Druck, Krämpfe und leere Batterien: Was wir von den Profis lernen können

Die US Open verlangen den Tennis-Profis alles ab. Erfahre, wie Djokovic, Alcaraz und Co. mit extremem Druck, Hitze und Verletzungen umgehen und was das für dein Spiel bedeutet.

Die US Open sind bekannt für ihre packende Atmosphäre, aber auch für ihre extremen Bedingungen. Wenn die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit in New York steigen, wird der Court zur Hitzeschlacht. Profis kämpfen dort nicht nur gegen ihre Gegner, sondern auch gegen den eigenen Körper, Krämpfe und enormen mentalen Druck. Die jüngsten Ereignisse des Turniers zeigen eindrucksvoll, wie schmal der Grat zwischen Höchstleistung und dem körperlichen Zusammenbruch ist – und liefern wertvolle Lehren für jeden Freizeitsportler.

Wenn der Körper streikt: Hitze, Krämpfe und Verletzungen

Wie brutal die Bedingungen in New York sein können, musste selbst einer der Größten des Sports erfahren. Laut Berichten von Ubitennis schied Novak Djokovic überraschend in der ersten Runde gegen Mariano Navone aus. Djokovic kämpfte über viereinhalb Stunden mit massiven körperlichen Problemen. Er musste sich mehrfach übergeben, litt unter Rücken- und Schulterschmerzen und klagte am Ende über Krämpfe im ganzen Körper. Nach dem Match erklärte er, dass die Kombination aus Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und der mentalen Anspannung seine gesundheitlichen Probleme drastisch verschlimmert habe.

Noch dramatischer verlief das Match von Terence Atmane. Wie Tennis Majors berichtet, litt der Franzose unter so starken Ganzkörperkrämpfen, dass er seinen Aufschlag zeitweise von unten und mit der schwächeren rechten Hand ausführen musste. Als er den Turnier-Physiotherapeuten um Hilfe bat, wurde ihm die Behandlung verweigert. Der Grund: Laut Regelwerk ist eine medizinische Behandlung direkt für Krämpfe nicht erlaubt. Atmane argumentierte vergeblich, es handele sich um allgemeinen Schmerz, doch der Physio zog unverrichteter Dinge ab.

Andere Profis mussten schon vor dem ersten Ballwechsel aufgeben. Casper Ruud zog sich wegen einer im Training erlittenen Rückenverletzung zurück. Wie Ubitennis berichtet, entschied sich Ruud gemeinsam mit seinem Team, langfristig zu denken und dem Körper die nötige Zeit zur Heilung zu geben. Auch Barbora Krejcikova schied früh aus und klagte über völlig leere Batterien nach einer langen Saison, obwohl sie im Training hart gearbeitet hatte.

Die mentale Last: Nervosität und fehlender Rhythmus

Neben der physischen Komponente spielt der Kopf eine entscheidende Rolle. Selbst erfahrene Spitzenspielerinnen wie Jessica Pegula sind vor dem Start eines großen Turniers nicht immun gegen Selbstzweifel. Laut Tennis Majors gab Pegula offen zu, in der ersten Runde extrem nervös gewesen zu sein: „Jeder dreht in den ersten Tagen irgendwie durch.“

Besonders schwierig ist die mentale Rückkehr nach einer Verletzungspause. Carlos Alcaraz stand nach einer viereinhalbmonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung unter großem Druck. Wie tennisnet.com berichtet, gestand Alcaraz eine ungewohnte Nervosität und Angst vor dem ersten echten Wettkampf. Er musste lernen, den Sorgen um sein Handgelenk im Kopf keinen Raum zu geben. Auch Jasmine Paolini, die nach einer Fußverletzung zurückkehrte, spürte im ersten Match deutlichen „Rost“ und musste sich trotz fehlerhaften Spiels mühsam in das Turnier hineinkämpfen, wie Ubitennis schreibt.

Was du für dein eigenes Match lernen kannst

Auch wenn du nicht im Arthur Ashe Stadium vor Tausenden Zuschauern spielst, lassen sich die Erfahrungen der Profis auf dein eigenes Training und deine Punktspiele übertragen:

Das nimmst du mit: Bereite dich konsequent auf Hitze und Nervosität vor, beuge Krämpfen rechtzeitig vor und akzeptiere, dass nach einer Pause etwas spielerischer Rost völlig normal ist.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.