Die neuen Modelle RCR-G und EDR-G von Van Rysel zeigen, wie unterschiedlich Gravelbikes sein können. Welcher Typ passt zu deinen sportlichen Zielen?
Wer auf unbefestigten Wegen unterwegs ist, steht schnell vor einer grundlegenden Entscheidung: Soll das Rad maximalen Vortrieb auf schnellen Pisten bieten oder sucht man eher den Komfort für lange, entspannte Entdeckungstouren? Die Marke Van Rysel bringt mit den Modellen RCR-G und EDR-G zwei grundverschiedene Ansätze auf den Markt. Während das eine Modell seine Gene direkt aus dem Straßenrennsport bezieht, ist das andere konsequent auf Ausdauer und Abenteuer ausgelegt.
Das RCR-G ist laut Berichten von Cyclingnews und Velo ein reinrassiges Racebike. Es basiert stark auf dem Straßenrad RCR-R Pro und nutzt sogar denselben einteiligen Aero-Lenker. Mit einer tiefen und gestreckten Sitzposition (geringer Stack, langer Reach) ist es voll auf Aerodynamik getrimmt. Laut Hersteller spart das Rahmendesign im Vergleich zum Vorgängermodell GCR 8,6 Watt ein. Ein unlackierter Rahmen in Größe M wiegt laut Van Rysel nur 885 Gramm, das fahrfertige Komplettrad in Größe S kommt auf leichte 7,6 bis 7,8 Kilogramm.
Die Tester von Cyclingnews und Velo betonen übereinstimmend, dass dieses Rad auf festem, schnellem Untergrund und Asphalt extrem agil und spritzig ist. Sobald das Gelände jedoch ruppiger, wurzeliger oder matschiger wird, verliert das steife RCR-G an Souveränität. Zudem schränkt das integrierte Cockpit nachträgliche Anpassungen der Sitzposition ein. Mit einer Reifenfreiheit von maximal 50 mm und wenigen Befestigungspunkten ist es für klassisches Bikepacking weniger geeignet.
Das Gegenkonzept dazu ist das EDR-G (das Kürzel steht für Endurance Gravel). Wie Velo berichtet, ist dieses Modell höher und flacher gebaut, was eine deutlich aufrechtere und entspanntere Sitzposition ermöglicht. Es richtet sich an Fahrer, die lange Distanzen zurücklegen, neues Terrain erkunden oder einfach komfortabel mit Freunden unterwegs sein wollen. Mit 9,6 Kilogramm in Größe S ist es spürbar schwerer als die Race-Variante.
Dafür glänzt das EDR-G mit hoher Alltagstauglichkeit und Anpassbarkeit. Es bietet 15 Befestigungspunkte an Rahmen und Gabel für Taschen oder Schutzbleche, ein integriertes Staufach im Unterrohr inklusive Werkzeugrolle sowie eine Dynamo-kompatible Gabel. Der Deda Gera Lenker mit 24 Grad Flare sorgt für zusätzliche Stabilität im Gelände. Beide Modellreihen bieten übrigens auch Varianten mit einer RockShox Rudy Federgabel (40 mm Federweg) an, um den Komfort auf unruhigem Untergrund weiter zu erhöhen.
Die Wahl des passenden Rades hängt stark von deinen persönlichen Strecken und Zielen ab. Für Freizeitsportler lässt sich die Entscheidung gut eingrenzen:
Das nimmst du mit: Überlege dir vor dem Kauf genau, ob du maximale Renngeschwindigkeit auf glatten Wegen oder komfortable Vielseitigkeit für lange Abenteuer suchst.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.