Die besten Sport-Spots und Abenteuer in der Schweiz – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Berner Oberland · Paragliding, Canyoning, Rafting, Skifahren · Beste Zeit: Ganzjährig
Europas Adventure-Drehscheibe zwischen zwei Seen: Tandemflüge über der Aare, Canyoning in den Schluchten des Berner Oberlands, Rafting auf Lütschine und Simme — und im Winter die Jungfrau-Skigebiete vor der Tür. Fast alles läuft geführt, auch ohne Vorerfahrung. Tandem-Paragliding ab Beatenberg — bester View aufs Dreigestirn.
Wallis · Wandern, Skifahren, Bergsteigen, MTB · Beste Zeit: Ganzjährig
Autofreies Bergsteigerdorf unter dem berühmtesten Berg der Alpen: Gletscher-Ski an 365 Tagen, Höhenwege mit Viertausender-Panorama und Trails, die bis unter die Nordwände führen. Wer bereit ist, steigt mit Bergführer Richtung Hörnligrat auf. 5-Seenweg für das perfekte Matterhorn-Spiegelfoto.
Für Skifahren: Zermatt bildet mit Breuil-Cervinia und Valtournenche ein grenzüberschreitendes Gebiet: 322 Pistenkilometer plus 38 km Skirouten zwischen 1.562 und 3.899 m an 51 Anlagen. Im Sommer wird am Theodulgletscher gefahren; die Zermatt Bergbahnen geben Skifahren an 365 Tagen im Jahr an.
Für MTB: Über 100 km Trails zwischen 1.400 und 3.100 m, von leichten Touren bis zu schweren Linien für Geübte. Im Ort selbst liegen die Flowtrails Moos, Sunnegga, Riffelberg und Blauherd mit den Stufen D1 bis D4; die Bergbahnen nehmen Räder mit, gefahren wird im Sommer.
Für Wandern: Rund um Zermatt sind 250 km Wanderwege markiert, dazu 54 Bergrestaurants entlang der Strecken. Ausgeschilderte Routen sind der 5-Seenweg, der Matterhorn Glacier Trail am Furgggletscher und der Weg aufs Oberrothorn. Bergbahnen bringen dich auf Gornergrat, Rothorn und Matterhorn Glacier Paradise — praktisch, wenn du lieber absteigst als aufsteigst.
Berner Oberland · Wandern, Paragliding · Beste Zeit: Mai–Okt
Trogtal mit 72 Wasserfällen: Zwischen senkrechten Wänden wanderst du talein Richtung Stechelberg oder steigst zu den Balkonwegen von Wengen und Mürren auf. Gleitschirme kreisen hier den ganzen Tag — der Talkessel ist eine der großen Flug-Bühnen der Alpen. Schilthorn statt Jungfraujoch — halb so teuer, genauso episch.
Für Wandern: Im Tal zählen 72 Wasserfälle, der Staubbachfall stürzt 300 m über die Felswand. Ausgeschilderte Routen sind der Talweg Lauterbrunnen–Stechelberg und Grütschalp–Winteregg–Mürren; die Trümmelbachfälle liegen im Berginneren. Anreise per Bahn ab Interlaken, für die Höhe übernimmt die Wengernalpbahn.
Graubünden · Wandern, Skifahren, Langlauf, MTB · Beste Zeit: Ganzjährig
Hochtal auf 1800 Metern mit eigenem Licht: im Winter Pisten, endlose Loipenkilometer und gefrorene Seen, im Sommer Höhen-Trails zwischen Lärchen und Gletscherblick. Das Höhenluft-Training gibt es gratis dazu. Muottas Muragl Panoramaweg — Engadin von oben sehen.
Für Skifahren: Hausberg von St. Moritz ist die Corviglia: skiresort.com führt 155 Pistenkilometer zwischen 1.772 und 3.057 m an 23 Anlagen, gut ein Fünftel davon schwer. Saison 2026/27 vom 28. November 2026 bis 4. April 2027.
Für MTB: Über 400 km ausgeschilderte Bike-Routen, dazu die Flow Trails auf Corviglia: Marmotta mit 2,2 km (leicht), WM und Olympia (mittel). Mehrere Bergbahnen nehmen Räder mit, die höchste bis auf den Piz Nair (3.057 m), von wo der alpine Trail Val Schlattain ins Tal abfällt.
