Wie Volleyball-Teams bei grossen Turnieren unter Druck bestehen und warum die Faehigkeit zur spontanen Problemloesung ueber Sieg oder Niederlage entscheidet.
Ein Volleyballspiel kann sich innerhalb von Minuten komplett drehen. Wenn der Druck steigt, die Halle kocht und der entscheidende fuenfte Satz ansteht, kommt es auf weit mehr an als nur auf einstudierte Spielzuege. Bei der Europameisterschaft und anderen internationalen Turnieren zeigt sich immer wieder, dass mentale Staerke, taktischer Fokus und die Faehigkeit, unvorhersehbare Situationen im Team zu loesen, den Unterschied zwischen Triumph und Ausscheiden ausmachen.
Wie dramatisch solche engen Partien verlaufen koennen, zeigte sich laut Berichten von WorldofVolley bei der CEV EuroVolley. Die deutsche Nationalmannschaft lag im Achtelfinale gegen den Gastgeber Bulgarien bereits mit zwei Saetzen hinten. Mit einer enormen Energieleistung kaempfte sich das Team zurueck, gewann die Saetze drei und vier und sicherte sich schliesslich im Tiebreak mit 15-12 den Sieg. Waehrend Deutschland den Schwung nutzte, leistete sich Bulgarien in der entscheidenden Phase folgenschwere Fehler. Solche engen Fuenf-Satz-Krimis verlangen den Spielern mental alles ab.
Auch bei der Olympia-Qualifikation der NORCECA-Region wurde deutlich, wie wichtig es ist, in der Crunchtime die Ruhe zu bewahren. Kuba stand im ersten Satz gegen die Dominikanische Republik dicht vor dem Satzverlust und musste sechs Satzbaelle abwehren. Nach diesem ueberstandenen Druckmoment uebernahm das Team die Kontrolle und siegte mit 3-0. Kanada wiederum drehte im Halbfinale gegen Mexiko einen fruehen 9-14-Rueckstand im ersten Satz noch in einen 25-21-Satzerfolg um. Wer in diesen Momenten die Nerven behaelt, dominiert anschliessend das Spiel.
Doch wie bereitet man sich auf solche unvorhersehbaren Situationen vor? Der bekannte Trainer Mark Lebedew erklaert in einem Beitrag, dass viele Trainingsmethoden fuer das sogenannte Spiel ausserhalb des Systems (Out-of-System) zu starr sind. Ein echtes Spiel ausserhalb des Systems zeichnet sich dadurch aus, dass der Startpunkt voellig unvorhersehbar ist. Deshalb lassen sich dafuer keine starren, systematischen Ablaeufe trainieren.
Laut Lebedew muessen Teams stattdessen lernen, als Kollektiv in Echtzeit Probleme zu loesen. Das erfordert drei wesentliche Schritte:
Um diese Faehigkeit zu verbessern, empfiehlt Lebedew Spielformen im Training, bei denen der Ball unvorhersehbar ins Spiel gebracht wird und es keine festen Vorgaben gibt. Trainer sollten dabei vor allem die Entscheidungen der Spieler bewerten und nicht nur das reine Ergebnis der Aktion.
Das nimmst du mit: Trainiere im naechsten Spiel unvorhersehbare Situationen ohne feste Vorgaben, um deine spontane Entscheidungsfindung im Team zu verbessern.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.