Nervenflattern, verpatzte Routinen und plötzliche Wendepunkte: Die Profis bei den US Open zeigen, wie man im Kopf gewinnt, wenn es spielerisch mal nicht läuft.
Wer kennt das nicht? Du stehst auf dem Platz, eigentlich läuft alles nach Plan, und plötzlich reißt der Faden. Oder die Nerven flattern schon beim Aufwärmen so sehr, dass du das Gefühl hast, deinen Schläger zum ersten Mal in der Hand zu halten. Bei den US Open zeigte sich eindrucksvoll, dass selbst die absoluten Ausnahmesportler der Welt genau mit diesen mentalen Hürden zu kämpfen haben. Ob Comeback-Dramen, Erstrunden-Nervosität oder der Umgang mit einer langen Verletzungspause – die Profis liefern uns wertvolle Lektionen für das eigene Spiel.
Ein Paradebeispiel für mentale Stärke lieferte Stefanos Tsitsipas in seinem Erstrundenmatch gegen den favorisierten Cincinnati-Sieger Arthur Fils. Tsitsipas lag bereits mit einem Satz und 2:5 im Rückstand und stand kurz vor einer scheinbar sicheren Niederlage. Laut den Berichten von Tennis365 und Ubitennis gelang ihm die Wende durch eine radikale Änderung seiner inneren Einstellung: Er ließ alle Erwartungen los. Tsitsipas erklärte danach, dass hohe Erwartungen wie ein schweres Boot seien, das man während eines Matches nur schwer tragen könne. Indem er sich mental davon befreite und sich nur noch auf den jeweils nächsten Punkt konzentrierte, fand er zurück ins Spiel und siegte am Ende in vier Sätzen.
Sein Gegner Arthur Fils erlebte die Kehrseite dieses mentalen Kampfes. Nach dem Verlust des zweiten Satzes im Tiebreak verließ ihn die Energie völlig. Laut Cyclingnews beziehungsweise den Matchanalysen konnte sich Fils diesen plötzlichen Einbruch selbst nicht erklären und bezeichnete den Leistungsabfall als fast unprofessionell. Das zeigt, wie eng physische Energie und mentale Verfassung auf dem Platz miteinander verknüpft sind.
Selbst absolute Superstars sind vor Zweifeln nicht gefeit. Carlos Alcaraz kehrte nach einer mehr als viermonatigen Verletzungspause wegen einer Handgelenksverletzung zurück. Obwohl er sein Auftaktmatch gegen Roman Safiullin glatt in drei Sätzen gewann, gestand er danach laut Tennis Majors, wie nervös er vor dem Start war. Er habe im Warm-up gestanden und regelrecht vergessen, wie seine eigene Match-Routine aussieht. Auf dem Platz half ihm schließlich die Strategie, sich nicht von Zweifeln über die eigene körperliche Fitness ablenken zu lassen, sondern sich strikt auf die Dinge zu fokussieren, die er im jeweiligen Moment verbessern konnte.
Auch die zweifache Turniersiegerin Naomi Osaka kämpfte in ihrer Erstrundenpartie gegen Anastasia Zakharova mit massiver Nervosität. Obwohl sie das Match letztlich in zwei Tiebreaks für sich entschied, erklärte sie auf dem Platz, dass gerade die erste Runde bei diesem Turnier sie immer besonders nervös mache, weil sie unbedingt gut abschneiden wolle. Trotz einer mäßigen Aufschlagquote von 51 % und 30 unerzwungenen Fehlern behielt sie die Kontrolle – ein Beleg dafür, dass man ein Match auch dann gewinnen kann, wenn spielerisch nicht alles perfekt läuft.
Die Geschehnisse in New York zeigen, dass der Kopf im Tennis oft den Ausschlag gibt. Wenn es bei deinem nächsten Match eng wird, kannst du die Strategien der Profis für dich nutzen:
Das nimmst du mit: Wenn das Spiel wegzurutschen droht, wirf den Ballast der Erwartungen über Bord und konzentriere dich ausschließlich auf den nächsten Ballwechsel.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.