Für Wandern: Das Wanderwegnetz im Engadin umfasst rund 580 km: die flache Runde über die Halbinsel Sils mit 4,36 km in 1:12 h, Maloja–Motta Salacina mit 10,18 km und 466 Höhenmetern in 3:35 h, als Mehrtagesprojekt die Bernina-Tour mit 120,3 km und 6.504 Höhenmetern. Sessellifte kürzen Aufstiege ab, etwa zur Alp Languard auf 2.326 m.
Wallis · Wandern, Trekking · Beste Zeit: Jun–Sep
Der längste Gletscher der Alpen als Wegbegleiter: Von den Aussichtspunkten über Riederalp und Bettmeralp wanderst du stundenlang an der Eiszunge entlang — UNESCO-Welterbe in Gehdistanz zur Bahn. Geführte Touren bringen dich auch aufs Eis selbst. Panoramaweg von Bettmerhorn — Gletscherblick ohne Anstrengung.
Für Wandern: Rund um den Grossen Aletschgletscher sind 300 km Wanderwege markiert: Fiescheralp–Riederalp mit 7,91 km in 2,5 Stunden (leicht), die Runde Bettmeralp–Chatzulecher-Seen mit 11,59 km in 4,5 Stunden. Gewandert wird von Juni bis Oktober, Zustieg per Seilbahn ab CHF 2.20. Auf den Gletscher selbst darfst du nur mit gebuchtem Bergführer.
Tessin · Canyoning, Wandern, Schwimmen · Beste Zeit: Mai–Okt
Smaragdgrünes Wasser über weißem Granit: Im Verzasca-Tal schwimmst du in geschliffenen Gumpen, springst mit Guides durch Canyoning-Strecken und wanderst auf alten Saumpfaden von Dorf zu Dorf. Der Fluss hat Kraft — bade nur, wo es die Einheimischen tun. Ponte dei Salti — die ikonischste Steinbrücke der Schweiz.
Berner Oberland · Wandern, Skifahren, Klettern · Beste Zeit: Ganzjährig
Basecamp unter der Eiger-Nordwand: Klettersteige und Höhenwege mit Blick auf die berühmteste Wand der Alpen, im Winter das Skigebiet Richtung Kleine Scheidegg. Die Bahnen nehmen dir die Zustiege ab — die Kulisse beginnt ab der ersten Kurve. Eiger-Nordwand-Blick — First-Cliff-Walk nicht verpassen.
Für Skifahren: Grindelwald liegt zwischen zwei Gebieten: Kleine Scheidegg/Männlichen mit 101 Pistenkilometern zwischen 944 und 2.400 m und First mit 49 km zwischen 1.034 und 2.500 m, davon 30 km leicht. Laut Jungfraubahnen läuft 2026/27 First vom 19. Dezember bis 29. März, Männlichen vom 12. Dezember bis 4. April.
Für Wandern: Die Gondel fährt von der Talstation (10 Minuten zu Fuß vom Dorfzentrum) in 25 Minuten über Bort und Schreckfeld auf First (2.166 m); zum Bachalpsee gehst du von dort unter einer Stunde. Die Höhenwanderung Schynige Platte–First braucht etwa 6 Stunden und führt über Faulhorn und Bachalpsee. Rückweg an die Betriebszeiten der Bahn koppeln.
Wallis · Skifahren, MTB · Beste Zeit: Dez–Apr
Freeride-Zentrum der Westalpen: bekannte Varianten vom Mont Fort, das Finale der Freeride World Tour am Bec des Rosses und ein Liftnetz tief hinein in die 4 Vallées. Im Sommer übernimmt der Bikepark — steil, staubig, schnell. Freeride-Legende im Winter, Bike-Park im Sommer.
Für MTB: Der Bikepark bündelt neun Downhill-Strecken auf 19 km, von Grün über Blau und Rot bis Schwarz plus einer gelben Rennstrecke; die Abfahrten zwischen Les Ruinettes, Clambin und Verbier messen 700 bis 880 Höhenmeter. Die Lifte transportieren Räder, gefahren wird je nach Schneelage von Juni bis Oktober. In der Region kommen 23 Enduro-Trails dazu.
Für Skifahren: Verbier sichert sieben markierte Freeride-Itineraires ab, darunter Mont-Gelé, Col des Mines, Chassoure-Tortin, Vallon d'Arbi und Gentianes-Tortin — gelbe Linien im Pistenplan, gelb-orange Stangen im Gelände. Am Bec des Rosses (3.222 m) fällt die Nordwand stellenweise bis 60 Grad ab; dort läuft das Finale der Freeride World Tour. Bergführer werden empfohlen.
