Die extremen Bergetappen der Vuelta a España zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die richtige Renneinteilung ist. So teilst du deine Kräfte am Berg optimal ein.
Die Königsetappe der Vuelta a España von La Calahorra zum Collado del Alguacil hatte es in sich: Auf 186,8 Kilometern mussten die Profis fast 5.000 Höhenmeter bewältigen. Solche extremen Bedingungen zeigen im Profisport schonungslos, wer sich seine Kräfte richtig einteilen kann und wer am Ende einbricht. Doch du musst kein Profi sein, um von den Taktiken der Stars bei solchen schweren Bergetappen zu lernen. Die richtige Renneinteilung entscheidet auch bei deinen eigenen Ausfahrten darüber, ob du den Gipfel mit einem Lächeln erreichst oder völlig erschöpft aufgeben musst.
Laut den Berichten von Cyclingnews und der Sportschau zeigte der Gesamtführende Enric Mas auf der 20. Etappe eine meisterhafte Demonstration defensiver Fahrweise. Obwohl er von seinen Konkurrenten wie Richard Carapaz immer wieder attackiert wurde und zeitweise isoliert war, blieb er ruhig. Er fuhr sein eigenes Tempo und kontrollierte die Angriffe, ohne sich zu übernehmen. Selbst als Felix Gall am letzten brutalen Anstieg attackierte und ihm ein paar Sekunden abnahm, blieb Mas gelassen und sicherte seine Gesamtführung.
Für dein eigenes Training bedeutet das: Lass dich am Berg nicht von anderen Fahrern aus dem Konzept bringen. Wenn dich jemand überholt oder das Tempo anzieht, versuche nicht krampfhaft dranzubleiben. Wer am Anfang eines Anstiegs überzieht, büßt das hintenraus bitterbüßig. Kenne deine eigenen Leistungsgrenzen und bleibe stur bei deinem Wohlfühltempo.
Manchmal setzt uns auch die körperliche Verfassung klare Grenzen. Das musste der viermalige Vuelta-Sieger Primož Roglič schmerzhaft erfahren. Nach einem Trainingsunfall mit einem Auto im Juli war seine Vorbereitung stark eingeschränkt. Am entscheidenden letzten Anstieg konnte er den Angriffen nicht mehr folgen und verlor wertvolle Zeit. Er hatte schlichtweg nicht die nötige Form, um ganz vorne anzugreifen.
Wenn du nach einer Pause, einer Verletzung oder einfach mit weniger Trainingskilometern in die Berge startest, erwarte keine Wunderdinge von deinem Körper. Passe deine Ziele und deine Geschwindigkeit der aktuellen Fitness an, anstatt dich an alten Bestzeiten zu messen.
Ein beeindruckendes Comeback zeigte Sepp Kuss, der sich durch eine aggressive Fahrweise und eine perfekte Teamtaktik von Platz 11 auf Platz 5 der Gesamtwertung vorschob. Wie Velo berichtet, betonte Kuss nach dem Rennen, wie entscheidend seine Teamkollegen für diesen Erfolg waren. Sie halfen ihm im Windschatten und zogen ihn die steilen Rampen hinauf, als die Beine schwer wurden.
Auch wenn du meistens alleine oder in einer kleinen Freizeitgruppe unterwegs bist: Nutze den Windschatten auf den flacheren Passagen vor dem Berg oder sprecht euch in der Gruppe ab, um euch bei der Führungsarbeit abzuwechseln. Gemeinsam fährt es sich leichter, und man spart wertvolle Körner für die steilsten Abschnitte.
Das nimmst du mit: Fahre lange Anstiege stur im eigenen Wohlfühltempo und lass dich nicht von schnelleren Fahrern zu einem zu hohen Anfangstempo verleiten.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.