Wie Spitzenlaeufer extreme 100-Meilen-Rennen und Weltmeisterschaften im Kopf entscheiden und welche Strategien auch dir auf langen Strecken helfen.
Wenn die Distanzen dreistellig werden, entscheidet sich der Erfolg laengst nicht mehr nur in den Beinen. Bei extremen Ultralaeufen wie dem Run Rabbit Run ueber 100 Meilen in Colorado oder den IAU 100-Kilometer-Weltmeisterschaften in Spanien gehoeren widrige Bedingungen, Magenprobleme und schmerzende Muskeln zum Standardprogramm. Berichte von iRunFar zeigen eindruecklich, wie die Siegerinnen und Sieger solche Extremsituationen meistern. Der Schluessel liegt in einer Kombination aus mentaler Disziplin, taktischer Zurueckhaltung und der Faehigkeit, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen.
Eine der wichtigsten mentalen Strategien im Ultralauf ist die bewusste Abgrenzung von der Konkurrenz, um das eigene Tempo nicht zu ueberziehen. Hannah Allgood, die Siegerin des Run Rabbit Run 2026, erklaerte im Interview mit iRunFar, dass sie ganz bewusst anfangs ihre Crew nicht nach den Abstaenden zur Konkurrenz gefragt hat. Ihr Ziel war es, ausschliesslich ihr eigenes Rennen zu laufen. Sie betonte, dass sie in dieser Saison besonders intensiv an ihren mentalen Strategien fuer schwierige Phasen gearbeitet habe.
Auch beim Pacing zeigt sich, wie wichtig die eigene Renneinteilung ist. Bei den IAU 100k Weltmeisterschaften in Ames lief die US-Amerikanerin Courtney Olsen lange Zeit hinter der Japanerin Miho Nakata, die das Rennen frueh anfuehrte. Olsen behielt die Ruhe und zog erst in der 17. von 20 Runden an Nakata vorbei, um sich den Sieg zu sichern. Wer zu frueh alles riskiert, zahlt hintenraus oft einen hohen Preis.
Manchmal kann die Konkurrenz aber auch helfen. Der Herren-Sieger des Run Rabbit Run, Ryan Sullivan, berichtete im Interview, dass er die ersten Kilometer gemeinsam mit Jeff Mogavero lief. Obwohl das Tempo bergab schneller war, als er es alleine gewaehlt haette, half ihm die Gesellschaft, die Anstrengung mental leichter zu bewaeltigen. Da er seine Oberschenkel gezielt auf harte Downhills vorbereitet hatte, konnte er dieses Risiko eingehen, ohne seine Muskeln vorzeitig zu zerstoeren.
Zudem gehoert es im Ultralauf dazu, Rueckschlaege wegzustecken. Sullivan hatte waehrend des gesamten Rennens mit Magenproblemen zu kaempfen und knickte mehrfach mit dem Fuss um. Dennoch blieb er fokussiert und fuehlte sich erst auf dem allerletzten Abstieg sicher, das Rennen zu gewinnen. Mogavero wiederum, der am Ende Zweiter wurde, dachte beim Ueberqueren der Ziellinie sogar noch, er liege auf dem dritten Platz.
Die Strategien der Profis lassen sich hervorragend auf das eigene Training und laengere Laeufe uebertragen. Wenn du dich auf deinen naechsten langen Lauf vorbereitest, solltest du folgende Punkte beruecksichtigen:
Am Ende ist ein Ultralauf immer auch ein Abenteuer, bei dem man die Bedingungen so annehmen muss, wie sie kommen. Wer sich mental darauf einstellt, kommt deutlich sicherer ins Ziel.
Das nimmst du mit: Konzentriere dich bei langen Laeufen vollstaendig auf dein eigenes Pacing und lass dich nicht von der Konkurrenz oder unvorhersehbaren Problemen aus der Ruhe bringen.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.