Graubünden · Skifahren, Wandern · Beste Zeit: Nov–Apr
Hochgelegene Alpenstadt mit fünf Skigebieten drumherum: vom Kult-Klassiker Parsenn bis zu stillen Panoramawegen über dem Landwassertal. Die Dimensionen sind alpin, die Wege trotzdem bestens erschlossen — ideal für lange Tage draußen. Größtes Skigebiet der Alpen (Parsenn) + Panoramawege.
Für Skifahren: Parsenn ist das Hauptgebiet von Davos Klosters: rund 97 km Pisten, Einstieg über die Parsennbahn ab Davos oder die Gotschnabahn ab Klosters. Die klassische Parsenn-Abfahrt führt vom Weissfluhjoch rund zwölf Kilometer hinunter nach Küblis; die Talabfahrt nach Davos Dorf ist schwarz markiert und entsprechend steil.
Graubünden · Skifahren, MTB · Beste Zeit: Dez–Apr
Freestyle-Hochburg mit riesiger Superpipe und Park-Lines für jedes Level — hier trainiert Europas Snowboard-Elite. Im Sommer rollst du auf Flow-Trails durch die Ruinaulta, die Rheinschlucht direkt unterhalb des Skigebiets. Bestes Snowpark-Setup der Schweiz + Flowtrails.
Für MTB: Liftgestützte Trails ab der FlemXpress und der Luftseilbahn Laax–Crap Sogn Gion: Runca mit 7,6 km als Flow-Country-Linie, Never End mit 7 km und 1.150 Höhenmetern Gefälle für Fortgeschrittene, Segnes als technischer Enduro-Singletrail über 3,7 km. Befahren nur während der offiziellen Bahnbetriebszeiten und nur, wenn der Trail als offen markiert ist.
Für Skifahren: 216 km Pisten, 30 Anlagen und knapp drei Viertel des Geländes über 2.000 m — entsprechend schneesicher. Fünf Snowparks mit über 90 Obstacles und eine durchgehende Halfpipe prägen das Freestyle-Angebot. Längste Abfahrt: rund 13 km von La Siala nach Flims. Im Februar donnerstags Nachtskilauf auf 6 km beleuchteter Piste.
Berner Oberland · Wandern, Skifahren · Beste Zeit: Ganzjährig
Bergdorf auf dem Felsbalkon, nur per Bahn erreichbar: Vor der Haustür laufen Höhenwege mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau, im Winter zieht sich das Skigebiet vom Schilthorn hinunter Richtung Dorf. Wenn die Tagesgäste weg sind, gehört Mürren wieder den Bergen. Autofreies Bergdorf mit Blick auf das Dreigestirn.
Für Skifahren: Mürren ist autofrei, Zugang per Seilbahn ab Stechelberg oder über Lauterbrunnen. Das Schilthorn-Gebiet hat 54 Pistenkilometer zwischen 796 und 2.970 m an 17 Anlagen; die Jungfraubahnen führen die Saison 2026/27 vom 21. November 2026 bis 2. Mai 2027.
Für Wandern: Mürren liegt auf 1.638 m; die Seilbahn führt weiter über Birg (2.677 m) auf das Schilthorn/Piz Gloria (2.970 m). Touren starten an den Bergstationen, etwa der Flower Trail ab Allmendhubel (1.907 m); bei Birg hängt der Thrill Walk als Felsensteg in der Wand. Zustieg nur per Bahn und Seilbahn ab Stechelberg oder Lauterbrunnen.
Tessin · SUP, Klettern · Beste Zeit: Ganzjährig
Südschweiz mit Palmen-Feeling: SUP auf dem Luganersee vor mediterraner Kulisse, dazu weltbekannte Granitblöcke in den Tessiner Tälern — im Winter Bouldern, im Sommer See. Zwei Sportwelten, kaum eine Stunde auseinander. Süd-Feeling: Palmen, Bouldern im Val Bavona, See-SUP.
Für Klettern: Bei Cadro stehen die Kalkwände der Denti della Vecchia, wo das Klettern im Tessin seinen Anfang nahm. Kantonsweit zählt Ticino Turismo rund 70 Kletterwände in Granit und Gneis; an der Staumauer Luzzone kommen 160 m Kletterhöhe am Beton dazu.
