Wie du bei langen Anstiegen die Ruhe bewahrst und dich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lässt – inspiriert von den Profis der Vuelta und der Kanada-Klassiker.
Jeder Radsportler kennt diesen Moment: Der Anstieg zieht sich endlos in die Länge, die Beine brennen, und im Kopf kreisen die Zweifel. Ob bei einer schweren Bergetappe oder nach einer verletzungsbedingten Zwangspause – Radsport ist zu einem großen Teil Kopfsache. Wie man mit schweren Beinen, taktischen Herausforderungen und mentalen Rückschlägen umgeht, zeigen die Profis bei den aktuellen Rennen der WorldTour.
Selbst die absoluten Spitzenreiter haben nicht jeden Tag perfekte Beine. Laut einem Bericht von Cyclingnews gab Remco Evenepoel nach seinem Sieg beim Grand Prix de Québec offen zu, dass er sich auf den ersten 100 Kilometern überhaupt nicht gut gefühlt hatte. Seine Beine waren schwer. Doch statt in Panik zu geraten, blieb er ruhig, vertraute auf seine Erfahrung aus dem Training und wartete ab, bis sich die Muskeln lockerten. Erst in den letzten drei Runden des Rennens ging er in die Offensive.
Für dich bedeutet das: Wenn sich der Start einer Tour zäh anfühlt, wirf nicht sofort deine Pläne über den Haufen. Der Körper braucht manchmal Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Lass dich von einem anfänglich schlechten Gefühl nicht mental blockieren.
Wie wichtig ein kontrolliertes Tempo am Berg ist, zeigte Eddie Dunbar auf der 19. Etappe der Vuelta a España. Als an den steilen Rampen des Peñas Blancas die Angriffe starteten, ging der Ire nicht sofort voll mit. Gegenüber Cyclingnews erklärte er, dass er ganz bewusst darauf geachtet habe, nicht zu überziehen und sich nicht in den roten Bereich zu fahren. Er hielt sein eigenes Tempo, kam wieder an die Spitze heran und sparte sich die entscheidende Kraft für eine einzige, explosive Attacke kurz vor dem Ziel auf – mit Erfolg.
Auch der Gesamtführende der Vuelta, Enric Mas, und sein Verfolger Primož Roglič bereiten sich akribisch auf die extremen Anforderungen der Berge vor. Laut Berichten von Radsport-News und Cyclingnews stehen auf der Königsetappe in der Sierra Nevada fast 5000 Höhenmeter an. Mas betonte, dass die Fahrer die dortigen Anstiege wie den Puerto de El Purche aus dem Höhentraining bestens kennen. Dieses Wissen hilft, die Belastung genau einzuschätzen.
Der Weg zurück nach einer Verletzung erfordert enorme Geduld. Eddie Dunbar ist hierfür das beste Beispiel. Wie das Magazin Velo berichtet, blickt der Ire auf eine lange Serie von Sturzpech zurück. Erst im März brach er sich bei einem Unfall mit einem Motorrad den Knöchel und durfte drei Monate lang überhaupt nicht auf dem Rad sitzen. Vor dem Start der Vuelta rechnete er fest damit, in der ersten Woche extrem leiden zu müssen, und hoffte lediglich, sich bis zur dritten Woche genug Form für den Kampf um einen Etappensieg zu erarbeiten. Dass er diesen Plan mit eiserner Entschlossenheit in die Tat umsetzte, beeindruckte Fans und Kollegen gleichermaßen.
Auch Primož Roglič hatte mit einer schwierigen Vorbereitung zu kämpfen, nachdem er im Juli bei einem Unfall mit einem Auto kollidiert war. Er ging ohne extrem hohe Erwartungen in die Vuelta, kämpfte sich aber Schritt für Schritt wieder in Schlagdistanz zum roten Trikot zurück.
Die Profis zeigen, dass Erfolg am Berg und nach Pausen vor allem durch kluge Renneinteilung und mentale Stärke entsteht. Wenn du das nächste Mal einen langen Anstieg vor dir hast oder nach einer Pause wieder einsteigst, helfen dir diese Ansätze:
Das nimmst du mit: Teile deine Kräfte an langen Anstiegen bewusst ein, meide den roten Bereich und bleibe auch bei schweren Beinen oder nach Pausen geduldig mit dir selbst.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.