Die besten Sport-Spots und Abenteuer in Mauritius – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Black River · Kitesurfen, Windsurfen, SUP · Beste Zeit: Mai–Nov
Kite-Lagune unter dem UNESCO-Berg: Innen stehst du im hüfttiefen Flachwasser und lernst, außen warten Welle und der berüchtigte One Eye — einer der schnellsten Wellenspots der Kite-Welt. Der Südost-Passat liefert im Südwinter am verlässlichsten. Vom ersten Wasserstart bis zur Strapless-Session bleibt alles im selben Revier. Flachwasser-Lagune zum Lernen, One Eye nur für Experten.
Für Windsurfen: Flachwasser-Lagune innerhalb eines Riffs rund 600 m vor dem Strand, knie- bis hüfttief, dazu Riffbreaks weiter draußen. Der Südost-Passat weht side-shore von links, im Sommer 12–20 Knoten, im Winter 15–26, am kräftigsten Mai bis November. Little Reef und Manawa sind für Ein- und Aufsteiger, One Eye bleibt erfahrenen Wellenfahrern vorbehalten.
Für SUP: Die Lagune vor Le Morne ist knie- bis hüfttief und flach, das Riff liegt rund 400 m draußen. Das Center am Strand hält SUP- und Surfboards bereit und gibt sie ohne Aufpreis heraus, wenn der Wind ausbleibt. Von April bis Oktober weht es mit 15–26 Knoten, von November bis März mit 12–20 Knoten aus Ost bis Südost; die stabilsten Bedingungen liegen zwischen Juni und November.
Für Kitesurfen: Vor dem Strand liegt eine knie- bis hüfttiefe Flachwasserlagune; rund 400 m draußen brechen die Wellen am Riff. Wind meist aus Ost bis Südost, side-shore, von April bis Oktober mit 15–26 Knoten, im Südsommer 12–20 Knoten. Die Riffwelle One Eye bricht über flachem Grund und bleibt erfahrenen Wave-Ridern vorbehalten.
Black River · Surfen, Tauchen, Schnorcheln · Beste Zeit: Mai–Okt
Die Bucht von Tamarin verbindet drei Sportarten an einem Ort: Wellen an der Flussmündung, Delfinschwärme am frühen Morgen und Tauchplätze der Westküste in Bootsnähe. Der Ort ist geblieben, was er war — Surfer-Dorf statt Resortmeile. Im Südwinter laufen die Swells am konstantesten. Delphintour um 6 Uhr morgens — vor den Massenbooten da sein.
Für Surfen: Langer linker Riffbreak über Korallen, der einen SW-Swell braucht, um in die Bucht zu wickeln. Kein Einsteigerspot: Surf-Forecast führt den Mai als besten Monat, weist die Welle aber als unbeständig aus — sauber ist sie dort nur an gut einem Drittel der Mai-Tage. Voll wird es selten; im Wasser heißt es aufpassen — auf Locals und auf Haie.
Black River · Wandern, Trekking · Beste Zeit: Mai–Okt
Mauritius' grünes Innenleben: Im Black-River-Gorges-Nationalpark wanderst du durch Regenwald zu Aussichtspunkten über Wasserfälle und bis auf den höchsten Punkt der Insel. Die Trails sind gut machbar, die Ausblicke groß. Kombiniere den Peak mit Chamarels Wasserfall und der Siebenfarbigen Erde. Black River Peak (828m) — Mauritius' höchster Punkt, 3h Hike.
Für Wandern: Der Nationalpark bedeckt rund 2 % der Inselfläche und hat über 50 km Wege — von flachen Waldrunden bis zu fordernden Touren; im Park liegt mit dem Black River Peak (828 m) der höchste Punkt von Mauritius. Zum Fuß des Chamarel-Falls (rund 100 m Fallhöhe) sind es etwa drei Stunden durch Regenwald; die Tourismusbehörde empfiehlt dafür einen ortskundigen Guide.