Für SUP: Voralpiner See auf 271 m Höhe, 48,7 km² Fläche und bis 288 m tief. Im Parco Comunale von Agno am Nordwestarm sitzt eine SUP-Schule mit Angeboten für alle Altersgruppen und einer wöchentlichen Ausfahrt („Fun Lake", mittwochs).
Wallis · Bergsteigen, Skifahren, Klettersteig
Gletscherdorf über vier Talgemeinden, autofrei und von 13 Viertausendern umstellt. Die Standseilbahn Metro Alpin führt auf 3.445 m zum Mittelallalin; von dort läuft die Route über das Feejoch auf 3.807 m und erreicht in rund zwei Stunden das Allalinhorn (4.027 m) — geklettert wird dabei nicht, Trittsicherheit und ein Bergführer reichen. Für den Abstieg auf derselben Linie noch einmal mindestens zwei Stunden rechnen. Wer am Fels bleiben will, findet mit dem Klettersteig Mittaghorn eine schwere Route über 10,11 km und 4:30 Stunden. Ab der ersten Übernachtung im Saastal sind Bergbahnen und Postauto inklusive — nur der Metro-Alpin-Abschnitt zum Mittelallalin, wo die Allalinhorn-Tour startet, kostet extra.
Für Skifahren: Gletschergebiet mit 101 Pistenkilometern zwischen 1.800 und 3.573 m an 23 Anlagen, dazu 5 km Skirouten. Auf dem Allalin wird auch im Sommer gefahren, dort trainieren dann internationale Teams; die Saison läuft vom 18. Juli 2026 bis 18. April 2027.
Zentralschweiz · Skifahren, Snowboarden · Beste Zeit: Okt–Mai
Skigebiet mit 82 Pistenkilometern zwischen Dorf und Titlis-Gletscher, offen von Oktober bis Mai. Fünf Freeride-Abfahrten tragen eigene Namen — Laub, Sulz, Steinberg, Steintäli und Galtiberg — und sind alle mit der Bergbahn erschlossen. Neben der 12-Kilometer-Abfahrt vom Titlis bringt die Jochstock-Abfahrt 1.500 Höhenmeter. Von Zürich fährst du gut eine Stunde mit dem Auto, die Titlis-Bahn braucht ab dem Dorf 30 Minuten ins hochalpine Gelände. Die durchgehende Abfahrt vom Titlis endet direkt im Dorf: 12 Kilometer und 2.000 Höhenmeter am Stück — als letzte Fahrt des Tages einplanen, nicht als Aufwärmrunde.
Für Skifahren: Engelberg-Titlis reicht von rund 1.000 m bis auf den Titlis-Gletscher (3.020 m); der Tourismus nennt Schneesicherheit von Oktober bis Mai. Er nennt 82 Pistenkilometer, skiresort.info zählt 70 km, davon 60 % mittel. Die Abfahrt vom Titlis ins Tal ist 12 km lang mit über 2.000 Höhenmetern; Einsteiger üben an der Klostermatte (Brunni) oder auf der Gerschnialp.
Berner Oberland · Skifahren, Snowboarden, Wandern
Der Riesenslalom am Chuenisbärgli startet auf 1.730 m und endet auf 1.310 m: 1.290 m Streckenlänge, 420 Höhenmeter, bis zu 60 Prozent Neigung, 50 bis 55 Tore. Der Slalom daneben misst 622 m bei 211 Höhenmetern. Adelboden ist einer von drei Orten — neben Wengen und Kitzbühel —, die seit der Gründung des FIS-Weltcups 1967 jedes Jahr Rennen austragen; das Weltcup-Wochenende liegt traditionell im Januar. Am Weltcup-Wochenende im Januar gibt es in Adelboden keine Parkplätze — Auto ans P+R Reichenbach stellen (15 Franken pro Tag) und den Weltcup-Shuttle nehmen, Fahrzeit rund 45 Minuten.
Für Skifahren: Das Gebiet Adelboden-Lenk (Chuenisbärgli, Silleren, Hahnenmoos, Metsch) hat laut skiresort.info 86 Pistenkilometer und 22 Lifte zwischen 1.260 und 2.200 m, über die Hälfte leicht und nur 6 km schwer. Am Chuenisbärgli liegt die Weltcup-Riesenslalompiste: 1.290 m lang, 420 Höhenmeter, bis 60 % Gefälle.
