Die besten Sport-Spots und Abenteuer in Rumaenien – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Siebenbürgen · Wandern, MTB, Skifahren
Piatra Craiului Grat — Rumäniens spektakulärster Höhenweg.
Tulcea · Kajakfahren
3-Tages-Kajaktour mit Camping auf Sandbänken — pures Abenteuer.
Sibiu · Radfahren, Wandern, MTB
Rennrad bergauf, dann in Bâlea Lac schwimmen — epischer Tag.
Alba · Trekking, Klettern, Höhlentouren
Scărișoara-Eishöhle — ein 3.500 Jahre alter unterirdischer Gletscher.
Maramureș · Radfahren, Wandern
Per Rad durch die Dörfer — jedes Tor ist handgeschnitzt.
Prahova · Wandern, Trekking, Klettern · Beste Zeit: Jun–Sep
Steil aus dem Prahova-Tal hoch aufs 2.200er-Plateau: Ab Bușteni ziehen knackige Anstiege wie die Jepii-Mici-Route mit Kabelpassagen nach oben — wer es ruhiger mag, nimmt die Seilbahn. Oben läuft sich der Plateau-Rundkurs zu Sphinx, Babele und dem 28-Meter-Caraiman-Kreuz auf 2.384 m easy, sieht aber aus wie eine andere Welt. In den Coștila-Wänden direkt über der Stadt hängt außerdem Rumäniens alpine Kletterszene. Die alte Bușteni-Seilbahn hat im Hochsommer brutale Wartezeiten — früh hochfahren und runter zu Fuß.
Hunedoara · Trekking, Wandern, Bergsteigen · Beste Zeit: Jun–Sep
Retezat ist Rumäniens wildeste Trekking-Ecke: keine Straßen, keine Dörfer im Park, dafür über 80 Gletscherseen und Gipfel bis 2.509 m. Klassiker ist das Zelt-Basislager am Bucura-See, von dort klapperst du Peleaga und Co. ab. Wer sein Essen selbst trägt, bekommt hier Alpen-Feeling ohne Alpen-Trubel — dafür mit Gämsen, Bären und Salvamont-Station statt Hüttenwirt. Im Park gibt es keine Straßen — Basislager am Bucura-See aufschlagen, die Peleaga ist von dort in 5–6 Stunden machbar.
Prahova · Skifahren, Snowboarden, Wandern · Beste Zeit: Dez–Mär
Rumäniens größtes Skigebiet hängt direkt über dem Prahova-Tal: rund 25 Pisten in zwei Sektionen, per moderner Gondel bis zur Cota 2000. Das meiste ist rot und schwarz, und am „Abrupt“ wartet ernsthaftes Freeride-Terrain mit Blick auf die Bucegi-Wände. Preislich spielt das Ganze in einer anderen Liga als die Alpen — im Sommer wanderst du von hier direkt aufs Bucegi-Plateau. Direkt zur Cota 2000 durchfahren — die guten Pisten und das Freeride-Terrain am Abrupt liegen alle in der oberen Sektion.
Harghita · Klettern, Wandern · Beste Zeit: Mai–Okt
Die Bicaz-Klamm ist Rumäniens Kletter-Mekka: mehrere hundert Meter hohe Kalkwände direkt an der Straße, historische Mehrseillängen und inzwischen auch abgesicherte Sportrouten. Prestige-Ziel ist die Piatra Altarului, der Altarstein über der Schlucht — 40 Minuten Zustieg, dann stundenlang Wand. Nicht-Kletterer laufen die 10 Kilometer Schlucht ab oder drehen die Runde um den Lacu Roșu mit seinen toten Baumstümpfen im Wasser. Kletterer campen im GyopárKert direkt hinter dem Tunnel — von dort sind die Wände in Gehweite.
Gorj · Radfahren, Skifahren, Wandern · Beste Zeit: Jun–Okt
Die Transalpina ist Rumäniens höchste Asphaltstraße und der Rennrad-Gegenspieler zur Transfăgărășan — nur deutlich leerer. Der Klassiker ist die Südauffahrt ab Novaci: rund 25 km und 1.600 Höhenmeter bei gut 6 % Schnitt bis zum Urdele-Pass auf 2.145 m. Im Winter wird Rânca am Südhang zum kleinen Skigebiet, im Sommer starten hier Wanderungen ins Parâng-Massiv. Die Passstraße ist meist erst ab Mitte Juni schneefrei — vorher ist oben gesperrt, also Öffnung checken.