Die besten Sport-Spots und Abenteuer in Botswana – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Ngamiland · Mokoro, Safari · Beste Zeit: Mai–Okt
Safari auf Wasserhöhe: Im Mokoro gleitest du lautlos durch Schilfkanäle, während Elefanten und Hippos auf Augenhöhe auftauchen. Dazu Walking Safaris auf den Inseln — hier bist du Gast im Revier, nicht Zuschauer im Jeep. Trockenzeit Mai–Okt hat höchsten Wasserstand — beste Zeit!
Norden · Safari, Bootstour · Beste Zeit: Mai–Okt
Wildlife vom Wasser aus: In der Trockenzeit drängen sich Elefantenherden am Chobe-Ufer, und vom Boot kommst du überraschend nah heran. Kombiniere Pirschfahrt am Morgen mit Fluss-Safari am Abend — zwei komplett verschiedene Perspektiven an einem Tag. Höchste Elefantendichte Afrikas — Fluss-Safari bei Sonnenuntergang.
Zentral · Quad, Wandern · Beste Zeit: Mai–Okt
Nichts, so weit du schaust — und genau das ist der Reiz: Auf der Salzkruste fährst du Quad Richtung Horizont, nachts schläfst du unter einem Himmel ohne jedes Streulicht. Geführte Touren bringen dich zusätzlich zu habituierten Erdmännchen und uralten Baobabs. Endlose weiße Weite — Quad-Touren & Sterne wie nirgends sonst.
Nordwesten · Wandern, Klettern · Beste Zeit: Mai–Okt
Vier Hügel ragen aus der Kalahari, ihre Wände voller jahrtausendealter Malereien — du erkundest sie auf kurzen, geführten Trails. Kein Sportklettern im engen Sinn, eher Kraxelei durch tiefe Geschichte: leicht machbar und einer der besonderen Orte des Kontinents. 'Louvre der Wüste' — über 4500 Felsmalereien, UNESCO-Welterbe.
Tuli Block · MTB, Reiten, Safari · Beste Zeit: Mai–Okt
Mountainbiken zwischen Elefanten: Cycle Mashatu schickt dich mit Guide über Sandpisten, Trockenflussbetten und Felsrücken durch 42.000 Hektar Privatkonzession im äußersten Osten Botswanas. Technisch ist das kein Alpencross, aber tiefer Sand, Hitze und die Ansage "Bulle, links" machen daraus eine eigene Disziplin. Wer lieber im Sattel sitzt, reitet dasselbe Terrain mit Limpopo Valley Horse Safaris, zu Fuß geht es auch. Anfang Mai läuft hier das hauseigene "Land of the Giants"-Event — rund 180 km Reserve-Tracks in drei Tagen.
Norden · Kajakfahren, Wandern, Safari · Beste Zeit: Mai–Okt
Vier Tage im Kanu den Selinda-Spillway hinunter, den Wasserlauf, der Okavango-Delta und das Linyanti-Kwando-System verbindet. Flachwasser, also brauchst du kein Wildwasser-Können — dafür Ausdauer, ein Auge für Flusspferde und die Bereitschaft, abends im mobilen Camp am Ufer zu schlafen. Paddeln wechselt sich mit geführten Buschwanderungen ab, mehr als acht Leute sind nie dabei. Acht Gäste pro Abfahrt, vier Tage, drei Nächte — und ob der Trail überhaupt läuft, entscheidet der Wasserstand des Spillways.
Zentral · Wandern · Beste Zeit: Apr–Sep
Botswana ist eben nicht nur flach: In den Tswapong Hills kraxelst du über nasse Felsblöcke eine Schlucht hinauf, vorbei an Wasserfällen, die auch in der Trockenzeit laufen — das poröse Gestein gibt gespeichertes Regenwasser langsam wieder ab. Die Runde ist mit rund 4 km kurz, aber steil und rutschig; Trittsicherheit bringt hier mehr als Kondition. Betrieben wird das Ganze von einem Community-Trust, rund 70 km östlich von Palapye. Die Klippen darüber sind eine von nur zwei Kapgeier-Brutkolonien Botswanas — Fernglas mitnehmen.
Südosten · Wandern, Trailrunning, Laufen · Beste Zeit: Apr–Sep
Gaborones Hausberg, von den Locals "Sleeping Giant" genannt: drei Routen führen rauf, gut eine Stunde bis zum Gipfel auf 1.287 m, oben liegt dir die ganze Stadt zu Füßen. Ohne Vorerfahrung machbar, aber der obere Teil ist felsig und steil genug, dass Trailrunner ihn ernst nehmen. Und irgendwo auf halber Strecke sitzt ziemlich sicher eine Pavianfamilie im Weg. Am Kgale wird das 15-km-Rennen "King of the Hill" mit dem Gaborone Runners Club ausgetragen — der Berg ist Lauf-Infrastruktur, kein bloßer Aussichtspunkt.
Nordwesten · Höhlentouren, Wandern · Beste Zeit: Mai–Okt
Botswanas ernsthafteste Höhlentour: enge Gänge und Kammern im Kalahari-Kalkstein, Feigenwurzeln hängen wie Vorhänge von der Decke, über dir Kolonien von Commerson-Rundblattnasen mit bis zu 60 cm Spannweite. Der große Dom heißt bis heute Drotsky's Cavern, nach dem Farmer, dem die San ihn 1932 zeigten. Abgelegen, staubig, eng — nichts für Leute, die gern ein Geländer greifen. Seit Ende 2014 gibt es am Eingang Gatehouse, Sanitär, Bohrloch-Wasser und Campsite — sonst nichts; die Namibia-Grenze liegt 10 km weiter.