Graubünden · MTB, Skifahren · Beste Zeit: Mai–Okt
Der Bike Kingdom Park am Rothorn hat fünf Freeride-Strecken: FLOWline, PRIMEline, SHOREline, STYLEline und die anspruchsvollere STRAIGHTline. Helm ist Pflicht, Handschuhe und Protektoren sind dringend empfohlen; auf den markierten Trails bleiben und Shortcuts sein lassen gehört zum Code of Ride. Der Park läuft von Mitte Mai bis Ende Oktober, im Juni sperren Weltcup-Wochenende und Aufbau einzelne Tage. Der Verbund Arosa–Lenzerheide–Chur hängt an 12 Bergbahnen; im Winter geht die Hauptsaison vom 19. Dezember bis 29. März. Vor der Anreise die Betriebszeiten prüfen: im Juni schliesst der Park für Weltcup-Wochenende und Aufbau, im Hochsommer fährt die Gondelbahn Rothorn 1 im «Late Shred» bis 19.30 Uhr statt 17 Uhr — danach passen zwei zusätzliche Abfahrten locker rein.
Für Skifahren: Lenzerheide und Arosa bilden zusammen das Gebiet Arosa Lenzerheide: 225 Pistenkilometer zwischen 1.229 und 2.865 m an 43 Anlagen, knapp die Hälfte davon leicht, Nachtskilauf an der Alp Stätz. Laut Lenzerheide Bergbahnen läuft der Winter 2026/27 vom 28. November bis 11. April, Vollbetrieb vom 19. Dezember bis 11. März.
Wallis · Trailrunning, Skifahren
Zielort des Berglaufs Sierre–Zinal: rund 31 Kilometer, 2.200 Höhenmeter aufwärts und 1.100 abwärts, 2026 stand die 53. Austragung an. Der Ort liegt am Talschluss des Val d'Anniviers unter Weisshorn und Zinalrothorn. Der Juniorenlauf Chandolin–Zinal misst 19 Kilometer mit 800 Höhenmetern. Im Winter hängt Zinal seit 2014 an einer 3 Kilometer langen Seilbahn nach Grimentz: zusammen 115 Pistenkilometer zwischen 1.600 und 2.900 m an 21 Anlagen. Sierre–Zinal startet immer am Tag vor dem zweiten Sonntag im August in Sierre; unter 4:30 Stunden schreibst du dich als «Coureurs» ein, darüber läufst du als «Touristes» mit offizieller Zeit, aber ohne Rangliste.
Für Skifahren: Zinal ist seit dem Winter 2013/14 per Seilbahn mit Grimentz verbunden: zusammen 115 Pistenkilometer zwischen 1.570 und 2.900 m an 21 Anlagen, gut ein Viertel davon schwer. Saison 2026/27 vom 28. November 2026 bis 18. April 2027.
Berner Oberland · Klettersteig, Wandern, Skifahren · Beste Zeit: Mai–Okt
Der Klettersteig zur Allmenalp ist mit KS4 eingestuft, schwierig und sehr ausgesetzt: 650 Meter Gesamtlänge, 550 Höhenmeter Aufstieg, vier Leitern, zwei Nepalbrücken und eine Tyrolienne, dazu zwei bis drei Stunden Gehzeit an den vier Wasserfällen des Allmibachs. Die 2020 gebaute Variante «Freude herrscht» liegt mit KS4+ darüber: 240 Meter, 150 Höhenmeter, meist senkrechter Fels. Zu Fuss geht es rund um Kandersteg auf fünf UNESCO-Welterbe-Rundwegen zwischen 1,8 und 3,5 Kilometern sowie 8,9 Kilometern ins Gasterntal. Klettersteigsets mietest du an der Talstation der Allmenalp-Bahn, letzte Ausgabe um 16 Uhr — wer später kommt, steht ohne Ausrüstung da.
Wallis · Klettersteig, Wandern · Beste Zeit: Jul–Sep
Über Leukerbad steht die Gemmiwand, und darin hängt der Daubenhorn-Klettersteig: 9,25 Kilometer, rund 1.250 Höhenmeter, etwa acht Stunden, Schwierigkeit K5–K6. Verbaut sind 2.000 Meter Stahlseil und 216 Meter Leitern, teils überhängend; der Steig endet auf dem Gipfel des Daubenhorns (2.941 m), der Abstieg führt über den kleinen Daubenhorngletscher zum Lämmerenboden und per Wanderweg zurück zur Gemmibahn. Eine Nummer kleiner ist der Erlebnisklettersteig Gemmiwand mit K3–K4 über 0,8 Kilometer und 2:30 Stunden. Der Daubenhorn-Steig wird je nach Wetter und Schneeschmelze erst Anfang bis Mitte Juli geöffnet — vor der Anreise den Zustand bei den Gemmibahnen abfragen.
