Kopf aus, Freude an: Wie mentale Gelassenheit dich durch den Ultralauf trägt

Extreme Distanzen wie 100 Meilen sind Kopfsache. Erfahre, wie Spitzenläufer mit Achtsamkeit, Humor und der richtigen Einstellung die härtesten Trails meistern.

Wenn es um Ultraläufe und Distanzen von 100 Meilen (rund 160 Kilometer) geht, denken die meisten Menschen zuerst an harte Trainingspläne, unzählige Höhenmeter und eiserne Disziplin. Doch wer die Berichte und Interviews von erfahrenen Athletinnen und Athleten vor großen Events wie dem Run Rabbit Run 100 in Colorado aufmerksam verfolgt, merkt schnell: Die wahre Magie und die größte Herausforderung liegen im mentalen Bereich. Gelassenheit, Freude am Tun und eine gesunde Portion Achtsamkeit sind oft die entscheidenden Faktoren, um die Ziellinie zu erreichen.

Der Druck bleibt an der Startlinie

Wie geht man an ein Rennen heran, wenn man als Titelverteidiger startet? Der Läufer Jesse Rich zeigt im Gespräch mit dem Fachportal iRunFar einen bemerkenswerten Ansatz: Er sieht das Event als eine spielerische Herausforderung für sein Ego. Anstatt sich selbst unter Druck zu setzen, geht es ihm darum, einfach rauszugehen, zu laufen und zu schauen, was passiert. Diese lockere Herangehensweise hilft, die mentale Blockade zu lösen, die durch zu hohe Erwartungen entstehen kann.

Auch die Läuferin Lauren Puretz, die im Alltag als Frauenärztin arbeitet und Mutter von zwei Kindern ist, betont die Bedeutung dieser Balance. Für sie ist das Laufen ein Privileg und ein Ausgleich, kein Müssen. Da sie keine existenziellen Erwartungen erfüllen muss, bleibt der Sport für sie ein Ort der Freude und der persönlichen Herausforderung – selbst wenn das Training und die Vorbereitung neben Beruf und Familie wie ein zusätzlicher Job wirken.

Aus Fehlern lernen und das Wetter akzeptieren

Zur mentalen Gelassenheit gehört auch, die Natur so anzunehmen, wie sie ist. Bei alpinen Ultraläufen kann das Wetter schnell umschlagen. Ryan Sullivan berichtet im Interview von einer schmerzhaften Lektion aus dem Vorjahr: Er verzichtete aus Gewichtsgründen auf eine Regenjacke und geriet prompt in einen heftigen Sumpf aus Graupel und Wind. Sein wichtigstes Learning für das nächste Abenteuer war denkbar einfach: Pack die Regenjacke ein und bleib trocken. Auch Jeff Mogavero reist mit einer ganzen Auswahl an Regenjacken an, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

Die Läuferin Sarah Humble blickt ebenfalls entspannt auf mögliche Regenprognosen. Anstatt sich im Vorfeld verrückt zu machen, gilt die Devise: Vorbereitet sein und es nehmen, wie es kommt. Diese Akzeptanz nimmt dem Unbekannten den Schrecken.

Was du für deine eigenen Läufe mitnehmen kannst

Du musst nicht sofort für ein 100-Meilen-Rennen melden, um von den Strategien der Profis zu profitieren. Mentale Stärke und Gelassenheit lassen sich im täglichen Training kultivieren:

Das nimmst du mit: Mentale Gelassenheit entsteht, wenn du den Leistungsdruck ablegst, dich auf das Abenteuer einlässt und die Natur so annimmst, wie sie sich dir zeigt.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.