Die besten Sport-Spots und Abenteuer in den Malediven – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Kaafu · Tauchen, Schnorcheln, Surfen
Maafushi als Budget-Base — Schnorcheltrips ab ~€25/Tag.
Ari · Tauchen, Schnorcheln
South Ari Marine Protected Area — Walhaie ganzjährig.
Baa · Schnorcheln, Tauchen
Jun–Nov für Manta-Saison — UNESCO Biosphäre, nur Schnorcheln erlaubt.
Gnaviyani · Tauchen
Tiger Shark Dive nur für erfahrene Taucher — ganzjährig möglich.
Kaafu · Surfen
Budget-Guesthouse statt Resort — surfen ab ~€50/Nacht.
Vaavu · Tauchen, Schnorcheln · Beste Zeit: Jan–Apr
Vaavu ist der Kanal-Spielplatz der Malediven: Fotteyo Kandu ist ein rund 30 Meter tiefer Pass mit Weichkorallen-Überhängen, Swim-throughs und Strömung, die dich wie ein Förderband durchschiebt. Abends geht's an den Steg von Alimatha, wo an der Futterstelle Dutzende Ammenhaie, Stachelrochen und Trevallys um dich herumpflügen. Ruhige Riffe für Einsteiger gibt es auch, aber die Signature-Dives sind klar was für Leute mit Drift-Erfahrung. Für die Kanaltauchgänge wollen die Basen AOW plus Drift-Erfahrung und rund 30 geloggte Tauchgänge sehen — ohne Logbuch bleibst du am Hausriff.
Seenu · Tauchen, Schnorcheln, Radfahren · Beste Zeit: Nov–Apr
Ganz im Süden, knapp unter dem Äquator: Die British Loyalty liegt seit 1946 zwischen 16 und 33 Metern im Atoll, ein Öltanker, an dem heute Blauflossen-Trevallys und Schildkröten hängen. Am Manta Point bei Muli Kolhu Faru ziehen Riffmantas rund ums Jahr durch, nicht nur in einer Saison. Und wenn die Flasche leer ist, leihst du dir ein Rad und fährst über den Damm von Insel zu Insel. Die Link Road verbindet Gan, Feydhoo, Maradhoo und Hithadhoo auf gut 15 Kilometern Damm — das einzige Fleckchen Malediven, wo du Inselhopping mit dem Fahrrad machst.
Laamu · Surfen, Schnorcheln · Beste Zeit: Mär–Okt
Laamu ist Malediven-Surfen ohne Line-up-Gedränge: Yin Yang ist ein langer, schneller Rechtshänder, der außen tubed, dann in Walls und Bowls um die Ecke wickelt und über der Riffkante nochmal Gas gibt. Dazu Machines mit den vielleicht längsten Barrels des Landes und Refugees, das über brutal flachem, unebenem Riff bricht. Kein Ort zum Surfen-Lernen — Riffbreaks solltest du hier schon kennen. Yin Yang läuft am besten bei Südost-Swell über drei Metern und ganz leichtem Wind — ansonsten bricht der Break auf praktisch jeder Tide.
Gaafu Dhaalu · Surfen, Schnorcheln · Beste Zeit: Feb–Apr & Sep–Nov
Die südlichsten Atolle fangen Swell aus praktisch jeder Richtung ab — Blue Bowls, Beacons, Tiger Stripes und Five Islands brechen kräftiger und hohler als alles im Norden. Erreichbar bist du hier nur per Charterboot, dafür surfst du Breaks, an denen fünf Leute im Wasser schon viel sind. Beacons läuft über richtig flachem Riff, das ist Terrain für Fortgeschrittene und Profis. Tagesausflüge gibt es hier nicht: entweder Inlandsflug in den Süden plus Charterboot oder rund zwei Tage Überfahrt ab Malé.
Lhaviyani · Tauchen, Schnorcheln, Kitesurfen · Beste Zeit: Dez–Apr
Lhaviyani ist das Atoll für Leute, die Strömung mögen: Der Kuredu Express am Kanaleingang ist ein High-Speed-Drift, bei dem du dich hinter die Riffterrassen legst und Graue Riffhaie, Adlerrochen und Barrakuda-Schulen vorbeiziehen lässt. Deutlich ruhiger sind die Kuredu Caves, wo grüne Meeresschildkröten ab acht Metern unter den Überhängen abhängen, und das Fushifaru Thila als Manta-Putzerstation. Zwischen Dezember und Februar steht zusätzlich Wind über der Lagune — Kite-Session nach dem Tauchgang. Die Kuredu Caves heißen bei den Guides „Turtle Airport“ — die grünen Meeresschildkröten kommen dort an feste Putzerstationen und sind entsprechend entspannt.