Die Stars der US Open zeigen, wie wichtig das richtige Mindset auf dem Platz ist. So nutzt du ihre mentalen Strategien für dein eigenes Tennisspiel.
Beim Tennis entscheidet sich das Match oft im Kopf. Wer auf dem Platz steht, kennt das Gefühl: Ein leichter Fehler, ein misslungener Aufschlag oder ein zäher Start können die Konzentration komplett rauben. Die Profis bei den US Open zeigen jedoch, dass mentale Stärke, feste Routinen und der richtige Umgang mit Drucksituationen erlernbar sind. Durch den Zusammenschluss verschiedener Berichte aus New York wird deutlich, wie sehr die innere Haltung über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Ein extremes Beispiel für eine funktionierende Routine lieferte Alexander Zverev. Laut Berichten von Tennis Majors fiel während des Turniers auf, dass er den Ball vor dem Aufschlag extrem oft auftippen lässt – schätzungsweise über 12.000 Mal in seinen ersten fünf Matches, teilweise bis zu 25 Mal vor einem einzelnen Punkt. Sein Halbfinalgegner Karen Khachanov beschwerte sich anschließend, dass dieses Verhalten viele Spieler nervös mache, da man sich kaum auf den Rückschlag vorbereiten könne. Für Zverev selbst ist es jedoch ein unbewusster Anker, um sich zu sammeln. Auch wenn solche extremen Ausmaße im Freizeitbereich für Diskussionen sorgen können, zeigt es doch: Eine feste Routine vor dem Aufschlag hilft, das Tempo zu bestimmen und sich zu fokussieren.
Ebenso wichtig ist es, sich nicht vom Niveau oder der Hektik des Gegners anstecken zu lassen. Jason Stacy, der Performance-Coach von Aryna Sabalenka, erklärte vor dem Finale gegenüber Tennis365, dass Sabalenkas Stärke darin liege, ihr eigenes Tempo zu diktieren und sich nicht auf das Niveau der Gegnerin herunterziehen zu lassen. Sie betrete den Platz mit der Einstellung, einfach ihren Job zu erledigen. Wenn du es schaffst, dich auf deine eigene Taktik zu konzentrieren, statt dich vom Spielstil deines Gegners irritieren zu lassen, behältst du die Kontrolle über das Match.
Wie man mit Rückschlägen umgeht, zeigt sich auch beim Verlust von Spitzenpositionen. Sabalenka verlor bei den US Open ihren Status als Weltranglistenerste an Elena Rybakina. Statt zu hadern, erklärte sie laut Tennis365 nüchtern, dass sie die Situation nicht ändern könne, da sie im Sommer nicht gut genug gespielt habe. Ihre Lösung: den Fokus komplett auf sich selbst richten, im Moment bleiben und versuchen, sich im Detail stetig zu verbessern. Diese Akzeptanz hilft, mental frei aufzuspielen.
Zverev demonstrierte diese Qualität ebenfalls. Nach einem holprigen Turnierstart mit zwei Fünfsatzmatches analysierte er nüchtern, dass es eine wichtige Fähigkeit sei, auch dann Spiele zu gewinnen, wenn man nicht sein bestes Tennis zeigt. Als er im Halbfinale gegen Khachanov nach einem Doppelfehler kurzzeitig genervt wirkte, fing er sich schnell wieder und wehrte im Tiebreak sogar zwei Satzbälle ab. Für dich bedeutet das: Ein schlechter Start oder ein Doppelfehler ist kein Grund, das gesamte Match verloren zu geben. Akzeptiere, dass nicht jeder Schlag perfekt sein kann, und konzentriere dich direkt auf den nächsten Punkt.
Um dein Match-Mindset zu stärken, kannst du konkrete Ansätze aus dem Profisport übernehmen. Es geht nicht darum, fehlerfrei zu spielen, sondern wie du auf Fehler reagierst. Wenn du merkst, dass die Nerven flattern, nimm dir bewusst Zeit vor dem Aufschlag. Entwickle eine kurze, immer gleiche Routine – sei es das dreimalige Tippen des Balls oder ein tiefer Atemzug. Das signalisiert deinem Gehirn Bereitschaft und Ruhe.
Zudem hilft eine gesunde Portion Entschlossenheit. Jessica Pegula bemerkte nach ihrer Halbfinalniederlage gegen Sabalenka laut tennisnet.com respektvoll, dass ihre Gegnerin gespielt habe, als sei sie „angepisst“. Diese positive, fokussierte Energie und Entschlossenheit half Sabalenka, das Match zu dominieren. Versuche, Frust über vergebene Chancen in positive Entschlossenheit umzuwandeln, um beim nächsten Ballwechsel wieder voll da zu sein.
Das nimmst du mit: Entwickle eine feste Routine vor deinem Aufschlag und akzeptiere schlechte Phasen im Match, um dich sofort wieder auf den nächsten Punkt zu fokussieren.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.