Die besten Sport-Spots und Abenteuer in Samoa – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Upolu · Surfen, Schnorcheln · Beste Zeit: Mai–Okt
Samoas Hauptinsel packt alles in einen Tag: Riffpässe mit ernsthaften Wellen, wenn du Surf-Erfahrung mitbringst, dazu Schnorchelbuchten und das berühmte To-Sua-Schwimmloch. Die Breaks laufen über flachem Riff — Wellenlesen zählt hier mehr als Ego. To Sua früh morgens besuchen — ab 10 Uhr kommen Touribusse.
Große Insel · Wandern, Lava-Höhlen · Beste Zeit: Mai–Okt
Die große, ruhige Schwester von Upolu: Du wanderst über Lavafelder eines Ausbruchs von vor gut hundert Jahren, steigst mit Guide in Lavatunnel und schaust Blowholes zu, die Meerwasser hoch durch die Küste jagen. Rau, entschleunigt, wenig Infrastruktur — genau darum stark. Rohstoffe & Lavafelder — die Dwarf's Cave nur mit lokalem Guide.
Upolu Ost · Schnorcheln, Surfen · Beste Zeit: Mai–Okt
Weißer Sand und Hausriff direkt vor dem Fale: Morgens schnorchelst du einfach vom Strand los, draußen am Riff zünden Süd-Swells Wellen für erfahrene Surfer. Geschlafen wird traditionell offen am Wasser — Barfuß-Sportcamp, Pazifik-Edition. Einer der schönsten Strände des Pazifiks — Übernachten im Strand-Fale.
Apia · Schwimmen · Beste Zeit: Mai–Okt
Naturrutsche statt Wasserpark: Über glatt geschliffene Felsen rutschst du in Süßwasser-Pools — simpel, günstig und nach ein paar Runden mit Garantie-Grinsen. Früh in der Saison ist am meisten Wasser im Spiel, später wird es gemächlicher. Natürliche Felsrutsche — nach Regenzeit am meisten Wasser.
Upolu Südost · Surfen · Beste Zeit: Mai–Okt
Salani ist Samoas bekanntester Riff-Break: ein kurzer, punchiger Rechtshänder und dazu ein langer, schneller Linker, beide gut zwei Kilometer draußen vor der Flussmündung. Bei Südswell stehen hier hohle Tubes über flachem Korallenboden, mit steilen Take-offs, die keine Diskussion zulassen. Kein Anfänger-Spot – dafür selbst an guten Tagen erstaunlich leer. Ohne Boot kein Salani: vom Strand sind es rund 20 Minuten Paddeln über die Lagune bis ins Line-up.
Savai'i Süd · Surfen, Schnorcheln · Beste Zeit: Mai–Okt
Aganoa ist Savai'is Surf-Zentrale – ein kräftiger Linkshänder und ein schneller Rechter, beide direkt vom Strand anpaddelbar. Auf Upolu brauchst du für Wellen dieser Klasse ein Boot, hier reicht ein Sprung ins Wasser. 2007 lief an dieser Bucht der Surf-Wettbewerb der Südpazifikspiele; das Riff ist scharf und flach, an kleineren Tagen kommen aber auch solide Aufsteiger klar. Walk-ins sind hier durch: Zugang zum Line-up läuft über die Aganoa Beach Fales, also vorher buchen statt spontan aufkreuzen.
Apia · Schnorcheln, Schwimmen · Beste Zeit: Mai–Okt
Fünf Gehminuten vom Zentrum Apias liegt ein Riffdach, das nach rund hundert Metern in ein tiefblaues Loch abbricht – das ist Palolo Deep. Du schnorchelst über Geweihkorallen, Seesterne und Rifffische und stehst plötzlich über der Kante, wo es steil ins Dunkelblau geht. Der einfachste Schnorchel-Einstieg des Landes, ganz ohne Bootstour. Maske und Schnorchel musst du nicht mitschleppen – gibt's am Eingang für ein paar Tala zu leihen, genau wie das Eintrittsticket.
Upolu Hochland · Wandern, Trekking, Schwimmen · Beste Zeit: Mai–Okt
Der Weg ist hier die halbe Miete: rund sechs Kilometer hin und zurück durch schlammigen Nebelwald hinauf auf 760 Meter, mit Wurzeln, Rutschpartien und ordentlich nassen Schuhen. Oben liegt ein grüner Vulkansee, in dem seit der deutschen Kolonialzeit verwilderte Goldfische schwimmen – und in den du nach dem Schwitzen reinspringst. Zwei Stunden reine Gehzeit, feste Schuhe sind Pflicht. Nach starkem Regen nicht ohne Guide loslaufen – der Pfad ist kaum markiert und im Matsch schnell nicht mehr zu erkennen.
Apolima-Straße · Wandern, Schnorcheln · Beste Zeit: Mai–Okt
Auf Manono gibt es keine Autos und keine Straßen, nur einen Küstenpfad, der in gut anderthalb Stunden einmal um die ganze Insel führt – knapp drei Kilometer, vorbei an vier Dörfern. Das ist kein Höhenmeter-Fressen, sondern die entspannteste Runde Samoas: flach, barfußtauglich, links oder rechts immer Lagune. Wer Maske dabei hat, unterbricht die Runde einfach und schnorchelt im Flachwasser weiter. Das Boot legt am Steg von Manono-uta an Upolus Westküste ab – 20 Minuten Überfahrt, und drüben gibt es weder Auto noch Hund.