Wenn das Wetter ungemütlich wird, entscheiden die richtige Kleidung, eine saubere Schwungtechnik und gezieltes Kurzspiel-Training über dein Ergebnis.
Kürzere Tage, kühle Temperaturen und nasser Boden machen das Golfspiel in den Herbst- und Wintermonaten zu einer echten Herausforderung. Wer sich jetzt nur auf rohe Kraft oder bloßes Durchbeißen verlässt, verliert schnell Schläge. Aktuelle Erfahrungs- und Testberichte zeigen, dass es in dieser Phase vor allem auf drei Faktoren ankommt: passende Regenbekleidung mit Bewegungsfreiheit, eine kontrollierte Schwungtechnik ohne Verkrampfung und ein zielgerichtetes Training für das kurze Spiel.
Schlechtes Wetter erfordert funktionale Ausrüstung. Doch dicke Lagen schränken den Schwung oft spürbar ein. Golf Monthly hebt in Tests hervor, worauf es bei Nässeschutz ankommt. Bei Modellen wie der Galvin Green Arlo loben die Tester, dass der Schwung keineswegs eingeschränkt wird – ein typisches Problem bei manchen günstigeren Alternativen. Zudem bieten Vordertaschen Platz, um Hände warm zu halten.
Ein weiterer Test von Golf Monthly zur Under Armour Drive Pro Rain Jacket zeigt ähnliche Anforderungen: Sie bietet verlässlichen Nässeschutz durch wasserabweisende Technologie bei hoher Atmungsaktivität. Allerdings isoliert sie kaum gegen Kälte und benötigt zusätzliche Schichten wie Funktionsunterwäsche. Zudem fehlt ihr eine Kapuze, was laut Test die Praxistauglichkeit schmälert. Für den Golfschwung bleibt entscheidend, dass Oberbekleidung vor Wind und Wasser schützt, sich aber ohne Spannungen an den Körper anpasst.
Auf feuchtem Geläuf und in schwerer Kleidung geraten viele Golfer in Versuchung, Schläge erzwingen zu wollen. Golf Monthly räumt mit gängigen Mythen auf, die oft mehr schaden als nützen. Ein weit nach hinten gezogener Rückschwung führt keineswegs automatisch zu mehr Weite. Wer seinen Rückschwung weiter aufdreht, als es die eigene Beweglichkeit erlaubt, verliert Balance und Rhythmus – Fehltreffer sind die Folge.
Ein kürzerer, kontrollierter Rückschwung erzeugt oft deutlich mehr Weite und sauberen Ballkontakt. Auch der Ratschlag, den Kopf strikt unten zu halten, erzeugt laut Trainern unnötige Spannungen im Nacken- und Schulterbereich und blockiert die Körperrotation. Entspanntes Rotieren bringt Geschwindigkeit, während Verkrampfung die Schlägerkopfgeschwindigkeit bremst.
Nasse Grüns und schwierige Lagen verzeihen im Herbst wenig. Häufige Fehlschläge beim Chippen werden von Golfern schnell als sogenannte „Yips“ abgestempelt. Der Kurzspiel-Trainer Louis Savill warnt im Gespräch mit National Club Golfer jedoch davor, jeden getoppten oder fett getroffenen Ball als Nervenkrankheit abzutun. In den meisten Fällen liegt schlichtweg eine fehlerhafte Technik oder schlichte Angst vor dem nächsten Fehlschlag vor.
Savill betont außerdem, dass sich Erfolge auf dem Übungsgrün oft nicht auf den Platz übertragen, weil Golfer auf perfekten Lügen ohne Druck üben. Seine Empfehlung lautet, Spielsituationen zu simulieren: Geh für ein paar Löcher allein auf die Runde und spiele Trainingsspielchen, wie etwa das „Par 18“-Format, bei dem jedes Loch mit Chip und Putt als Par 2 gewertet wird. So schließt du die Lücke zwischen entspanntem Üben und dem Ernstfall auf der Runde.
Um Ausreißer nach oben auf der Scorekarte zu verhindern, rät ein Erfahrungsbericht in Golf Monthly dazu, das eigene Spiel in drei Säulen zu unterteilen: Treffmoment (Strike), Strategie (Strategy) und Rettungsschläge (Scramble). Wenn Abschläge das Fairway verfehlen, geraten Spieler oft in eine Abwärtsspirale aus riskanten Rettungsversuchen. Ziel sollte es sein, das untere Leistungsniveau anzuheben, statt nur auf Rekordrunden zu hoffen.
Sollte das Wetter eine reguläre Runde unmöglich machen, bietet die moderne Driving Range eine gute Alternative. Wie National Club Golfer berichtet, ermöglichen Tracking-Systeme wie Trackman oder Toptracer zielgerichtetes Training mit direktem Feedback. Das schützt davor, nur sinnlos Bälle in die Kälte zu schlagen, und hilft dabei, Schwachstellen über die nasskalten Monate hinweg gezielt abzuarbeiten.
Das nimmst du mit: Setze bei nasskaltem Wetter auf bewegliche Kleidung im Zwiebelprinzip, verkürze für bessere Treffer den Rückschwung und trainiere Chips gezielt unter realen Bedingungen auf dem Platz.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.