Beim Kampf gegen die Uhr auf der 18. Etappe der Vuelta a España zeigten die Profis, wie man Kräfte perfekt einteilt. So nutzt du diese Taktik für dein eigenes Training.
Das Einzelzeitfahren gilt im Radsport als die ehrlichste Disziplin: Es gibt keinen Windschatten, keine taktischen Spielchen im Feld – es zählt nur das Duell gegen die Uhr und den eigenen Körper. Auf der 18. Etappe der Vuelta a España 2026 stand genau diese Herausforderung an. Auf den 32,1 Kilometern von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera ging es für die Profis darum, die Kräfte auf einem flachen, schnellen Kurs perfekt einzuteilen. Für Freizeitsportler liefert dieses Rennen wertvolle Lektionen darüber, wie man ein gleichmäßiges Tempo findet und auch nach Fehlern die Ruhe bewahrt.
Laut den Berichten von Radsport-News und Cyclingnews bot die Strecke entlang der andalusischen Küste vor allem lange Geraden und wenige technische Schwierigkeiten – ein idealer Kurs für Kraftpakete und Spezialisten, die konstant hohe Wattwerte treten können. Der Schweizer Stefan Küng sicherte sich in 35:22 Minuten den Tagessieg, knapp vor dem Briten Callum Thornley und João Almeida.
Interessant für Freizeitsportler ist jedoch nicht nur die absolute Bestzeit, sondern wie die Fahrer ihre Leistung aufbauten. Küng erklärte nach dem Rennen, dass man bei einem so schnellen Zeitfahren von Beginn an voll fokussiert sein muss. Er gab offen zu, nach dem zweiten Anstieg eine schwierige Phase gehabt und einige Kurven falsch eingeschätzt zu haben. Seine Rettung: Er fand schnell wieder in seinen Rhythmus zurück. Genau das machte am Ende den Unterschied aus. Wer nach einem Fehler oder einer kurzen Schwächephase hektisch wird und überzieht, verliert wertvolle Energie.
Ein weiteres Lehrstück in Sachen Schadensbegrenzung lieferte der Gesamtführende Enric Mas. Dem Spanier wurden im Vorfeld laut Sportschau deutliche Zeitverluste gegenüber dem Zeitfahrspezialisten Primož Roglič prophezeit. Doch Mas wuchs über sich hinaus: Er verlor lediglich 33 Sekunden auf den Slowenen und verteidigte sein Rotes Trikot erfolgreich. Während sein Konkurrent Felix Gall deutliche 1:28 Minuten auf Roglič einbüßte, hielt Mas den Rückstand durch ein kontrolliertes und stabiles Rennen in Grenzen.
Für dein eigenes Training oder das nächste Jedermann-Rennen bedeutet das: Lass dich nicht von den vermeintlichen Stärken der anderen einschüchtern. Ein sauber durchgezogener Stufenplan, bei dem du dich an deinen eigenen Watt- oder Pulswerten orientierst, bringt dich oft schneller und sicherer ans Ziel als der Versuch, das Tempo der Konkurrenz von Anfang an mitzugehen.
Wenn du deine Leistung auf flachen oder leicht welligen Strecken verbessern willst, kannst du dir folgende Strategien von den Profis abschauen:
Das nimmst du mit: Teile deine Kräfte von Beginn an kontrolliert ein und kehre nach kleinen Fehlern sofort ruhig in deinen eigenen Trittrhythmus zurück.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.