Die Profis in New York zeigen, wie man mit Druck umgeht, Schwächen des Gegners nutzt und nach Rückschlägen die Ruhe bewahrt.
Die US Open bieten jedes Jahr Tennis auf absolutem Spitzenniveau. Doch abseits von spektakulären Ballwechseln und harten Aufschlägen gibt es für uns Freizeitsportler wertvolle Lektionen zu lernen. Wer die Spiele aufmerksam verfolgt, sieht schnell, dass Matches nicht nur durch rohe Gewalt, sondern vor allem im Kopf und durch die richtige Taktik entschieden werden. Die aktuellen Partien aus New York zeigen besonders in den Bereichen mentale Stärke, Beinarbeit und Match-Taktik, worauf es wirklich ankommt.
Ein großes Thema bei den Profis ist die Fähigkeit, sich von äußeren Faktoren abzugrenzen. Aryna Sabalenka erklärte laut den Berichten von Ubitennis nach ihrem Sieg gegen Taylor Townsend, wie sie mit dem Druck um die Weltranglistenführung umgeht: Sie blende Rechenspiele und Statistiken in den sozialen Medien komplett aus und konzentriere sich nur auf das, was sie selbst kontrollieren kann. Für das eigene Spiel bedeutet das: Lass dich nicht von Fehlern, dem Spielstand oder störenden Einflüssen ablenken. Konzentriere dich nur auf den nächsten Punkt.
Wie wichtig es ist, nach herben Rückschlägen dranzubleiben, bewies auch Linda Noskova. Im Match gegen Marta Kostyuk vergab die Wimbledon-Siegerin im zweiten Satz zwei Matchbälle und verlor den Durchgang noch. Trotz dieses mentalen Dämpfers schaffte sie es, sich im dritten Satz neu zu fokussieren und das Match für sich zu entscheiden. Solche Situationen kennen wir alle aus dem Cluburlaub oder dem Medenspiel: Ein sicher geglaubter Vorsprung schmilzt dahin. Hier gilt es, den Frust sofort abzuhaken und das Spiel im Kopf wieder bei null zu beginnen.
Carlos Alcaraz demonstrierte bei seinem glatten Dreisatzerfolg gegen Tommy Paul, dass eine hervorragende Beinarbeit die absolute Grundlage für aggressive Schläge ist. Alcaraz betonte nach dem Match, dass er bereit war, für jeden Ball zu laufen und permanent Druck aufzubauen. Seine extrem schnelle Beinarbeit ermöglicht es ihm, sich immer perfekt zum Ball zu positionieren, wodurch er selbst aus der Defensive heraus die Kontrolle behält.
Auch Sabalenka wies im Hinblick auf ihr Match gegen Noskova darauf hin, wie wichtig die Beinarbeit gegen druckvolle Gegnerinnen ist: Man müsse besonders tief in den Knien bleiben, um das hohe Tempo und die Energie der Schläge überhaupt kontrollieren zu können. Wer im Freizeitbereich zu aufrecht steht oder sich zu spät bewegt, verliert die Kontrolle über den Ball.
Ein taktisches Musterbeispiel lieferte das Duell zwischen Ben Shelton und Stefanos Tsitsipas. Laut den Analysen von tennisnet.com passte das Match-Up für den Griechen überhaupt nicht, da Shelton die einhändige Rückhand von Tsitsipas immer wieder mit hohen Topspin-Bällen extrem unter Druck setzte. Shelton nutzte diese taktische Schwachstelle konsequent aus und ließ Tsitsipas so gar nicht erst ins Spiel kommen.
Für dein nächstes Match bedeutet das: Beobachte deinen Gegner beim Einspielen ganz genau. Wo liegen die Schwächen? Hat er Probleme mit tiefen Bällen, hohen Topspins oder beim Netzspiel? Sobald du eine Schwachstelle ausgemacht hast, solltest du deine Taktik darauf ausrichten und diese Zone geduldig anspielen.
Das nimmst du mit: Konzentriere dich nur auf Dinge, die du selbst beeinflussen kannst, bleibe tief in den Knien und spiele gezielt die Schwachstellen deines Gegners an.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.