Berner Oberland · Klettern, Bouldern · Beste Zeit: Jun–Okt
Granit in mehreren Etagen. Über dem Grimselsee liegen die gletschergeschliffenen Platten des Gebiets «Eldorado», wo die Remy-Brüder 1983 «Motörhead» erstbegingen. Im Aaretal zwischen Räterichsbodensee und Mittagsflue verteilen sich rund 40 Gebiete und Sektoren, vom Familienklettergarten Azalee Beach bis zu Linien, die du selbst absichern musst. Die Kette der Wendenstöcke im Gadmental misst rund 10 Kilometer und trägt etwa 130 Mehrseillängenrouten. Zum Bouldern liegen die Blöcke des «Kristallwegs» im Wald am Weg vom Hotel Handeck Richtung Grimselpass. Die Routen am Oelberg neben der Gelmerbahn erreichst du zurzeit nur über die Talstation der Gelmerbahn — der Zustieg vom Kraftwerk Handeck 1 ist wegen einer Baustelle gesperrt.
Graubünden · Bouldern, Klettern
Blockgebiet komplett im Wald, im Gebiet «Paré da Miezgi» am Ragn da Ferrera: rund 250 Meter breit und 500 Meter lang. Die Gemeinde Ferrera hat den Zugang mit einer Brücke erschlossen. Wer nicht auf dem Übernachtungsplatz campiert, schläft im Gasthaus Edelweiss in Ausserferrera oder in der Alpenrose in Innerferrera. Anfahrt über die A13, Ausfahrt 26 «Rofla / Avers-Juf / Ferrera». Crash Pads und Kletterschuhe mietest du beim Bodhi Camping, dort stehen auch die kostenlosen Parkplätze — mit dem Postauto steigst du bei «Ferrera, Schmelzi» aus.
Graubünden · Bouldern, Klettern · Beste Zeit: Jun–Okt
Zwei Boulderparks im Bergell, beide gratis. In Stampa liegen über 30 Blöcke mit mehr als 100 Routen, die meisten zwischen 5a und 6b, der Granit ist griffig. Oben am Stausee kommen im Boulder Park Albigna vier Sektoren mit rund 50 Blöcken und knapp 100 gekletterten Routen von Fb 5a bis 7b+/7c dazu; Bouldermatten mietest du bei der Capanna Albigna. Die Seilbahn Albigna fährt von Mitte Juni bis Mitte Oktober alle 15 Minuten, 7.00 bis 11.30 und 13.15 bis 16.45 Uhr, geparkt wird in Pranzaira. In Stampa gibt es nur beim Palazzo Castelmur einen Parkplatz; von dort führt der Weg westwärts Richtung Kirche San Pietro — nicht quer über die Weiden abkürzen.
Graubünden · Wandern, Trekking · Beste Zeit: Mai–Nov
21 markierte Wanderwege in einem Reservat, in dem die Natur ohne Eingriff bleibt. Die Wege sind in der Regel von Mitte Mai bis Mitte November offen; der genaue Zeitpunkt hängt von Witterung und Höhenlage des einzelnen Wegs ab. Wer länger als einen Tag bleibt, übernachtet in der Chamanna Cluozza mitten im Park. Tiere, Pflanzen, Hölzer und Steine bleiben liegen, Feuer ist wegen Waldbrandgefahr verboten. Die markierten Wege dürfen nirgends verlassen werden und Rastplätze sind mit Pfosten gekennzeichnet — Pausen also entlang der Route einplanen, Hunde bleiben auch an der Leine draussen.
