Die wichtigsten Takeaways für Einsteiger – die Körperwelle, der Delfinkick aus der Hüfte und das Timing, das zwei Kicks zu einem Zug macht.
| Phase | Was passiert |
|---|---|
| 1. Eintauchen + Kick 1 | Hände tauchen auf Schulterbreite ein, im selben Moment peitscht der erste Kick aus der Hüfte. |
| 2. Insweep | Hände ziehen nach innen, rückwärts, aufwärts – der Ellbogen bleibt dabei höher als die Hand. |
| 3. Upsweep + Kick 2 | Richtung kehrt sich um, der Zug geht zurück nach außen bis an die Oberschenkel – der zweite Kick unterstützt den Abschluss. |
| 4. Recovery | Arme entspannt und tief über die Wasseroberfläche nach vorn schwingen, Schwung aus dem zweiten Kick mitnehmen. |
Konzept: Ohne Welle ist Schmetterling nur Armarbeit: Sie beginnt an der Brust, läuft über die Hüfte in die Beine – wie eine Peitsche. Tipp: Klein und konstant schwingen statt groß und unregelmäßig – Konstanz ist der eigentliche Skill, nicht die Amplitude.
Konzept: Kraftvolles Kniebeugen bremst – der Delfinkick ist trotzdem mit bis zu 10 km/h die schnellste Bewegung im Schwimmen. Tipp: Beide Beine als Einheit führen, Impuls aus der Hüfte über das Knie in die Fußspitze schicken – nicht aus dem Knie treten.
Konzept: Steigt der Kopf beim Atmen zu hoch, bricht die Hüfte ein – der häufigste Grund, warum die Technik nach wenigen Metern kollabiert. Tipp: Kopf nur bis zur Wasseroberfläche heben und sofort wieder senken – jeder Zentimeter mehr Höhe geht direkt von deiner Hüfte ab.
| Schritt | Fokus |
|---|---|
| 1. Welle + Kick | Zwei-Kick-Rhythmus am Kickbrett festigen, bis er automatisch läuft – noch ganz ohne Arme. |
| 2. Arme ohne Atmung | Kurze 10-Meter-Strecken mit vollem Zug, Gesicht nach unten, unter Wasser ausatmen. |
| 3. Atmung einbauen | Erst bei jedem Zug atmen, sobald das Kick-Timing ohne Atmung zuverlässig sitzt. |
| 4. Distanz steigern | 10 auf 15, 20, 25 Meter – nur solange das Timing sauber bleibt, sonst einen Schritt zurück. |
Pro-Tipp: Technikverfall im Schmetterling folgt einer Kette: müde Arme, mehr Kniebeugung, höheres Atmen, eingebrochene Hüfte. Beobachte, bei welchem Meter der zweite Kick schwächer wird – dort brichst du lieber ab, als die Fehlerkette einzuschleifen.