Mentale Staerke und Taktik: Was wir von den US Open lernen koennen

Die Profis bei den US Open zeigen, dass im Tennis nicht immer alles perfekt laufen muss. Wie du mit mentalen Kniffen und der richtigen Einstellung dein eigenes Spiel verbesserst.

Beim Tennis laeuft selten alles nach Plan. Selbst auf der ganz grossen Buehne in New York bei den US Open kaempfen die absoluten Top-Profis regelmaessig mit mentalen Tiefs, technischen Problemen oder koerperlichen Grenzen. Wer die Matches der Profis aufmerksam verfolgt, kann fuer das eigene Spiel auf dem Sand- oder Hartplatz eine Menge lernen. Es geht nicht immer darum, die schoensten Schlaege zu zeigen, sondern in den entscheidenden Momenten die Nerven zu behalten und taktisch klug zu agieren.

Der Kopf entscheidet: Umgang mit Fehlern und Druck

Wie man sich aus einer scheinbar aussichtslosen Situation befreit, demonstrierte Coco Gauff in ihrem Viertelfinale gegen Mirra Andreeva. Gauff erwischte einen rabenschwarzen Start, lag schnell hinten und leistete sich im gesamten Match 12 Doppelfehler sowie 42 unerzwungene Fehler. Doch statt aufzugeben, suchte sie nach Wegen, das Spiel zu drehen. Sie wehrte im zweiten Satz zwei Matchbaelle ab und gewann am Ende. Laut eigenen Angaben half ihr in der Kabinenpause nach dem ersten Satz der Gedanke an Frances Tiafoe, der am Vortag ebenfalls ein grosses Comeback geschafft hatte. Fuer dich bedeutet das: Ein schlechter Start ist kein Weltuntergang. Eine kurze bewusste Pause – und sei es nur der Gang zur Bank oder der Fokus auf ein positives Vorbild – kann helfen, den Kopf neu zu sortieren.

Auch die neue Weltranglistenerste Elena Rybakina hatte in ihrem Match gegen Zheng Qinwen mit mentalen Huerden zu kaempfen. Obwohl sie sich im Training gut gefuehlt hatte, fand sie im Spiel den Balltreffpunkt nicht richtig. Rybakina erklaerte nach dem Match, dass man in solchen Momenten oft zu sehr auf die kleinen Fehler fokussiert ist, anstatt sich auf die naechste Aufgabe zu konzentrieren. Erst als sie ihren Emotionen in der Satzpause Luft machte und sich von ihrem Trainer an die vorab besprochene Taktik erinnern liess, fand sie wieder in die Spur.

Taktische Anpassungen: Den Weg ans Netz suchen

Wenn die Schlaege von der Grundlinie nicht wie gewuenscht funktionieren, ist taktische Flexibilitaet gefragt. Im Duell zwischen Gauff und Andreeva machten beide Spielerinnen extrem viele Fehler. Den Unterschied brachte schliesslich das Spiel im Vorderfeld: Gauff rueckte 28-mal ans Netz vor und gewann dabei 19 Punkte. Andreeva hingegen war bei ihren 17 Netzangriffen nur sechsmal erfolgreich. Wenn du merkst, dass du in langen Ballwechseln von der Grundlinie aus zu viele Fehler machst, versuche, den Rhythmus zu brechen und mutig den Weg nach vorne zu suchen.

Dass es auch anders geht, zeigt Alexander Zverev. Er dominierte sein Viertelfinale gegen Botic van de Zandschulp vor allem durch ein stabiles Aufschlagspiel. Zverev brachte 71 Prozent seiner ersten Aufschlaege ins Feld und gewann danach 77 Prozent dieser Punkte. Fuer sein Halbfinale gegen Karen Khachanov erwartete er ein Duell, das rein von der Grundlinie entschieden wird: Wer dort die Ballwechsel dominiert und aggressiver agiert, gewinnt das Match. Es gilt also, die eigenen Staerken genau zu kennen und das Spiel daran anzupassen.

Die Grenzen des eigenen Koerpers akzeptieren

So wichtig der Kampfgeist ist, so entscheidend ist es auch, auf die Signale des eigenen Koerpers zu hoeren. Der junge Belgier Alexander Blockx musste sein Viertelfinale gegen Khachanov im dritten Satz vorzeitig beenden. Blockx hatte sich bereits in den Runden zuvor mit starken Rippenschmerzen gequaelt und konnte kaum noch richtig aufschlagen. Nur mit Schmerzmitteln hatte er sich ueberhaupt so weit gekaempft, bis der Koerper schliesslich streikte. Im Freizeitsport gilt umso mehr: Gesundheit geht immer vor. Wenn der Koerper deutliche Warnsignale sendet, ist es keine Schande, eine Pause einzulegen oder ein Match abzubrechen. Sportliche Ziele sollten niemals auf Kosten der eigenen Gesundheit erzwungen werden.

Das nimmst du mit: Wenn es im Match nicht laeuft, nimm dir eine kurze Auszeit zum Reset, konzentriere dich auf den naechsten Punkt und passe deine Taktik flexibel an.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.