Appenzell · Wandern, Klettern · Beste Zeit: Mai–Okt
Kalkgebirge zwischen Appenzell und Bodensee. Von Wasserauen fährt die Luftseilbahn zur Ebenalp alle 15 Minuten oder nach Bedarf und steht nur im April und Dezember für die Revision still; oben liegen das an die Felswand geklemmte Berggasthaus Äscher und die Wildkirchlihöhlen. Kletternde finden Einsteigerrouten im Klettergarten Meglisalp und im Gebiet «Zisler» auf der Ebenalp, Fortgeschrittene die Südwände zwischen Chlus und Äscher. Die Berggasthäuser im Alpstein haben grösstenteils von Mai bis Ende Oktober offen. Die Säntis-Schwebebahn steht seit dem 1. Mai 2026 wegen Erneuerung still und fährt bis in den Spätherbst 2026 nicht — auf den Säntis kommst du diese Saison nur zu Fuss.
Wallis · MTB, Skifahren, Klettersteig
Dorf auf 1.050 Metern am Fuss der Dents du Midi und einer der Schweizer Orte in den Portes du Soleil, einem Verbund von 12 Orten in der Schweiz und Frankreich. Im Sommer stehen dort fünf Bikeparks, im Winter 600 Pistenkilometer an 196 Anlagen unter einem Skipass. Am Ort hängt die Via Ferrata de Tière mit 5,89 Kilometern und rund drei Stunden in mittlerer Schwierigkeit. Der Tourismus ist hier alt: 1857 öffnete das Hotel «Dents du Midi». Das Mountainbike-Wochenende Pass'Portes du Soleil liegt jeweils Ende Juni (2026: 26. bis 28. Juni) — du meldest dich für einen der drei Tage an und kannst an mehreren Startstationen einsteigen.
Für Skifahren: Champéry gehört zum Verbund Portes du Soleil, der Orte in der Schweiz und in Frankreich wie Morzine, Avoriaz und Châtel verbindet: skiresort.com zählt 580 Pistenkilometer zwischen 985 und 2.254 m an 163 Anlagen, über die Hälfte leicht. Den Verbundbetrieb 2026/27 gibt Portes du Soleil vom 19. Dezember 2026 bis 18. April 2027 an.
Basel-Stadt · Schwimmen, Radfahren · Beste Zeit: Jun–Sep
Der Rhein zieht mitten durch die Stadt, geschwommen wird flussabwärts mit der Strömung. Kleider und Handy kommen in den wasserdichten Wickelfisch; Badhysli stehen bei der Johanniterbrücke und im Breite-Quartier, am Ufer hängen Infotafeln mit den Regeln. Einmal im Jahr, im August, organisiert die SLRG Sektion Basel das offizielle Basler Rheinschwimmen. Hier endet ausserdem die Rhein-Route (Veloland Nr. 2, 430 km ab Andermatt). Nach längeren Schlechtwetterperioden gar nicht erst rein — davon rät das Kantonslabor Basel-Stadt ausdrücklich ab; an normalen Tagen ist das Badhysli bei der Johanniterbrücke der Ausstieg.
Kanton Bern · Schwimmen, Radfahren · Beste Zeit: Mai–Sep
Die Aare macht eine Schlaufe um die Altstadt, und die Stadt behandelt das Schwimmen darin wie Verkehr: Ab dem Schönausteg sind der Schwimmer-Ausstieg Marzilibad und der Bootsausstieg Dalmazibrücke getrennt ausgewiesen, seit dem Gemeinderatsbeschluss von 2021 mehrfach mit der verbleibenden Distanz beschriftet; an Tagen mit hohem Bootsaufkommen weist Security die Bootsfahrenden an der Dalmazibrücke ein. Das Marzilibad öffnet Mitte Mai; Frühschwimmen gibt es dort vom 1. Juni bis 31. August ab 7 Uhr. Durch die Stadt führt zudem die Aare-Route (Veloland Nr. 8, 315 km). Am Schönausteg einsteigen und bis zum Marzilibad treiben lassen — die Stadt hat die verbleibende Distanz bis zu den Ausstiegen mehrfach angeschrieben, und den Ausstieg Marzilibad verpasst man besser nicht.
Kanton Solothurn · Schwimmen, Radfahren · Beste Zeit: Jun–Sep
Die Aare fliesst hier mit leichter Strömung durch die Barockstadt — kein Wildwasser, sondern eine ruhige Drift von der Badi bis zum Steg der Regio Energie, wo das Solheure am Ufer steht und Wickelfische ausgibt. Solothurn liegt zugleich an der Aare-Route (Veloland Nr. 8, 315 km von Oberwald nach Koblenz). Bei der Badi einsteigen und sich mit der leichten Strömung durch die Altstadt bis zum Steg der Regio Energie treiben lassen; den Wickelfisch für Kleider und Handy gibt es beim Solheure am Ufer.
