiner Konkurrenten kontrolliert und setzte 3,2 Kilometer vor dem Ziel seine eigene, entscheidende Attacke. Auch der viermalige Vuelta-Sieger Primož Roglič, der nach einem schweren Trainingssturz noch nicht in Bestform war, demonstrierte Gelassenheit: Er fuhr sein eigenes Tempo, begrenzte den Rückstand im Ziel auf zwölf Sekunden und hielt sich so im Gesamtklassement auf Rang zwei.
Dass ein klarer Plan und dessen konsequente Umsetzung auch abseits des Asphalts zum Ziel führen, bewies Mads Würtz Schmidt bei den UEC Gravel-Europameisterschaften 2026 im belgischen Houffalize. Auf einem anspruchsvollen, durch Regenfälle aufgeweichten Kurs über 138 Kilometer und 2.190 Höhenmeter verteidigte der Däne seinen Titel erfolgreich im Solo.
Laut Cyclingnews und Radsport-News erklärte Würtz Schmidt im Ziel, dass er einen genauen Plan hatte, an den er sich hielt. Der Kurs war zu 70 Prozent abseits befestigter Straßen angelegt, wobei sich die Anstiege jeweils in der ersten Hälfte der drei zu fahrenden Runden konzentrierten. Würtz Schmidt teilte sich das Rennen perfekt ein, attackierte in der zweiten Rennhälfte und fuhr einen souveränen Solosieg mit über einer Minute Vorsprung auf den Belgier Wout Alleman heraus. Bei den Frauen zeigte Femke Markus (Niederlande), wie man ein extrem enges Rennen im dichten Feld kontrolliert: Sie setzte sich in einem packenden Dreiersprint an einem bergauf führenden Zielstrich knapp durch.
Die gezeigten Leistungen der Profis lassen sich auf einfache Weise in konkrete Tipps für das eigene Training und die nächste Ausfahrt übersetzen:
Das nimmst du mit: Teile dir deine Kräfte an langen Anstiegen bewusst ein, lass dich nicht von Attacken anderer aus dem Konzept bringen und vertraue auf dein eigenes Tempo.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.