Flacq · Kajakfahren, Parasailing, Schnorcheln · Beste Zeit: Ganzjährig
Lagunen-Spielplatz vor der Ostküste: Du paddelst im Kajak durch türkises Flachwasser, schnorchelst an den Korallenstellen und hängst dich fürs Panorama an den Parasailing-Schirm. Wer früh mit dem ersten Boot kommt, hat die Sandbänke noch für sich — ab Mittag wird es voll. Kajak statt Speedboot — ruhiger und günstiger.
Black River · Tauchen, Schnorcheln · Beste Zeit: Okt–Apr
Tauchrevier der Westküste: Direkt vor dem langen Strand fallen Spots wie die Cathedral ab — eine Kaminhöhle voller Glasfische — dazu Steilwände und Wracks in Bootsnähe. Im Sommerhalbjahr ist das Wasser am klarsten und ruhigsten. Geschnorchelt wird in der Lagune direkt ab Strand. Cathedral Dive Site — ein Höhlen-und-Wand-Platz mit Lichtdom.
Für Tauchen: Die Cathedral vor Flic en Flac ist ein System aus Höhlen, Bögen und Durchschwimmen zwischen 18 und 28 Metern — Overhead-Umgebung, deshalb Advanced Open Water und Erfahrung vorausgesetzt. Sicht an der Westküste oft 20 bis 30 Meter bei schwacher Strömung; von Mai bis November ist die Oberfläche am ruhigsten. Im Gestein sitzen Muränen, Rotfeuerfische und Zackenbarsche.
Grand Port · Schnorcheln, Kajakfahren, Tauchen · Beste Zeit: Okt–Apr
Geschützter Meerespark im Südosten, im Schnitt keine sechs Meter tief – du schnorchelst über 38 Korallenarten und rund 72 Fischarten, mittendrin eine Hirnkoralle mit fünf Metern Durchmesser. Das Wasser ist flach und ruhig, das packst du auch, wenn du noch nie eine Maske aufhattest. Wer mehr will, paddelt vom Nachbarort Pointe d'Esny im Kajak durch die Mangroven Richtung Île aux Aigrettes. Die Boote starten direkt vom öffentlichen Strand Blue Bay – die Überfahrt zum Riff dauert keine fünf Minuten.
Für Tauchen: Seit 1997 Meerespark: Die Korallengärten in Zone 1 liegen konstant auf 5 bis 6 Metern, die östliche Lagune auf 2 bis 3 Metern — Schnorchelwasser, kein Tiefenrevier. Zone 1 und 2 sind nur per Boot erreichbar, frei vom Ufer geht es in Zone 3 und 4. Falter-, Papageien- und Doktorfische sind regelmäßig dabei, Schildkröten gelegentlich.
Rivière du Rempart · Kitesurfen, Windsurfen, SUP · Beste Zeit: Mai–Nov
Inselnordspitze, Riff erst 2,5 km draußen – dazwischen liegt ein Brett aus Flachwasser, das bei Niedrigwasser über weite Strecken nur hüft- bis brusttief ist. Heißt: Nach dem Abflug läufst du zurück zum Board statt dich abzuschleppen. Der Wind steht sideshore von links und liegt mittags meist bei 16–22 Knoten – viel Platz, kein Gedränge wie an den bekannten Spots. Von Mai bis November wehen die Südost-Passate hier am verlässlichsten – 9er und 12er Kite decken die meisten Tage ab.
Für SUP: Die Lagune von Anse la Raie liegt hinter einem Riff rund 2,5 km vor der Küste: ufernah 1–2 m tief, weiter draußen 2–4 m, Einstieg über einen 300 m breiten Sandstrand. Das Center am Strand gibt SUP-Boards vor allem an windstillen Tagen heraus. Von Mai bis Oktober weht der Passat mit 15–25 Knoten seitlich über die Lagune — dann gehört sie den Kitern, ein Rettungsboot steht bereit.
Für Kitesurfen: Lagune hinter einem bis zu 2,5 km langen Korallenriff, bei Niedrigwasser stellenweise stehtief. Der Wind kommt aus Ost bis Nordost mit 14–22 Knoten, am verlässlichsten von Juni bis September, fahrbar von Mai bis Oktober. Der Startbereich ist schmal, mit Steinen und Bäumen; Schuhe schützen vor Korallenschnitten und Seeigeln.