Kanton Zürich · Schwimmen, Surfen · Beste Zeit: Mai–Sep
Das Flussbad Oberer Letten liegt beim Limmatplatz mitten in der Stadt: gratis, Zutritt nur für Schwimmende, 400 Meter Schwimmstrecke in der Limmat und ein 2-Meter-Sprungbrett. Auf der gegenüberliegenden Uferseite liegen Beachvolleyball- und Boulefelder. Zürich führt insgesamt 18 Sommerbäder; die Flussbäder Oberer und Unterer Letten schliessen am 20. September. Für eine stehende Welle gibt es zusätzlich eine künstliche Citywave-Anlage in der Stadt. Eintritt gratis, aber nur für Schwimmende: Die 400-Meter-Strecke im Flussbad Oberer Letten geht mit der Strömung, zurück läuft man dem Steg entlang.
Kanton Uri · Windsurfen, Laufen · Beste Zeit: Apr–Aug
Der Urnersee ist der südliche Arm des Vierwaldstättersees, eingeklemmt zwischen steilen Flanken. Die Surfstation an der Unter Winkel 11 in Flüelen vermietet Material und gibt Windsurf- und Wing-Foil-Kurse für jedes Level; sie schliesst Ende August, weil die Thermik danach wegbleibt. Föhn entsteht, wenn kräftige Südwinde die Alpen überströmen, und kommt hier böig an. Vom Ort führt ein 8 Kilometer langer Uferweg mit 50 Höhenmetern über Holzbrücken, Stege und Kiesstrände nach Isleten. Die Surfstation ist nur von Mitte April bis Ende August offen, weil im September die Thermik ausbleibt — Föhntage bringen dafür starken, böigen Wind durch die Talachse des Reusstals.
Kanton Freiburg · Schwimmen, Segeln · Beste Zeit: Jun–Sep
Estavayer liegt am Neuenburgersee und hat Sandstrände. An der Nouvelle Plage ausserhalb des Städtchens, mit Restaurant und Campingplatz, läuft der längste Wasserskilift der Schweiz. Im Hafen legen Segelboote und Rundfahrtschiffe an und ab. Die Schilfzonen der Grande Cariçaie lassen sich im Kanu in Begleitung eines Biologen befahren. Der Sandstrand liegt an der Nouvelle Plage ausserhalb des Städtchens; direkt daneben läuft der längste Wasserskilift der Schweiz, also nicht in dessen Bahn hineinschwimmen.
Kanton Genf · Schwimmen, Yoga · Beste Zeit: Ganzjährig
Die Bains des Pâquis liegen am Quai du Mont-Blanc 30 auf einer Mole im Genfersee, mit dem Jet d'Eau in Sichtweite über der Rade, und sind täglich geöffnet; die Zeiten richten sich nach dem Wetter. Neben dem Seezugang gibt es Schwimmkurse, Yoga und Massagen, im Hammam und türkischen Bad bleibt man das ganze Jahr über, die Sauna ist das Winterargument. Die aktuelle Wasser- und Lufttemperatur steht live auf der Seite des Betreibervereins. Anreise zu Fuss, mit dem Velo, per Schiff oder mit den Bussen Nr. 1 und 25. Die Anlage liegt am Quai du Mont-Blanc 30 auf der Mole und ist ganzjährig offen — im Winter geht man wegen Sauna und Hammam hin, nicht wegen des Sees.
Kanton Bern / Seeland · Radfahren, SUP, Schwimmen · Beste Zeit: Apr–Okt
Die Rundtour um den Bielersee startet und endet in Biel, misst 43 Kilometer bei je 148 Höhenmetern Auf- und Abstieg und gilt als mittelschwer; beste Zeit ist April bis Oktober. Die St. Petersinsel im See steht teilweise unter Naturschutz, das Nordufer ist Rebbaugebiet mit den Winzerdörfern Twann und Ligerz. Auf dem See wird Stand-up-Paddling gefahren, rund um den See gibt es zusätzlich Rad- und Inline-Skating-Strecken. Auch die Aare-Route (Veloland Nr. 8) berührt Biel/Bienne. Die Seerunde misst 43 Kilometer bei 148 Höhenmetern und gilt als mittelschwer — Velos und E-Bikes gibt es am Bahnhof Biel, Badepausen sind unterwegs möglich.