Der Ultra-Trail du Mont-Blanc zieht jährlich Tausende in seinen Bann. Was macht diese extremen Läufe aus und wie bereitet man sich am besten auf die enorme Belastung vor?
Die Faszination des extremen Berglaufens lässt sich kaum an einem Ort besser beobachten als in Chamonix. Jedes Jahr Ende August verwandelt sich das französische Bergstädtchen in das weltweite Zentrum des Trailrunnings. Laut Berichten von Zeitschriften wie dem Trail Runner Magazine zieht das Event rund um den Ultra-Trail du Mont-Blanc (UTMB) Massen an Athleten und Fans an. Die Königsdisziplin führt über rund 170 Kilometer und fast 10.000 Höhenmeter einmal um das Mont-Blanc-Massiv durch Frankreich, Italien und die Schweiz. Es ist ein brutaler Härtetest für Körper und Geist, bei dem die Läufer oft die ganze Nacht hindurch und unter extrem wechselhaften Bedingungen unterwegs sind.
Wie anspruchsvoll diese Läufe sind, zeigt die Statistik des UTMB im Jahr 2025: Von 2.492 gestarteten Läufern erreichten nur 1.665 das Ziel – das entspricht einer Finisher-Quote von etwa 66 Prozent. Selbst absolute Spitzenläufer wie der Brite Jon Albon berichten in Interviews mit iRunFar von der enormen Erschöpfung und verletzungsbedingten Aufgaben in der Vergangenheit. Das Zeitlimit für das gesamte Rennen liegt bei 46 Stunden und 45 Minuten. Wer hier bestehen will, muss sich akribisch vorbereiten, denn das Wetter in den Alpen kann von sommerlichen Temperaturen im Tal bis hin zu eisiger Kälte und heftigen Stürmen auf den Pässen reichen.
Wie bereitet man sich also auf solche extremen Belastungen vor? Die kanadische Ultraläuferin Emilie Mann erklärt im Gespräch mit Runners World, dass die Vorbereitung weit über das bloße Sammeln von Laufkilometern hinausgeht. Wichtig sind spezifische Trainingsreize, die das tatsächliche Streckenprofil simulieren:
Bei Läufen über so lange Distanzen entscheidet das Material oft über Ankommen oder Aufgeben. Erfahrene Läuferinnen wie Abby Levene, Redakteurin beim Trail Runner Magazine, setzen bei ihren Touren auf durchdachtes Equipment. Dazu gehören ein gut sitzender, ausreichend großer Laufrucksack, der die Ausrüstung trocken hält, sowie verlässlicher Sonnenschutz und leichte, faltbare Trailrunning-Stöcke.
Besonders kritisch ist die Wahl der Schuhe. Emilie Mann betont, dass Komfort und Dämpfung bei extrem langen Läufen entscheidend sind, um schmerzhafte Schuhwechsel während des Rennens zu vermeiden. Gleichzeitig sollte der Schuh nicht zu schwer sein, um ein dynamisches Laufgefühl zu bewahren. Ob stark gedämpfte Modelle oder Schuhe mit direktem Boden-Feedback wie der La Sportiva Prodigio 2 – wichtig ist eine hervorragende Traktion auf losem Untergrund und genügend Platz in der Zehenbox, damit sich die Füße auch nach Stunden noch wohlfühlen.
Das nimmst du mit: Für extreme Bergläufe ist die gezielte Gewöhnung an Höhenmeter und die 'Zeit auf den Beinen' wichtiger als reines Tempotraining.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.