Pamplemousses · Tauchen, Schnorcheln, SUP · Beste Zeit: Okt–Apr
Der Tauch-Hub des Nordens: Von hier laufen die Boote raus zwischen Pointe aux Piments und Pointe aux Canonniers, ganzjährig tauchbar. Direkt vor der Tür liegen die Wracks Emily und Waterlily für den Einstieg, weiter draußen wartet Coin de Mire mit Wand- und Wracktauchgängen – die Djabeda, ein 44 m langer japanischer Fischkutter auf rund 30 m, steht aufrecht und ist komplett mit rosa Weichkorallen bewachsen. Makro-Leute kommen wegen Muränen, Fangschreckenkrebsen und den Schwärmen aus Streifen-Aalwelsen. Die Djabeda liegt auf rund 30 Metern – dafür brauchst du mindestens Advanced, mit Open Water bleibst du bei Emily und Waterlily.
Für SUP: Vor Trou aux Biches an der Nordwestküste liegt eine vom Korallenriff geschützte Lagune: flach, ruhig, langer Sandstrand. SUP läuft hier als gemütliche Runde in der Lagune, nicht als Wellen-Session. Im Resort am Strand gehören Boards zum kostenfreien Wassersport neben Kajak, Segeln und Windsurfen — ein Revier für Einsteiger und Familien.
Für Tauchen: Vor Trou aux Biches liegt die Stella Maru, ein rund 50 Meter langer japanischer Frachter, 1987 versenkt und heute auf 18 bis 25 Metern — eingestuft für Fortgeschrittene, Open-Water-Brevetierte bleiben mit Guide außen. Sicht um 25 Meter, Strömung meist schwach; von Mai bis November ist es am ruhigsten. Für Durchtauchgänge Lampe plus Ersatzlampe.
Moka · Wandern, Trailrunning · Beste Zeit: Mai–Nov
812 Meter, dritthöchster Berg der Insel – vom Parkplatz bei Saint-Pierre sind es rund 4,5 km hin und zurück, in ein bis zwei Stunden stehst du oben. Die letzten Meter zum Daumen-Felsen sind eine kurze, steile Kraxelei, bei der die Hände mitarbeiten. Belohnung: 360 Grad über Port Louis, die Moka-Kette und bei klarer Luft bis raus nach Coin de Mire. Nach Regen wird der Lehmpfad rutschig – geh in der Trockenzeit und mit Profilsohle, glatte Turnschuhe reichen hier nicht.
Für Wandern: Le Pouce ist mit 812 m der dritthöchste Berg von Mauritius. Für Auf- und Abstieg auf dem markierten Pfad rechnet die Tourismusbehörde mit drei bis vier Stunden; der Untergrund ist felsig, das letzte Stück zum Gipfel geht kraxelnd. Früh starten, sonst steht die Hitze im Weg.
Rodrigues · Kitesurfen, Schnorcheln, Wandern · Beste Zeit: Jun–Okt
Eigene Insel, eigene Windwelt: Hier weht es meist 5 bis 10 Knoten kräftiger als auf der Hauptinsel. Vor Mourouk an der Südostküste liegt eine Lagune, die den Großteil des Jahres nur rund 1,5 Meter tief ist – butterflach, weit, ideal für Freestyle und die ersten sauberen Sprünge. Von Juni bis Oktober stehen die Südost-Passate am stabilsten, Schule und Materialverleih sitzen direkt am Mourouk Ebony Hotel. Rodrigues erreichst du nur per Flug (ca. 1,5 Stunden ab Mauritius) oder Fähre – ein Tagesausflug ist das nicht.
Für Kitesurfen: Die Anse Mourouk ist der Hauptspot der Insel Rodrigues: ufernah rund 1,5 m tief, weiter draußen tieferes Wasser und Riff. Wind weht ganzjährig mit mindestens 10 Knoten, am verlässlichsten von Mai bis Oktober — dann haben auch die Schulen und Verleihstationen geöffnet. Einsteigerfreundliches Revier.