Die besten Sport-Spots und Abenteuer in Bolivien – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Potosí · Radfahren, Trekking
Feb–Apr für den Spiegeleffekt, Jun–Okt für trockene Hexagon-Muster.
La Paz · MTB
Unbedingt bei seriösem Anbieter buchen — ab ~€70 inkl. Bike.
Titicacasee · Wandern, Trekking
Nord-Süd-Durchquerung (3h) — spektakuläre Ausblicke.
La Paz · Trekking, Kajakfahren
3-Tages-Tour ab Rurrenabaque — Pampas für Wildlife, Selva für Dschungel.
Potosí · Trekking, Höhlentouren
Höhlen-Abstieg in Umajalanta — 4h mit Stirnlampe, 150m tief.
La Paz · Bergsteigen, Trekking · Beste Zeit: Mai–Sep
Der 6.088er steht nur gut 30 km vor La Paz und gilt als „einfachster Sechstausender der Welt" — was heißt: kein technisches Kletterproblem, aber Steigeisen, Pickel, Seil und steile Firnhänge. Vom Hochlager geht es nachts gegen ein Uhr los, 5–6 Stunden rauf, 2–3 wieder runter. Fit sein reicht nicht, ohne ein paar Tage Höhe in La Paz vorher wirst du auf den letzten 300 Metern gnadenlos ausgebremst. Nimm die 3-Tages-Variante statt der 2-Tages: Der Extratag ist Gletscherschule am Eis und eine Nacht auf 4.700 m — genau die Akklimatisierung, die dir sonst am Gipfeltag fehlt.
La Paz · Trekking, Bergsteigen, Wandern · Beste Zeit: Mai–Sep
Vom Stausee Tuni läufst du in rund drei Stunden ins Basislager an der Laguna Chiar Khota (4.670 m), direkt unter dem Condoriri-Massiv, das mit Cabeza del Cóndor und seinen beiden „Flügeln" wirklich wie ein Kondor aussieht. Der Klassiker von dort ist der Pico Austria (5.350 m): reine Wanderung, keine Steigeisen, rund drei Stunden rauf — und oben stehst du mit Blick auf Huayna Potosí und den Titicacasee. Wer Hochtouren-Erfahrung hat, hängt die Cabeza del Cóndor (5.648 m) als Seiltour dran. An der Laguna Chiar Khota stehen zwei Refugios — du musst Zelt und Kocher nicht zwingend auf 4.670 m hochschleppen.
Oruro · Trekking, Bergsteigen, Wandern · Beste Zeit: Mai–Sep
Boliviens ältester Nationalpark (1939) fängt auf 4.200 m an und hört beim Nevado Sajama auf 6.542 m auf — dem höchsten Berg des Landes. Der Gipfel ist eine ernsthafte Hochtour mit Gletscher, drumherum wanderst du aber ganz entspannt durch die höchsten Wälder der Welt (Queñua bis 5.200 m) zu Geysiren, Thermalbecken und Vikuña-Herden. Der eigentliche Luxus hier: Du triffst fast niemanden. Ohne Gletscherausrüstung nimmst du statt des Sajama den Acotango (6.050 m) an der chilenischen Grenze — nicht technisch, reine Schutt- und Höhenarbeit.
La Paz · MTB, Radfahren · Beste Zeit: Mai–Okt
Start auf 5.345 m am Chacaltaya, Ziel der Talboden im Zongo-Tal Richtung Yungas: über 4.300 Höhenmeter Abfahrt an einem einzigen Tag, damit eine der größten Tagesabfahrten überhaupt. Gefahren wird überwiegend Schotterpiste mit engen Kehren — fahrtechnisch machbar, aber Arme und Finger brennen, und du startest bei Frost und kommst in feuchter Tropenhitze an. Für alle, die die Death Road abgehakt haben und die längere, einsamere Nummer wollen. Gestartet wird am Chacaltaya, dem einstigen höchsten Skigebiet der Welt — der Gletscher ist seit 2006 weg, die alte Skihütte steht noch da oben.
Santa Cruz · Sandboarding, Wandern · Beste Zeit: Apr–Okt
Bis zu zwölf Meter hohe Dünen mitten im tropischen Tiefland, keine 20 km südlich von Santa Cruz — kein Peru-Format, aber eines der wenigen echten Sandboard-Reviere Boliviens. Ablauf: Board wachsen, runterballern (stehend oder im Sitzen), hochstapfen, wiederholen — nach zwei Stunden hast du Sand in jeder Falte und die Oberschenkel melden sich. Wenn die Beine dicht machen, laufst du die Lagunen und Savannenflächen ab, hier sind Faultiere und jede Menge Vögel unterwegs. Die letzten Kilometer sind Tiefsand samt Bachdurchfahrt — ohne 4x4 bleibst du stecken; zu Fuß ab Parkeingang sind es rund 7 km.