Hitze-Schlacht bei der Vuelta: Wie die Profis extreme Temperaturen überstehen

Bei über 40 Grad im Schatten stößt der menschliche Körper an seine Grenzen. Erfahre, mit welchen Taktiken die Radprofis bei der Vuelta der extremen Hitze trotzen.

Radrennen bei extremen Temperaturen sind eine enorme Belastung für den Körper. Bei der Vuelta a España zeigte sich kürzlich, wie extrem die Bedingungen im Süden Spaniens werden können. Auf der 15. Etappe nach Córdoba kletterten die Temperaturen so hoch, dass die Organisatoren zum ersten Mal in der modernen Geschichte der Rundfahrt das Extremwetter-Protokoll anwendeten und die Strecke um rund 80 Kilometer verkürzten. Statt der geplanten 189 Kilometer mussten die Profis nur noch gut 110 Kilometer zurücklegen.

Die Berichte der Fahrer machen deutlich, wie brutal die Bedingungen auf dem Asphalt waren. Laut Berichten von Velo by Outside und Cyclingnews zeigte der Radcomputer von Matthew Brennan (Visma-Lease a Bike) eine Durchschnittstemperatur von 41 Grad an – im ersten Anstieg stieg der Wert sogar auf 44 Grad. Solche Bedingungen sind nicht nur unangenehm, sondern gefährlich. Arthur Kluckers vom Team Tudor musste wegen der Hitze sogar im Krankenwagen ins Hospital transportiert werden.

Wie die Profis die extreme Hitze bewältigen

Um unter solchen Extrembedingungen überhaupt Leistung erbringen zu können, nutzen die Profiteams verschiedene Strategien. Die wichtigste Grundlage wird bereits lange vor dem Rennen gelegt: Wie João Almeida (UAE Team Emirates) gegenüber Cyclingnews erklärte, gehört gezieltes Hitzetraining fest zur Vorbereitung der Fahrer, um den Körper an die Belastung zu gewöhnen. Dennoch betont er, dass man sich in diesen Bereichen am absoluten Limit des menschlichen Körpers bewegt.

Während des Rennens stehen Kühlung und das Einteilen der Kräfte im Vordergrund. Die Fahrer nutzen jede Gelegenheit, um sich mit reichlich Wasser abzukühlen und zu hydrieren. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Renntaktik. Tobias Halland Johannessen berichtete, dass die sportlichen Leiter ihren Fahrern vor der Etappe eine ungewöhnliche Anweisung gaben: absolut gar nichts zu tun, sich im Hauptfeld zu verstecken und keine unnötige Energie zu verschwenden. In der Hitze zählt jedes gesparte Körnchen, um die Gesundheit nicht zu gefährden.

Auch die Regeneration nach der Belastung wird extrem ernst genommen. Matthew Brennan erklärte nach der Hitzeschlacht, dass sein Plan für den folgenden Ruhetag aus genau einer Sache bestand: im Bett liegen, schlafen und absolut nichts tun.

Was du für dein eigenes Training mitnehmen kannst

Wenn du im Sommer selbst bei hohen Temperaturen auf dem Rennrad sitzt, kannst du dir einige Verhaltensweisen der Profis abschauen, um sicher und leistungsfähig zu bleiben:

Solltest du dich während oder nach einer Fahrt in der Hitze unwohl fühlen, schwindelig werden oder unter Kopfschmerzen leiden, suche umgehend den Schatten auf und lasse Beschwerden im Zweifel immer fachlich abklären.

Das nimmst du mit: Passe deine Intensität an heißen Tagen radikal an, kühle deinen Körper aktiv mit Wasser und erzwinge keine Höchstleistungen, wenn das Thermometer steigt.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.